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Matt Brown analysiert die Fusion von MVP und PFL

Matt Brown meint, die Fusion von MVP und PFL könne den Kämpfern helfen, bezweifelt aber, dass sie die Position der UFC im MMA-Bereich gefährden kann.

Matt Brown – Matt Brown analysiert die Fusion von MVP und PFL
Wichtige Punkte

Matt Brown meint, die Fusion von MVP und PFL könne den Kämpfern helfen, bezweifelt aber, dass sie die Position der UFC im MMA-Bereich gefährden kann.

Matt Brown sieht zwar Potenzial in der Fusion von Most Valuable Promotions und der PFL, glaubt aber nicht, dass das neue Kampfsportunternehmen die UFC vom Thron stoßen kann. Brown äußerte sich zu den Fusionsplänen von MVP und PFL, während Jake Paul sein Ziel verkündete, die UFC als führende MMA-Organisation abzulösen. Browns Einschätzung zufolge kann ein Zusammenschluss zwar ein konstruktiver Geschäftsschritt sein, doch ist das etwas anderes, als ein ernstzunehmender Konkurrent für den etablierten Marktführer zu werden.

In der neuesten Folge von „The Fighter vs. The Writer“ erklärte Matt Brown, es sei sinnvoll, dass die Unternehmen ihre Ressourcen bündeln und versuchen, etwas Größeres aufzubauen. Die Fusion könne zwar den Abstand zwischen der neuen Gruppe und der UFC verringern, doch bezeichne sie diese weiterhin als deutlich zweitrangig. Browns Einwand richtet sich nicht gegen die Expansion an sich, sondern gegen das erklärte Ziel: Er glaubt, dass ein Wettbewerb, der darauf abzielt, die UFC finanziell zu übertrumpfen oder bessere Kämpfer zu verpflichten, für das fusionierte Unternehmen nicht gewinnbar ist. Diese Unterscheidung prägt seine Argumentation darüber, wie ein erfolgreicher Weg aussehen könnte.

Matt Brown

Matt Brown unterstützt die Fusion, nicht die UFC-Jagd.

Matt Brown bezeichnete die Fusion als klugen Schachzug für beide Unternehmen und erklärte, dass der Zusammenschluss ihnen helfen könne, etwas Größeres aufzubauen. Er räumte auch ein, dass die Beteiligung von MVP potenziell Vorteile für Kämpfer mit sich bringen könnte, falls dadurch mehr Möglichkeiten entstehen, die Bezahlung verbessert oder die allgemeinen Vergütungsstandards in der Branche angehoben werden. Diese Möglichkeiten machen den Deal laut Brown interessant, auch wenn er weiterhin skeptisch ist, ob er die Wettbewerbsstruktur an der Spitze des MMA grundlegend verändern kann. Browns größte Hürde ist die bestehende Marktstellung der UFC. Die Quelle beschreibt die UFC als mit Abstand größte MMA-Organisation und verweist auf ihren 7.7 Milliarden Dollar schweren Übertragungsvertrag mit Paramount. Brown stimmte Dana Whites Einschätzung zu, dass die UFC in einer Größenordnung operiert, die andere Kampfsportorganisationen bei Weitem nicht erreichen. Für Brown macht diese finanzielle Basis einen direkten Vergleich besonders schwierig, wenn es um Ausgaben und die Gewinnung von Talenten geht.

Brown fand deutliche Worte, um zu beschreiben, was seiner Meinung nach MVP, PFL und Jake Paul beabsichtigen. Er nannte es einen „Schwungwettbewerb“ mit der UFC und sagte, die neue Gruppe habe keine Chance, wenn es nur darum gehe, den Marktführer mit höheren Ausgaben zu übertrumpfen oder bessere Kämpfer zu verpflichten. Er wollte damit nicht sagen, dass Publicity wertlos sei. Brown meinte, Jake Paul werde dem Projekt Aufmerksamkeit und Werbung verschaffen, und er beschrieb die Strategie als interessant zu verfolgen. Er stellte jedoch infrage, ob MMA die stärkste Strategie für das Unternehmen sei, wenn dessen öffentliche Ambitionen als Kampf um die Vorherrschaft mit der UFC dargestellt würden. Browns Kommentare trennen daher reine Werbewirkung von nachhaltiger Wettbewerbsstärke.

