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Daniel Cormier dementiert Jones-Rivalitätsvorwurf

Daniel Cormier sagt, er habe Jon Jones nie gesagt, dass ihre Rivalität in der UFC nur dann feindselig sei, wenn die Kameras liefen.

Daniel Cormier und Jon Jones
Wichtige Punkte

Daniel Cormier sagt, er habe Jon Jones nie gesagt, dass ihre Rivalität in der UFC nur dann feindselig sei, wenn die Kameras liefen.

Daniel Cormier hat Jon Jones' Darstellung eines angeblichen privaten Gesprächs über ihre langjährige UFC-Rivalität zurückgewiesen. In einem Video auf seinem YouTube-Kanal erklärte Cormier, er habe Jones nie gesagt, dass sie sich privat freundlich verhalten könnten, aber vor Kameras wie Feinde auftreten müssten. Cormiers Antwort war unmissverständlich: „Dieses Gespräch hat es nicht gegeben.“

Der Streit entbrannte, nachdem Jones einen vermeintlich ruhigen Moment zwischen den beiden Männern geschildert hatte. In dem von Cormier wiedergegebenen Ausschnitt sagte Jones, sie hätten einmal zusammen auf einem Sofa gesessen, sich darüber geeinigt, wie angenehm es sei, keine Probleme zu haben, und dann über den finanziellen Wert ihrer Rivalität gesprochen. Jones behauptete, Cormier habe ihm gesagt, dass die Feindschaft ihm zu viel Geld eingebracht habe, als dass er sich öffentlich freundlich geben könne. Cormier bestritt nicht, dass ihre Rivalität lukrativ war. Stattdessen zog er eine klare Trennlinie zwischen einer finanziell bedeutenden und einer inszenierten Rivalität. Er sagte, Gegner auf gegnerischen Seiten könnten auch ohne künstliche Feindseligkeit viel Geld verdienen. Sein Argument war nicht, dass der geschäftliche Aspekt fehlte; er wollte lediglich darauf hinweisen, dass er ihren Konflikt nicht zu einer reinen Show vor der Kamera gemacht habe.

Daniel Cormier

Cormier sagt, die Rivalität sei nie inszeniert gewesen.

Cormier ging auf Jones’ Version ein, indem er sie seinem Publikum vorspielte und deren Kernaussage widerlegte. Er sagte, es habe kein Gespräch gegeben, in dem er Jones gesagt hätte: „Wenn die Kameras laufen, bist du mein Feind.“ Cormiers Position war deutlich direkter: Jones war immer sein Feind. Diese Antwort verdeutlichte auch den Unterschied, den Cormier herausstellen wollte. Er sagte, die beiden könnten nun am selben Ort sein, ohne das alte Gefühl, sich ständig streiten zu müssen. Er beschrieb die Situation als erträglich und sagte, seine Emotionen hätten sich im Vergleich zu früher beruhigt. Doch er betonte, dass Veränderung weder Vergebung bedeute noch die Gemeinheiten auslösche, die sie übereinander und über ihre Familien gesagt hätten. Cormier kehrte mehrmals zu dem Gedanken zurück, dass eine weniger angespannte Beziehung nicht mit einer freundschaftlichen Lösung verwechselt werden dürfe. Er sagte, man brauche nicht immer ein Happy End mit einem Feind. Seiner Darstellung nach ist das Ausbleiben einer unmittelbaren Konfrontation etwas anderes, als so zu tun, als hätte der Konflikt nie existiert oder sei für die Öffentlichkeit inszeniert worden.

