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Covington schildert die Bedrohung durch die RAF durch Zarukjan.

Colby Covington lobte Arman Tsarukyans Stärke und Tempo nach ihrem knappen RAF 11-Ringerkampf in Milwaukee.

Covington
Wichtige Punkte

Colby Covington lobte Arman Tsarukyans Stärke und Tempo nach ihrem knappen RAF 11-Ringerkampf in Milwaukee.

Colby Covington gewann RAF 11 durch eine kontrollierte Leistung, doch seine Beschreibung von Arman Tsarukyan konzentrierte sich auf die Momente, in denen er die Kontrolle beinahe verlor. Der neue Crossover-Champion verließ Milwaukee mit einem 5:3-Punktsieg und hob anschließend die Stärke des Leichtgewichtskämpfers, seinen anhaltenden Druck und seine Fähigkeit hervor, einen Takedown in einen unerwartet kraftvollen Heber umzuwandeln.

Diese Reaktion ist aussagekräftiger als übliches Lob, da sie dem Wettkampfverlauf besser entspricht. Covington erarbeitete sich früh einen Vorsprung, verteidigte diesen lange und punktete, als Tsarukyans späte Angriffe eine Lücke in seiner Verteidigung aufdeckten. Dennoch blieb Tsarukyan nur einen Punktgewinn vom Ergebnis entfernt. Seine Entschlossenheit hielt bis zum Schluss an und zwang den größeren und erfolgreicheren amerikanischen Ringer, seinen knappen Vorsprung zu verteidigen, anstatt sich auszuruhen.

Colby Covington

Der Aufzug, der Covington überraschte

Der Champion hob eine Sequenz aus der zweiten Runde hervor. Tsarukyan setzte einen sauberen Beinangriff an, nutzte die Position und hob Covington von der Matte. Covington entschied sich, den Takedown zuzulassen, anstatt während des Anhebens ungeschützt zu bleiben. Später sagte er, die Leichtigkeit, mit der Tsarukyan ihn bewegt hatte, sei unerwartet gewesen. Für einen erfahrenen Weltergewichtler mit einer erfolgreichen College-Ringerkarriere hatte diese Einschätzung besonderes Gewicht.

Covington hatte früh die Führung übernommen. Ein Punkt nach Ablauf der Wurfuhr und ein eigener Takedown brachten ihn nach dem ersten Drittel mit drei Punkten in Führung. Als Tsarukyan den Rückstand verkürzte, konterte Covington mit guter Verteidigung und Positionierung. Gegen Ende des zweiten Drittels ermöglichte ein weiterer Angriff von Tsarukyan Covington, sich auszustrecken, die Ecke zu umrunden und zwei Punkte zu erzielen. Diese Antwort stellte den Vorsprung wieder her, der letztendlich den Kampf entschied.

Es gab keine komfortable Schlussphase. Tsarukyan attackierte im dritten Drittel mit größerem Druck, da er zurücklag, und Covington kassierte eine Zeitstrafe. Doch selbst dann gelang dem Herausforderer kein weiterer entscheidender Treffer. Covington wehrte sich weiterhin ab und vereitelte den nötigen Winkel zum Abschluss. Das Endergebnis spiegelte beide Seiten seiner Aussage wider: Er hatte die nötigen Antworten für den Sieg, doch Tsarukyan zwang ihn, diese Antworten bis zum Schlusspfiff zu liefern.

Dem taktischen Sieg folgte Lob.

Covington bezeichnete Tsarukyan als einen Elitekämpfer und sagte voraus, dass dieser UFC-Leichtgewichtschampion werden würde. Diese Prognose ist die Meinung eines Gegners und keine offizielle Änderung im Titelrennen. Ihre Bedeutung liegt im Kontext. Covington hatte Tsarukyan kurz zuvor bei RAF dessen erste Niederlage beigebracht und hätte das Ergebnis nutzen können, um ihn zu diskreditieren. Stattdessen wertete er den knappen Sieg als Bestätigung der Herausforderung, die beide Kämpfer dargestellt hatten.

Ein zukünftiger Rückkampf im Ringen reizte Covington ebenfalls. Er räumte ein, dass Tsarukyans UFC-Termine Vorrang haben könnten und schlug ein weiteres Treffen vor, wenn der Leichtgewichtler sich nicht auf einen Käfigkampf vorbereitet. Ein Rückkampf zwischen den beiden wurde jedoch nicht bestätigt. Covingtons unmittelbare RAF-Story konzentrierte sich anschließend auf Belal Muhammad, während die Idee mit Tsarukyan eine Einladung für später blieb und nicht für die nächste angekündigte Titelverteidigung des Champions.

Der Kampf verdeutlicht den Wert dieser Einladung. Tsarukyan könnte auf einen erfolgreichen Takedown, anhaltendes Vorwärtsdrang und einen bis zum Schluss knappen Punktestand verweisen. Covington hingegen könnte die frühe Führung, die Gegenpunkte und eine Verteidigung, die dem finalen Angriff standhielt, hervorheben. Ein zweiter Kampf würde sich mit echten taktischen Fragen auseinandersetzen, anstatt mit künstlich erzeugter Feindseligkeit: Kann Tsarukyan mehr Angriffe erfolgreich abschließen, und kann Covington Angriffe kreieren, ohne sich so stark auf Reaktionen zu verlassen? Diese Fragen ergeben sich direkt aus RAF 11, doch ihre Beantwortung muss auf eine weitere Verwarnung warten.

  • Covington erarbeitete sich durch die Aktivitätsuhr und einen frühen Takedown einen Drei-Punkte-Vorsprung.
  • Tsarukyans sauberer Einzelbeinsprung war derjenige, der den späteren Sieger am meisten beeindruckte.
  • Dank starker Defensivaktionen und spätem Widerstand sicherte sich Covington die erste Crossover-Meisterschaft.
Arman Tsarukyan war
Spielphase Entscheidende Entwicklung
Öffnungszeitraum Covington erarbeitete sich den ersten nennenswerten Vorsprung.
Schließungsfrist Tsarukyan drängte weiter nach vorn, konnte den verbleibenden Rückstand aber nicht mehr aufholen.

Covingtons Lob änderte nichts an der Niederlage; es erklärte lediglich, warum ihm das Ergebnis so wichtig war. Er besiegte einen jüngeren Gegner, der aggressiv blieb, die überraschendste Kraftdemonstration des Kampfes zeigte und bis zum Schluss gefährlich blieb. Der Gürtel gehört Covington, der Respekt nach dem Kampf hingegen Tsarukyan. Ein Rückkampf ist zwar noch hypothetisch, doch RAF 11 lieferte beiden Boxern einen triftigen sportlichen Grund, ihn in Erwägung zu ziehen.

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