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Warum Fedor Emelianenko die UFC verpasste

Dana White reflektiert über das gescheiterte Bemühen der UFC, Fedor Emelianenko für einen möglichen Kampf gegen Brock Lesnar zu verpflichten.

Dana White UFC
Wichtige Punkte

Dana White reflektiert über das gescheiterte Bemühen der UFC, Fedor Emelianenko für einen möglichen Kampf gegen Brock Lesnar zu verpflichten.

Dana White hat die gescheiterte UFC-Verhandlung um Fedor Emelianenko erneut thematisiert und erklärt, er bedauere nicht, dass kein Vertrag zustande gekommen sei. Der russische Schwergewichtler bestritt trotz jahrelanger Diskussionen über die Möglichkeiten eines UFC-Auftritts nie einen Kampf im Octagon. Laut Bloody Elbow bezeichnete White die gescheiterte Verpflichtung Emelianenkos als Ausnahme, als er über wichtige, nicht realisierte Schritte der UFC sprach. Die zentrale verpasste Chance war ein geplantes Treffen mit Brock Lesnar, dem damaligen UFC-Schwergewichtschampion.

White gab an, sich 2009 mit Emelianenko getroffen zu haben, um ihn für die UFC zu gewinnen. Die Organisation plante, ein lukratives Angebot zu unterbreiten und einen Kampf gegen Lesnar anzustreben – ein Duell, das Emelianenko mit einem der größten Namen im MMA zusammengebracht hätte. Laut White wollte die UFC den Kampf in einem Stadion austragen. Emelianenko und sein Team lehnten das Angebot jedoch nach einem Treffen an einem geheim gehaltenen Ort ab. Der geplante Kampf blieb somit ein Traumkampf und wurde nicht Teil einer UFC-Veranstaltung. Sherdog berichtete, dass White Emelianenkos gescheiterten Wechsel zur UFC nicht bereut.

Dana White

White erinnert an die gescheiterten Verhandlungen von 2009.

Im Gespräch mit dem „The Pivot Podcast“ beschrieb White die Denkweise hinter den Verhandlungen und die Höhe des Angebots. Er sagte, er und Lorenzo Fertitta hätten sich darauf konzentriert, eine Einigung zu erzielen, nachdem sie Emelianenko und dessen Berater getroffen hatten. White erklärte, die UFC habe damals ihr bis dahin höchstes Angebot unterbreitet, doch er sehe die Ablehnung später anders. „Wir haben mit Fedor nie einen Vertrag abgeschlossen, aber als Lorenzo (Fertitta) und ich im Flugzeug saßen und von unserem Zielort abflogen, sahen wir uns an und sagten: ‚Gott sei Dank haben sie Nein gesagt‘, denn wir hatten ihm so viel Geld geboten“, sagte White. Seine Erinnerung deutet nicht darauf hin, dass das Scheitern des Deals einfach auf mangelndes Interesse an dem Kämpfer zurückzuführen sei. Vielmehr habe die UFC versucht, die Vereinbarung damals zum Abschluss zu bringen und den Vertrag zu besiegeln.

White erklärte weiter, welchen Druck er während der Verhandlungen verspürte. „Man kommt in diesen Raum und will einfach nur den Deal abschließen. Wir sind ja nicht umsonst hierhergeflogen, also lasst uns diesen Deal unter Dach und Fach bringen. Wir wollten das unbedingt“, sagte er. Die Kommentare lassen den Vertragsvorschlag als einen wichtigen Versuch erscheinen, einen bestimmten Schwergewichtskämpfer zu verpflichten, und nicht als eine routinemäßige Vertragsunterzeichnung. Bloody Elbow merkte an, dass die Fans Emelianenko zum größten Schwergewichtskämpfer im MMA gewählt haben, obwohl er nie im Octagon gekämpft hat. Außerdem wurde angemerkt, dass er gegen viele Kämpfer antrat, die später lange UFC-Karrieren hatten, während einige potenzielle Kämpfe mit ihm noch hypothetisch sind.

Ein Kampf gegen Lesnar bleibt eine unrealisierte Möglichkeit

Der geplante Kampf gegen Lesnar war der Kernpunkt des von White beschriebenen UFC-Plans. Lesnar war damals Schwergewichts-Champion der UFC, und White erklärte, die UFC habe gehofft, ihr Angebot an Emelianenko würde zu diesem Großereignis führen. Der Kampf kam jedoch nicht zustande, und die vorliegenden Berichte erwähnen auch nicht, dass jemals ein UFC-Vertrag abgeschlossen wurde. Whites jüngste Äußerungen beziehen sich auf die finanzielle Dimension des Angebots und seine Erleichterung darüber, dass Emelianenkos Seite es ablehnte. 2021 reagierte White zudem auf Äußerungen Emelianenkos gegenüber der Nachrichtenagentur TASS. White sagte, Emelianenko hätte sich bei dem UFC-Angebot stärker auf das Geld konzentrieren sollen, und fügte hinzu, er würde mit 45 Jahren nicht mehr kämpfen. Unabhängig davon berichtete Bloody Elbow, Joe Rogan habe zuvor erklärt, Emelianenkos Team habe unter anderem eine Beteiligung an der UFC gefordert. Diese Aussage wird hier als Rogans frühere Behauptung wiedergegeben und nicht als von White bestätigte Verhandlungsbedingung dargestellt.

  • White sagte, die UFC habe sich 2009 mit Emelianenko getroffen und ihm das bis dahin größte Angebot unterbreitet.
  • Das erhoffte Ergebnis war ein UFC-Schwergewichtskampf zwischen Emelianenko und dem damaligen Champion Brock Lesnar, der als Stadionveranstaltung geplant war.
Dana White
Bestätigter Punkt Einzelheiten aus den beigefügten Berichten
Verhandlungsjahr White sagte, er habe sich 2009 mit Emelianenko getroffen.
Vorgeschlagener Gegner Die UFC hoffte, einen Kampf mit Brock Lesnar, ihrem damaligen Schwergewichts-Champion, zu arrangieren.

Whites Darstellung ändert nichts am Ergebnis: Emelianenko trat nie der UFC bei, und der geplante Kampf gegen Lesnar fand nie statt. Seine Kommentare liefern jedoch eine direkte Erklärung dafür, warum er die gescheiterten Verhandlungen heute ohne Bedauern betrachtet. Er sagte, die UFC habe sich sehr für den Abschluss des Vertrags eingesetzt, doch die finanzielle Verpflichtung sei nach Emelianenkos und seines Teams Absage der bleibende Teil seiner Erinnerung geblieben. Diese Episode bleibt mit einem der meistdiskutierten, aber nie zustande gekommenen Kämpfe in der MMA-Geschichte verbunden.

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