Um seine Ablehnung von Jones' Darstellung zu untermauern, verwies Cormier auf älteres Filmmaterial aus der Zeit der ALF Global Reality-Show in Thailand. Er forderte, einen Ausschnitt aus der Nach-Show-Sendung zu zeigen, in dem Jones Cormier scharf kritisierte und behauptete, Cormier habe keinen Draht zu den Kämpfern gehabt. Cormier argumentierte, der Ton dieser Äußerungen passe nicht zu der neueren Behauptung, die Rivalen hätten sich stillschweigend darauf geeinigt, eine lukrative öffentliche Fehde aufrechtzuerhalten. Cormier erklärte, die Sequenz sei wichtig, da das Filmmaterial nach der Thailand-Show entstanden sei. Er hinterfragte, wie sich die Beziehung von Jones' öffentlich feindseligen Äußerungen zu einer Version entwickeln konnte, in der die beiden sich privat auf ein Einvernehmen über Kameras und Freundschaft geeinigt hätten. Dies ist die chronologische Grundlage für Cormiers Dementi: Er nutzte Jones' eigene frühere Kommentare als Kontext, um zu erklären, warum er das angebliche Gespräch nur schwer glauben konnte. Er sprach auch direkt die kommerzielle Seite der Rivalität an. Cormier sagte, er und Jones hätten viel Geld für die Reise nach Thailand erhalten und räumte ein, dass Rivalitäten viel Geld einbringen können. Er erwähnte andere Rivalitäten, fügte aber hinzu, dass er sich nicht mit diesen Kämpfern vergleiche. Die redaktionelle Bedeutung seiner Antwort ist eindeutig: Cormier akzeptiert die finanzielle Prämisse von Jones' Geschichte, weist aber die behauptete Vereinbarung zurück, die diese angeblich erklären sollte.

Die UFC-Geschichte hinter Cormiers Antwort

Cormiers Antwort bezieht sich auf eine Rivalität, die zu zwei UFC-Kämpfen führte. Ihr erstes Aufeinandertreffen fand im Januar 2015 bei UFC 182 statt, wo Jones einstimmig nach Punkten gewann. Der zweite Kampf bei UFC 214 wurde später aufgrund eines positiven Dopingtests von Jones in ein „No Contest“ umgewandelt. Dieses Ergebnis spielt weiterhin eine Rolle in der Debatte, da Cormier auch Jones’ öffentliche Äußerungen zu Steroiden, einem verunreinigten Nahrungsergänzungsmittel und seinem Dopingtest ansprach. Cormier sagte, er verzeihe Jones dessen Fehlverhalten nicht und vergesse auch nicht die Auseinandersetzungen, die im Laufe ihrer Karrieren stattgefunden haben. Er sagte außerdem, er könne seine Meinung klar äußern, wenn Jones’ Äußerungen ihm zugeschriebene Worte beträfen. Zum Abschluss des Beitrags erwähnte Cormier das Alter der beiden: Jones sei 40, er selbst 47. Er fügte hinzu, er hasse Jones immer noch und werde ihn immer hassen. Die verfügbaren Informationen in der Quelle zeigen auch, warum dieses Thema weiterhin mit der Geschichte der UFC verbunden ist. Cormier beendete seine Karriere mit einer Bilanz von 22 Siegen, 3 Niederlagen und einem No Contest nach Titelgewinnen im Halbschwergewicht und Schwergewicht. Jones steht bei 28 Siegen, einer Niederlage und einem No Contest und gewann UFC-Titel im Halbschwergewicht und Schwergewicht. Diese Bilanzen liefern den Kontext, doch Cormiers aktuelle Entwicklung ist spezifischer: Er bestreitet ausdrücklich, dass ihre Fehde durch eine geheime Vereinbarung mit teilweise eingeschalteten, teilweise ausgeschalteten Kameras aufrechterhalten wurde.

  • Cormier räumte ein, dass seine Rivalität mit Jones Geld einbrachte, sagte aber, dass Profitabilität nicht bedeute, dass es sich um Betrug handele.
  • Cormier sagte, das Zusammenleben mit Jones sei mittlerweile erträglich, doch er unterschied dies von Vergebung oder Freundschaft.
Daniel Cormier
Bestätigter Punkt Quellengestützte Details
Cormiers Dementi Cormier sagte, er und Jones hätten nie darüber gesprochen, sich nur dann wie Feinde zu verhalten, wenn Kameras liefen.
Erstes UFC-Treffen Jones gewann bei UFC 182 im Januar 2015 durch einstimmige Entscheidung.
Zweites UFC-Treffen Das Ergebnis von UFC 214 wurde aufgrund von Jones' Dopingproblem in ein "No Contest" geändert.

Cormiers Antwort stellt nicht die Tatsache in Frage, dass seine Rivalität mit Jones einen finanziellen Wert hatte. Sie hinterfragt vielmehr Jones' Erklärung für diesen Wert. Cormier sagte, die Feindseligkeit sei real gewesen, die angebliche private Vereinbarung habe nie stattgefunden, und die heutige Möglichkeit, denselben Raum zu nutzen, ändere nichts an dem Konflikt, der ihre UFC-Geschichte prägte.

Quellen: Mittelmäßig

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