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Brendan Schaub kritisiert Herb Dean wegen Fouls in der UFC.

Herb Dean UFC

Herb Dean Er hat schon viele Buhrufe gehört, aber Brendan Schaub zielt auf etwas Schädlicheres ab als auf eine schlechte Publikumsreaktion.

Nach Schara MagomedowNach Magomedovs Punktsieg über Michel Pereira bei UFC Baku argumentierte Schaub, die Debatte dürfe sich nicht auf den Griff an die Haare beschränken, der Magomedov half, einen gefährlichen Kampf in der ersten Runde zu entschärfen. Pereira hatte ihn zu Boden geschickt, der Folgekampf war noch offen, und eine kleine Regelwidrigkeit in diesem Moment hatte durchaus Gewicht im Wettkampf. Für Schaub liegt das größere Problem darin, dass Dean immer wieder in diese Diskussionen über Fouls verwickelt wird und sich lieber auf Verwarnungen als auf Strafen verlässt.

Das ist ein schwerwiegender Vorwurf, denn Dean ist kein unerfahrener Regionalschiedsrichter, der erst noch lernen muss. Er ist einer der bekanntesten Ringrichter in der Geschichte der UFC, eine Persönlichkeit, die Kämpfer schon kennen, bevor der Käfig zugeht. Schaubs Kritik, die er in der Sendung „Big Brown Breakdown“ äußerte, war unmissverständlich: Ein Ringrichter, der den Punktestand nicht ändert, kann den Kampf am Ende doch beeinflussen.

Herb Dean UFC

Brendan Schaub nimmt Herb Dean nach der Kontroverse um Shara Magomedov ins Visier

Schaubs Hauptargument war, dass Magomedovs Sieg über Pereira von der Diskussion um die Kampfrichterentscheidung überschattet wurde. Magomedov überstand die anfängliche Schrecksekunde, fing sich aus der Guard-Position und verließ Baku schließlich mit einem einstimmigen Punktsieg. Doch das Bild, das nach dem Kampf in Erinnerung blieb, war nicht nur das Comeback; es zeigte Pereira, der versuchte, einen angeschlagenen Gegner zu bestrafen, während Magomedov mit einem unerlaubten Griff Zeit schinden wollte.

Deans Verteidiger verweisen oft auf die Schwierigkeit, Fouls in Echtzeit zu erkennen, insbesondere wenn die Körper verhakt sind und sich die Dynamik schnell ändert. Das ist bis zu einem gewissen Grad berechtigt. Das von Schaub angesprochene Problem ist jedoch nicht ein einzelner übersehener Moment, sondern die Wahrnehmung einer wiederkehrenden Gewohnheit: Dean sieht etwas, spricht es verbal an, und der Kämpfer behält den Vorteil, solange das Foul nicht unübersehbar ist.

Warum Schaub sagt, dass Warnungen nicht mehr ausreichen

Schaub verknüpfte die Magomedov-Pereira-Sequenz mit anderen jüngsten Beschwerden gegen Dean, darunter Andre Filis Frustration über unerlaubte Schläge in seinem Kampf gegen Vinicius Oliveira und eine separate öffentliche Kontroverse um Alex Pereira. Seine schärfste Bemerkung war einfach: „Mach deinen Job, Herb.“ Hinter der Kraftausdrücke steckte eine unter Boxern bekannte Logik. Wenn Athleten glauben, dass ein Ringrichter erst redet, dann noch einmal redet und erst dann vielleicht einen Punkt abzieht, werden sie immer wieder die Grenze zwischen legalem Druck und unerlaubtem Vorteil austesten.

  • Shara Magomedov besiegte Michel Pereira einstimmig bei UFC Baku.
  • Pereira schickte Magomedov vor dem umstrittenen Erstrunden-Gedränge zu Boden.
  • Schaub kritisierte Herb Dean nach dem Kampf in der Sendung „Big Brown Breakdown“.
  • Andre Fili beschwerte sich außerdem über unerlaubte Schläge gegen den Hinterkopf in seinem Kampf gegen Vinicius Oliveira.

Shara Magomedov UFC

Die Durchsetzung der UFC-Regeln steht angesichts der Kritik von Herb Dean vor einer Glaubwürdigkeitsprobe.

Hier geht es nicht um abstrakte Schiedsrichterdiskussionen für Online-Streiter. Im MMA kann ein einziger Punkt über Runde, Unentschieden, Siegprämie, Ranglistenplatzierung oder Vertragsverlauf entscheiden. Haareziehen, Griffe an den Käfig, Tiefschläge, Augenstiche und Schläge auf verbotene Körperteile sind nicht alle gleich, aber eines haben sie gemeinsam: Bleibt die Strafe aus, wird die Regel verhandelbar.

Schaub ist der Ansicht, dass Kämpfer unter Druck rational handeln. Sie sind nicht immer bösartig, aber sie sind darauf trainiert, Schwächen auszunutzen, und ein nachsichtiger Kampfrichter wird Teil ihrer Taktik. Für Dean besteht der nächste Schritt nicht in einer medialen Gegendarstellung oder einer nachträglichen Erklärung, sondern in einem klareren Standard während des Kampfes, den die Kämpfer sofort spüren. Für die UFC geht es im weiteren Sinne um Vertrauen, denn die Athleten müssen darauf vertrauen können, dass ein Foul in einer entscheidenden Situation dem Übeltäter konkrete Konsequenzen hat und nicht nur eine weitere Ermahnung nach sich zieht.

Flashpoint Warum es wichtig ist
Magomedovs Haare greifen Das geschah, als Pereira gerade versuchte, den Schwung eines Niederschlags mitzunehmen und den Sieg zu erringen.
Pereira-Niederschlag Die Debatte um das Foul ist umso hitziger, da die Runde bereits einen großen Umschwung erlebt hat.
Fili-Beschwerde Verletzungen am Hinterkopf stellen ein Sicherheitsrisiko dar, keine bloße technische Kleinigkeit.
Deans Ruf Seine lange UFC-Karriere macht die wiederholte Kritik daran sichtbarer, nicht weniger wichtig.
Punktabzüge Sie sind das deutlichste Mittel, das den Schiedsrichtern zur Verfügung steht, um das Verhalten der Kämpfer während des Kampfes zu beeinflussen.
Folgen der Teilung Knappe Siege und Niederlagen können die Spielpaarung, die Verhandlungsmacht und die zukünftige Platzierung beeinflussen.

Dean zählt weiterhin zu den erfahrensten Kampfrichtern des Sports, und Schaub ist nach wie vor ein Kommentator mit dem Instinkt eines Kämpfers, der erkennt, wo Konkurrenten die Regeln ausreizen. Bei ihrem Aufeinandertreffen nach UFC Baku geht es im Kern darum, ob Warnungen noch Wirkung zeigen, nachdem Shara Magomedov Michel Pereira einstimmig nach Punkten besiegt hat.

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