Jon Jones hat eine klare Grenze gezogen, was ein mögliches Aufeinandertreffen mit Oleksandr Usyk angeht. Auf die Frage, ob ein Boxkampf gegen Usyk zustande kommen könnte, erklärte der ehemalige UFC-Champion im Halbschwer- und Schwergewicht, dass er keinen Kampf anstreben würde, der ausschließlich auf Schläge beschränkt sei. Jones betonte, dass er einen Kampf gegen den Boxstar nur unter MMA-Regeln in Betracht ziehen würde. Das Thema bringt zwei Athleten aus unterschiedlichen Kampfsportarten zusammen. Jones gilt als ehemaliger UFC-Champion, während Usyk sich im Boxen einen Namen gemacht hat und als zukünftiges Mitglied der International Boxing Hall of Fame gehandelt wird. Ihre Erfolge haben Spekulationen über einen Crossover-Kampf ausgelöst, doch Jones stellte klar, dass er Boxen nicht als geeignetes Format für ein solches Duell ansieht.
Im Gespräch mit dem Ring Magazine wies Jones die Möglichkeit eines konventionellen Boxkampfes ohne Zögern zurück. „Nein, überhaupt nicht“, sagte er auf die Frage danach. Anstatt Usyks Stellung im Boxsport infrage zu stellen, erkannte Jones sie direkt an und bezeichnete ihn als „einen der absoluten Größten aller Zeiten im Schwergewichtsboxen“. Jones merkte außerdem an, dass Usyk über einen Wrestling-Hintergrund verfügt und führte dies auf die Effektivität des Ukrainers im Nahkampf zurück. Dennoch betonte Jones, dass seine eigene Erfahrung in einer umfassenderen Wettkampfform wurzelt. Sein Standpunkt war, dass ein Kampf ausschließlich mit den Händen bedeuten würde, die Fähigkeiten und Regeln aufzugeben, die seinen Sport definieren. Er erklärte sich bereit, anzutreten, falls Usyk seine „totalen Kampffähigkeiten“ testen wolle, jedoch nicht, wenn der Kampf von Jones verlangen würde, ausschließlich unter den Regeln des Boxens zu agieren.

Jones stellt die Usyk-Herausforderung in den Mittelpunkt der gesamten Kampffertigkeiten
Jones präsentierte Usyk nicht als einfachen Gegner für einen Wechsel in den Mixed Martial Arts. Im Gegenteil, er sagte, Usyk biete die besten Chancen, einen erfolgreichen Übergang zu diesem Sport unter Schwergewichtsboxern zu ermöglichen. Diese Einschätzung ging einher mit Jones' Behauptung, er sei kein Boxer und sehe Usyk nicht als kompletten Kämpfer. Seine Ausführungen konzentrierten sich auf den Unterschied zwischen der Anerkennung der Exzellenz eines Gegners in einer Disziplin und der Bereitschaft, nach den Regeln dieser Disziplin anzutreten. Jones lobte Usyks Boxleistungen, argumentierte aber gleichzeitig, dass ein MMA-Kampf andere Herausforderungen mit sich bringen würde. Ringen, Clinch-Techniken und das breitere Spektrum an erlaubten Techniken würden in der Art von Kampf, die Jones akzeptieren würde, eine entscheidende Rolle spielen. „Ich denke, die Welt weiß, was passieren würde, wenn wir im selben Raum wären, und dabei belasse ich es“, sagte Jones. Diese Bemerkung schloss seine Erklärung ab, ohne ein Datum, eine Veranstaltung, einen Austragungsort oder einen formellen Kampfvorschlag zu nennen.
Die vorliegenden Kommentare belegen weder Verhandlungen zwischen Jones und Usyk noch bestätigen sie einen Crossover-Kampf. Sie verdeutlichen vielmehr Jones' Bedingung für einen solchen Kampf: Er müsste nach MMA-Regeln stattfinden. Jones' Antwort trennt zudem seinen Respekt vor Usyks Boxfähigkeiten von seinem Interesse an einem reinen Boxkampf. Usyks kürzliche Entscheidung, seine Schwergewichtstitel niederzulegen, wurde im Rahmen der Diskussionen um seine Zukunft berücksichtigt. Demnach beendet er seine Karriere nicht und die Titelabgabe eröffnet ihm die Möglichkeit für weitere Kämpfe. Weder ein nächster Gegner noch ein Plan mit Jones werden genannt. Jones selbst erwägt weiterhin eine Rückkehr ins Octagon und gab in Interviews unterschiedliche Antworten zu seiner Zukunft als Kämpfer. Er erklärte, er finde Erfüllung darin, den aufstrebenden Schwergewichtler und Olympiasieger Gable Steveson zu trainieren, und sei gleichzeitig offen für ein Kampfangebot der UFC. Diese Umstände lassen seine Zukunft ungewiss, obwohl seine Haltung zu einem Kampf gegen Usyk eindeutig ist.
Was Jones bestätigte und was weiterhin ungeklärt bleibt
Jones' öffentliche Position ist zwar eindeutig, aber klar: Er würde keinen Boxkampf gegen Usyk bestreiten, wäre aber einem MMA-Kampf nicht abgeneigt. Er würdigte Usyk als eine bedeutende Persönlichkeit im Schwergewichtsboxen und hob die Bedeutung des Ringens für Usyks Vorbereitung hervor. Gleichzeitig erklärte Jones, dass ihn ein Boxregelwerk benachteiligen würde, da es ihn auf seine Fäuste beschränken würde. In den vorliegenden Unterlagen findet sich keine bestätigte Vereinbarung zwischen den beiden Kämpfern. Weder Promoter, Vertrag, Datum, Ort, Gewichtsklasse noch Veranstaltung wurden bisher genannt. Jones' Äußerungen sind daher eher als Ausdruck seiner Präferenz für ein bestimmtes Regelwerk denn als Ankündigung eines geplanten Kampfes zu verstehen. Usyks Status nach der Niederlegung seiner Schwergewichtstitel und Jones' anhaltende Überlegungen zu einer Rückkehr ins Octagon liefern zwar zusätzliche Informationen, bestätigen aber nicht, dass sich ihre Wege tatsächlich kreuzen werden.
- Jones würde einen Kampf gegen Usyk in Erwägung ziehen, wenn dieser nach MMA-Regeln und nicht nach Boxregeln ausgetragen würde.
- Jones sagte, Usyk habe unter den Schwergewichtsboxern das größte Potenzial, einen Crossover-Kampf spannend zu gestalten.

| Topic | Bestätigte Details |
|---|---|
| reiner Boxkampf | Jones sagte, er werde keinen Kampf mit Usyk anstreben, der auf Boxen beschränkt sei. |
| MMA-Möglichkeit | Jones sagte, er würde Usyk diesen Wunsch erfüllen, wenn dieser seine gesamten Kampffähigkeiten testen wolle. |
Die Idee eines Kampfes zwischen Jones und Usyk bleibt vorerst rein hypothetisch. Jones hat weder einen Kampf angekündigt noch angedeutet, dass Verhandlungen laufen. Er zog jedoch eine klare Grenze: Ein Treffen mit Usyk wäre für ihn nur dann interessant, wenn er sich im MMA-Bereich engagieren würde, der mehr als nur Boxen umfasst. Solange kein Angebot oder eine Vereinbarung vorliegt, basiert die Diskussion auf dieser Bedingung und der Unsicherheit über die nächsten Schritte beider Kämpfer.
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