Freundschaft ist nichts wert, solange es nicht um einen UFC-Gürtel geht.
Sean Strickland Er hat sich nie als sentimentaler Typ präsentiert, und seine jüngste Vorhersage aus dem Trainingsraum lautete: Johnny Eblen Passt zur Marke. Eblen zählt außerhalb der UFC zu den angesehensten Mittelgewichtlern des Sports, ist ein regelmäßiger Sparringspartner von Strickland und genau der Name, den eingefleischte Fans seit Jahren anführen, wenn sie argumentieren, dass die besten 185-Kilo-Kämpfer nicht alle unter einem Dach einer einzigen Organisation vereint sind.
Nun spricht Strickland Klartext. Nachdem er in Florida bei American Top Team mit Eblen trainiert hatte, entwarf der ehemalige UFC-Mittelgewichtschampion ein Szenario, in dem Eblen seine PFL-Karriere beendet, zur UFC wechselt, dort einen Kampf gewinnt und dann gegen ihn um die Meisterschaft kämpft. Ein gewagter, komplexer und vermutlich unangenehmer Plan für jeden, der der Meinung ist, dass Spitzentrainingspartner im Kampf gegeneinander antreten sollten.

Sean Strickland unterstützt Johnny Eblen auf dem Weg zum UFC-Mittelgewichtstitel
Der Clip entstand, nachdem Strickland eine Trainingseinheit mit Eblen absolviert hatte, einem Kämpfer, den er zuvor schon vor wichtigen Titelkämpfen in sein eigenes Trainingslager in Las Vegas eingeladen hatte. Diesmal reiste Strickland nach Florida, wo Eblen im renommierten American Top Team trainiert. Der Tonfall wirkte weniger wie ein Werbeauftritt, sondern eher wie das Gespräch zweier erschöpfter Kämpfer nach einem harten Training.
Strickland nannte Eblen einen Wilden, woraufhin Eblen ihn als Champion bezeichnete. Doch das Wichtigste war nicht das Schulterklopfen. Strickland legte daraufhin seine Prognose für Eblens Zukunft dar: den PFL-Gürtel gewinnen, zur UFC wechseln, dort einen Kampf bestreiten und dann mit dem Titel gegen Strickland antreten. Seine einzige brauchbare Aussage war unmissverständlich: „Ich weiß, dass wir gegeneinander kämpfen werden.“
Warum der Sparringspartnerwinkel wichtig ist
Stricklands Offenheit für diese Idee ist nicht neu. Er hat bereits gezeigt, dass er bereit ist, gegen bekannte Gegner aus seinem Trainingsumfeld anzutreten, wobei sein Kampf bei UFC 328 gegen Khamzat Chimaev als bestes Beispiel genannt wird. Bei Eblen ist die Situation noch brisanter, da er nicht nur ein Gastkämpfer ist, der viele Runden einnimmt, sondern auch ein enger Freund, ein regelmäßiger Trainingspartner und, was sein Können angeht, ein ernstzunehmender Gegner im Mittelgewicht.
- Eblen hat nur eine professionelle Niederlage gegen Costello Van Steenis.
- Er sollte am 18. Juli bei PFL Austin einen Rückkampf gegen Van Steenis bestreiten.
- Van Steenis musste verletzungsbedingt absagen, wodurch Impa Kasanganay Eblens neue Gegnerin wird.
- Strickland reiste zum American Top Team, nachdem er zuvor in Trainingslagern in Las Vegas mit Eblen trainiert hatte.

Johnny Eblens Ausflug in die PFL hält die UFC-Frage am Leben
Der Haken ist vertraglicher, nicht sportlicher Natur. Eblen hat kürzlich einen neuen Vertrag mit der PFL unterzeichnet, daher sollte niemand so tun, als stünde sein UFC-Debüt unmittelbar bevor. Stricklands Vorhersage trifft dennoch zu, denn Eblen gilt seit Langem inoffiziell als vielleicht stärkster Mittelgewichtler außerhalb des UFC-Kaders, und die UFC-Szene im Mittelgewicht (bis 185 kg) ist jederzeit bereit für neue Impulse – auch wenn es zu einem brutalen Kampf kommen kann.
Wenn Eblen Kasanganay besiegt und nach der Niederlage gegen Van Steinis wieder in Fahrt kommt, wird die Diskussion um einen Titelkampf nur noch lauter. Ein Kampf zwischen Strickland und Eblen würde die Fans zwingen, zwischen Trainingsmythen und Realität im Käfig zu unterscheiden und gleichzeitig auf die Probe stellen, welchen Wert die UFC einem etablierten Champion von außerhalb ihres Systems beimisst. Der nächste Schritt ist auf dem Papier einfach, in der Praxis jedoch brutal: Eblen muss seinen aktuellen Kampf gewinnen, bevor irgendjemand ernsthaft über einen möglichen Titelkampf in der UFC nachdenken kann.
| Abbildung | Aktuelle Relevanz |
|---|---|
| Sean Strickland | Der ehemalige UFC-Mittelgewichtschampion zeigte sich öffentlich bereit, gegen Eblen um den UFC-Titel anzutreten. |
| Johnny Eblen | Elite-Mittelgewichtler der PFL mit einer Niederlage und enger Trainingsverbindung zu Strickland. |
| Impa Kasanganay | Ersatzgegner für Eblen bei PFL Austin am 18. Juli. |
| Costello Van Steenis | Er war der Einzige, der Eblen je besiegt hat, verletzte sich aber vor dem geplanten Rückkampf. |
| Amerikanisches Top-Team | In einer Turnhalle in Florida, wo Strickland sich kürzlich mit Eblen auf die Vorbereitung vorbereitete. |
| UFC-Mittelgewichtstitel | Strickland glaubt, dass dieser Preis eines Tages Freunde über die Käfiggrenzen hinweg zusammenbringen könnte. |
Man muss das nicht romantisieren. Kämpfer teilen Trainingsrunden, Mahlzeiten und Geheimnisse und unterzeichnen dann manchmal Verträge, die all das in Scouting-Material verwandeln. Strickland hat sich mit dieser Abmachung bereits abgefunden, während Eblen am 18. Juli bei PFL Austin zunächst gegen Kasanganay antreten muss.
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