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Foster unterstützt Dean bei den Pereira-Gane-Entscheidungen

Andy Foster verteidigte Herb Deans Umgang mit dem Foulspiel Alex Pereira gegen Ciryl Gane und skizzierte mögliche neue Foulklassifizierungen.

Herb Dean, Alex Pereira, Andy Foster – Foster unterstützt Dean bei Pereira-Gane-Entscheidungen
Wichtige Punkte

Andy Foster verteidigte Herb Deans Umgang mit dem Foulspiel Alex Pereira gegen Ciryl Gane und skizzierte mögliche neue Foulklassifizierungen.

Andy Foster, Geschäftsführer der kalifornischen Sportkommission, verteidigte Ringrichter Herb Dean nach Kritik an dessen Arbeit im Kampf zwischen Alex Pereira und Ciryl Gane bei der UFC-Veranstaltung im Weißen Haus. Pereira hatte Deans Umgang mit der Schlussphase öffentlich beanstandet, nachdem Gane ihn zu Boden geschickt und mit Schlägen weitergeschlagen hatte, während Pereira sich festhielt und versuchte, zu überleben. Einige von Ganes Schlägen trafen Pereiras Hinterkopf, ein unzulässiges Ziel, doch Dean ließ den Kampf weiterlaufen, bis Gane den TKO-Sieg errang.

Foster gab an, den Kampf live verfolgt zu haben und ihn nicht als ungewöhnlich empfunden zu haben. Seine Analyse konzentrierte sich auf den Schlag, der Pereira zu Boden brachte und Ganes Versuch, den Kampf zu beenden, einleitete. Foster räumte ein, dass einige Schläge den Hinterkopf trafen, bezweifelte aber, ob es die richtige Reaktion gewesen wäre, den Kampf während des schnellen Gerangels zu unterbrechen. Pereira versuchte, sich zu erholen, während Gane mit Hammerfäusten angriff und Pereiras Kopf sich beim Abwehren bewegte. Foster erklärte, dass solche Bewegungen dazu führen können, dass ursprünglich legale Schläge in verbotenen Bereichen landen. Das Ergebnis bleibt ein TKO-Sieg für Gane, der sich damit den Interimstitel im UFC-Schwergewicht sicherte.

Alex Pereira

Foster steht vor einer schwierigen Live-Entscheidung

Foster erklärte, die entscheidende Frage sei, wie ein Ringrichter reagieren solle, wenn es mitten in einer Schlussoffensive, die mit einem Niederschlag begann, zu einem Regelverstoß komme. Seiner Ansicht nach hätten viele hochkarätige Ringrichter den Kampf in dieser Situation nicht abgebrochen. Er bezeichnete die Lage als Deans Dilemma und meinte, ein Abbruch wäre schlimmer gewesen, da Pereira dadurch Zeit zur Erholung gehabt und das Ergebnis maßgeblich beeinflusst hätte. Foster bestritt nicht, dass Schläge hinter Pereiras Kopf gelandet waren. Vielmehr hob er die Schwierigkeit hervor, diese Treffer zu beurteilen, da sich die Kämpfer am Boden ständig bewegten.

Der Kommissionsvorsitzende stellte klar, dass seine Verteidigung von Dean nicht bedeutete, dass jedes Foul nur mit einer Verwarnung geahndet werden sollte. Foster erklärte, er habe Dean gesagt, dass Ringrichter Kämpfer nicht wiederholt verwarnen sollten und dass irgendwann ein Punktabzug erfolgen müsse. Er stellte die Szene zwischen Pereira und Gane dem Umgang von Jason Herzog mit einem unerlaubten Kniestoß von Wang Cong in einem Kampf mit Urijah Fabers Kämpfer gegenüber. Foster nannte dieses Foul eklatant und sagte, Herzog habe völlig zu Recht sofort einen Punkt abgezogen. Er sagte, ein Foul sei 2001 ein Foul gewesen und sei es auch 2026 noch. Foster fügte hinzu, Ringrichter sollten ihre erste Verwarnung wahrscheinlich hinter den Kulissen aussprechen, merkte aber an, dass viele dies bereits täten. Er sagte auch, Kritik an Dean, Marc Goddard oder anderen Ringrichtern sei nicht immer fair, obwohl die Kampfleitung selbst nicht immer fair sei.

Die Formulierung der Regeln könnte zu Fehlentscheidungen führen.

Abgesehen vom Einzelkampf plant Foster, eine Regeländerung einzuführen, die illegale Fouls und die damit verbundenen Strafen genauer definiert. Sein bevorzugter Ansatz würde die bisherige Unterscheidung zwischen absichtlich und unabsichtlich aufgeben. Foster schlug vor, drei Kategorien zu verwenden: zufällig, rücksichtslos und böswillig. Böswilliges Verhalten bezeichnete er als nahezu das schlimmste Verhalten und nannte Beißen als Beispiel. Er sagte, es werde nicht häufig vorkommen. Zufälliges Verhalten würde eine Anweisung nach sich ziehen, es nicht zu wiederholen. Rücksichtsloses Verhalten könnte Aktionen wie ausgestreckte Finger und Augenstechen umfassen, für die möglicherweise Punktabzüge verhängt werden. Foster sagte, Dean sei weiterhin der dienstälteste Ringrichter in Kalifornien, ein guter Ringrichter, und er habe sein volles Vertrauen in ihn. Er fügte hinzu, dass Dean bei Fosters kommenden UFC-Veranstaltungen die Hauptkämpfe leiten werde.

  • Foster sagte, der Niederschlag habe Ganes Finishing-Sequenz eingeleitet und ein Stopp der Aktion hätte Pereiras Chance auf ein Comeback verändern können.
  • Foster wünscht sich eine Regelung für Fouls, die sich auf zufälliges, rücksichtsloses und böswilliges Verhalten konzentriert, anstatt auf vorsätzliches und unabsichtliches Foulspiel.
Herb Dean
Bestätigter Fall Bestätigte Details
Pereira gegen Gane Gane gewann durch TKO und sicherte sich den Interimstitel im Schwergewicht der UFC.
Herb Dean Foster sagte, Dean genieße sein vollstes Vertrauen und bleibe der ranghöchste Schiedsrichter in Kalifornien.

Fosters Antwort lenkt den Fokus auf die in einer Live-Kampfsequenz erforderliche Beurteilung, anstatt das Ergebnis neu zu bewerten. Er räumte ein, dass Pereiras Hinterkopf von unerlaubten Schlägen getroffen wurde, sagte aber, Dean habe vor der schwierigen Entscheidung gestanden, ob ein Eingreifen das Problem verschlimmern würde. Gleichzeitig plädierte Foster für strengere und klarere Foulregeln für zukünftige Fälle, insbesondere bei rücksichtslosem oder grob fahrlässigem Verhalten. Aktuell vertritt er die Position, dass Dean die schwierige Situation bestmöglich gemeistert habe, während die MMA-Kampfleitung weiterhin präzisere Instrumente benötige, um zu entscheiden, wann Verwarnungen in Strafen umgewandelt werden sollten.

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