Markenbekanntheit ist für Browns Sichtweise von zentraler Bedeutung.

Matt Brown hob die Marke der UFC als entscheidenden Vorteil hervor, den Geld allein nicht ausgleichen könne. Laut Brown hat die Organisation über 30 Jahre daran gearbeitet, sich zum größten Namen im Kampfsport zu entwickeln. Diese Geschichte habe Gewicht bei Kämpfern, von denen viele einen UFC-Titelkampf als höchste Auszeichnung in der Branche ansehen. Diese Wahrnehmung verschaffe der UFC einen Vorteil, wenn Free Agents und vielversprechende Nachwuchskämpfer ihre Optionen abwägen. Brown verdeutlichte diese Denkweise mit einem extremen hypothetischen Beispiel: Die meisten Kämpfer würden die Chance, für 1,000 Dollar gegen Jon Jones anzutreten, einem Kampf gegen einen PFL-Gegner für 50,000 Dollar vorziehen. Das Beispiel bezog sich nicht auf einen angebotenen Kampf oder Vertrag; es war Browns Art zu erklären, wie sehr er davon überzeugt ist, dass Athleten die Möglichkeit schätzen, sich mit den renommiertesten Konkurrenten zu messen. Seiner Ansicht nach ist der Wunsch, gegen die Besten zu kämpfen, oft einflussreicher als eine rein geschäftliche Kalkulation. Deshalb befürwortet Brown ein anderes Modell für das fusionierte Unternehmen. Er nannte BKFC als Beispiel für eine Organisation, die ihren eigenen Weg ging, anstatt sich als Bedrohung für die UFC zu präsentieren. Brown merkte an, dass die UFC mit David Feldman und BKFC zusammenarbeitet und diese Beziehung nutzt, um zu zeigen, wie eine eigenständige Kampfsportidentität auch ohne einen direkten Kampf um die Spitzenposition im MMA existieren kann.

  • Matt Brown sagte, die Fusion von MVP und PFL könne für die Unternehmen ein kluger Weg sein, Ressourcen zu bündeln und zusätzliche Möglichkeiten für die Kämpfer zu schaffen.
  • Matt Brown sagte, der Versuch, die UFC finanziell zu übertrumpfen oder einen direkten Kampf um ihre Kämpfer und Markenbekanntheit zu gewinnen, sei die falsche Strategie.
Matt Brown
Browns Fokus Unterstützte Details
Potenzieller Vorteil der Fusion Brown sagte, ein Zusammenschluss von MVP und PFL könne etwas Größeres aufbauen und möglicherweise die Chancen oder die Bezahlung der Kämpfer verbessern.
Problem bei direktem Wettbewerb Brown sagte, die finanzielle Lage der UFC, ihre langjährige Marke und die Attraktivität ihrer Kämpfer machten einen direkten Vergleich unrealistisch.

Matt Brown lehnt die Fusion von MVP und PFL nicht als rein wirtschaftliche Entscheidung ab. Er sieht praktische Gründe für den Zusammenschluss der Unternehmen und glaubt, dass Jake Pauls Beteiligung für positive Publicity sorgen kann. Seine Warnung richtet sich gegen die Darstellung des Projekts als Versuch, die UFC zu schwächen. Brown ist überzeugt, dass es sinnvoller ist, einen eigenen Weg zu gehen, dort Mehrwert zu schaffen und den Erfolg nicht allein an einer Promotion zu messen, die seiner Meinung nach noch weit voraus ist.

Quellen: MMA kämpfen

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