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Robert Valentin sucht nach Belgrader Dynamik

Robert Valentin geht nach seinem ersten UFC-Sieg in den UFC-Kampf in Belgrad, um gegen Dusko Todorovic Schwung aufzunehmen.

Robert Valentin – Robert Valentin sucht nach Belgrader Dynamik
Wichtige Punkte

Robert Valentin geht nach seinem ersten UFC-Sieg in den UFC-Kampf in Belgrad, um gegen Dusko Todorovic Schwung aufzunehmen.

Robert Valentin reist mit einem anderen Gefühl nach Belgrad als nach seinem ersten UFC-Auftritt. Der Schweizer Mittelgewichtler hinterließ in der 32. Staffel von „The Ultimate Fighter“ einen starken Eindruck, verlor aber das Finale gegen Ryan Loder und anschließend zwei Kämpfe gegen Torrez Finney und Ateba Gautier. Umso wichtiger war sein Kampf im April gegen Julien Leblanc. Valentin errang seinen ersten UFC-Sieg und widmete ihn seiner verstorbenen Mutter, die während seines vorherigen Trainingslagers gestorben war.

Valentin bereitet sich nun auf sein Comeback gegen Dusko Todorovic im Hauptkampf des UFC-Debüts in Belgrad, Serbien, vor. Die Veranstaltung findet am 1. August in der Belgrade Arena statt, wo Valentin erneut als Gastkämpfer gegen einen Lokalmatador antritt. Diese Umgebung ist ihm vertraut. Er sagte, er sei im Laufe seiner Karriere regelmäßig zu Kämpfen gegen lokale Athleten gereist und genieße die Herausforderung, in der Heimat seines Gegners anzutreten. Sein aktueller Fokus liegt auch nicht darauf, den Sieg gegen Leblanc lange zu genießen. Nach diesem Ergebnis im April sei er nach Las Vegas zurückgekehrt und habe das Training wieder aufgenommen, anstatt lange zu feiern. Der Auftritt in Belgrad gibt Valentin die Chance zu zeigen, ob dieser schnelle Neustart aus einem wichtigen Erfolg eine nachhaltige Weiterentwicklung machen kann.

Robert Valentine

Eine schwierige Phase in der UFC prägte Valentin

Valentins aktuelle Position wird verständlicher, wenn man den Kontrast zwischen seiner Teilnahme bei „The Ultimate Fighter“ und seinen frühen UFC-Erfolgen betrachtet. Von Alexa Grasso als erster Mittelgewichtler der 32. Staffel ausgewählt, eröffnete er den Wettbewerb mit einem 20-Sekunden-Sieg über Giannis Bachar. Im Halbfinale besiegte er dann seinen Teamkollegen und Freund Paddy McCorry durch Submission. Seine Rolle beschränkte sich nicht nur auf seine eigenen Kämpfe; er arbeitete mit anderen Teammitgliedern zusammen und betreute mehrere Kämpfer in der Ecke. Diese Kombination an Leistungen machte Valentin zu einer unvergesslichen Figur in der Show, bevor er die UFC-Bühne erreichte.

Der Übergang in den Octagon verlief deutlich holpriger. Valentin verlor das Finale gegen Ryan Loder vom Team Shevchenko und musste anschließend Niederlagen gegen Torrez Finney und Ateba Gautier einstecken. Der Sieg im April über Leblanc war daher mehr als nur ein einzelnes Ergebnis: Er beendete seine Niederlagenserie und brachte ihm seinen ersten UFC-Sieg ein. Valentin beschrieb die emotionale Bedeutung dieses Abends, insbesondere aufgrund seiner Verbundenheit zu seiner Mutter. Er erklärte auch, dass er nach drei aufeinanderfolgenden Niederlagen immer weiterkämpfen und darauf vertrauen musste, dass zusätzliche Anstrengung und Zeit die Wende bringen würden. Seine Aussagen lassen den Kampf in Belgrad als nächste Bewährungsprobe für diese Beharrlichkeit erscheinen, nicht als Gelegenheit, auf einen erfolgreichen Abend zurückzublicken.

Valentin bringt ein eingespieltes Team nach Serbien.

Eine der bemerkenswertesten Veränderungen bei Valentin ist seine Zusammenarbeit mit seinem langjährigen Schlagtrainer Dewey Cooper. Valentin sagte, die beiden hätten sich sofort gut verstanden, nachdem er zwischen verschiedenen Orten, Teams und Trainern gewechselt hatte. Er beschrieb ihre Energie, ihren Trainingsansatz und ihre Mentalität als sehr stimmig und lobte Coopers Fähigkeit, Ruhe und gleichzeitig eine direkte, zielorientierte Herangehensweise zu vermitteln. Valentin hat sich außerdem bei Xtreme Couture in Las Vegas etabliert, was seiner Vorbereitung auf die kommende Kampfwoche eine solidere Basis gibt. Mairon Santos, Valentins Teamkollege bei „The Ultimate Fighter“ und Gewinner der Federgewichtsklasse dieser Staffel, betreute ihn zusammen mit Cooper in Winnipeg. Santos wird in Belgrad nicht in Valentins Ecke sein, da er sich auf einen Kampf in Paris vorbereitet. Valentin sagte, er plane, Santos dort zu betreuen. In Serbien wird der langjährige UFC-Halbschwergewichtler Volkan Oezdemir, der laut UFC.com der erste Schweizer Kämpfer im Kader ist, Santos in Valentins Ecke ersetzen. Der Personalwechsel ändert nichts an Valentins zentralem Punkt: Er ist überzeugt, dass sein Gesamtkonzept nun Gestalt annimmt. Valentin geht mit einer Bilanz von 11 Siegen und 6 Niederlagen, davon 10 durch K.o., in den Kampf gegen Todorovic. Er beschreibt sich selbst als dynamischen und athletischen Kämpfer und sagt, er fühle sich am wohlsten, wenn ein Kampf in hitzige und chaotische Auseinandersetzungen ausartet. Sein Plan ist es, ruhig und konzentriert zu bleiben und dann ohne Zögern eine sich bietende Chance zu nutzen. Das sind Valentins persönliche Erwartungen an den Kampf, keine Vorhersage des Ausgangs, aber sie erklären, wie er diesen Auswärtskampf angehen will.

  • Valentin errang in der 32. Staffel von The Ultimate Fighter einen Auftaktsieg nach nur 20 Sekunden gegen Giannis Bachar, bevor er im Halbfinale Paddy McCorry zur Aufgabe zwang.
  • Valentins Sieg im April über Julien Leblanc war sein erster UFC-Sieg und folgte auf Niederlagen gegen Ryan Loder, Torrez Finney und Ateba Gautier.
Robert Valentine
Bestätigter Punkt Belgrader Relevanz
Robert Valentin-Schallplatte Er geht mit einer Bilanz von 11 Siegen und 6 Niederlagen sowie 10 erfolgreichen Starts in den Wettkampf am 1. August.
Eckaufstellung Dewey Cooper bleibt Teil von Valentins Team, während Volkan Oezdemir Mairon Santos in der Ecke ersetzt.
Ereigniseinstellung Valentin trifft im Hauptprogramm der Kämpfe in der Belgrader Arena in Belgrad, Serbien, auf Dusko Todorovic.

Für Robert Valentin ist die Nachricht in Belgrad nicht einfach nur, dass er wieder auswärts kämpft. Vielmehr geht er nach seinem ersten UFC-Sieg mit einem Trainingsprogramm, das ihm seiner Meinung nach liegt, und einer Kampfbilanz, die seine Fähigkeit zum K.o. unterstreicht, in den Kampf. Er trifft auf Todorovic in dessen Heimatstadt – ein Umstand, den Valentin begrüßt. Nach dem Druck seiner drei Niederlagen in Folge und der emotionalen Belastung im April ist der nächste Schritt klar: Er will mit derselben Fokussierung nach Belgrad reisen und versuchen, auf dem Ergebnis aufzubauen, das seiner UFC-Karriere neuen Schwung verliehen hat.

Quellen: UFC.com

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