Gigi Canuto bereitet sich auf ihr UFC-Debüt vor, nachdem sie in einem ohnehin schon ereignisreichen Jahr kurzfristig ein Angebot angenommen hat. Die Brasilianerin befand sich in Thailand, einige Wochen nachdem sie im „The Ultimate Fighter“-Haus in Las Vegas gewesen war, als sie den Anruf erhielt, ob sie in der folgenden Woche kämpfen wolle. Canuto sagte zu und nahm den nächstmöglichen Flug. So wurde aus einem geplanten zweimonatigen Trainingsaufenthalt die nächste abrupte Änderung in einem Jahr, das sie bewusst offen für unerwartete Möglichkeiten angegangen ist.
Canuto trainierte gerade mit ihrer engen Freundin Casey O'Neill bei Bangtao Muay Thai & MMA, als das Angebot kam. Sie war erst seit wenigen Wochen unterwegs, nachdem sie zuvor für die 34. Staffel von The Ultimate Fighter in Las Vegas gewesen war. Durch die kurze Pause hatte sie kaum Zeit, sich an den üblichen Rhythmus einer Debütwoche zu gewöhnen. Canuto beschrieb die Situation jedoch als Glücksfall und sagte, sie versuche, ganz im Moment zu bleiben und alles Schritt für Schritt zu verarbeiten. Ihren ersten UFC-Kampf sieht Canuto nicht als isolierten Durchbruch, sondern als den jüngsten Höhepunkt einer rasanten Entwicklung von Arizona nach Las Vegas, dann ins TUF-Haus, nach Thailand und wieder zurück nach Las Vegas.

Ein schneller Weg von TUF zur UFC
Gigi Canutos Debüt erfolgte nach einer bemerkenswerten Phase, in der sich mehrere wichtige Karriereveränderungen nacheinander ereigneten. Anfang des Jahres schloss das Fitnessstudio in Arizona, in dem sie trainierte, woraufhin sie nach Las Vegas zog. Dort ergatterte sie einen Platz in der 34. Staffel von „The Ultimate Fighter“, deren Dreharbeiten sich über etwa sechs Wochen erstreckten, obwohl die einzelnen Folgen über mehrere Monate hinweg ausgestrahlt wurden. Canuto musste die Ergebnisse während der Ausstrahlung geheim halten. Ihre Halbfinalniederlage gegen Melissa Amaya wurde einen Tag vor ihrer offiziellen Ankündigung für das Werbedebüt am darauffolgenden Wochenende auf Paramount+ gezeigt.
Diese Chronologie erklärt, warum Canuto den UFC-Einsatz als Teil eines größeren Ganzen und nicht als völlig unerwartete Unterbrechung sieht. Bereits im Januar hatte sie in ihr Tagebuch geschrieben, dass sie im Laufe des Jahres in der UFC kämpfen würde, obwohl sie damals noch nicht wusste, dass es zu „The Ultimate Fighter“ kommen würde oder wie sich diese Chance ergeben würde. Canuto beschrieb dieses Jahr auch als ein Jahr, in dem sie sich einfach treiben lassen wollte, anstatt jede Entscheidung kontrollieren zu wollen. Die kurzfristige Verpflichtung passt daher zu ihrer beschriebenen Herangehensweise, bringt aber dennoch den Druck und die Bedeutung eines ersten UFC-Auftritts mit sich.
Warum Canuto sich bereit für den Moment fühlt
Canuto sagte, „The Ultimate Fighter“ habe ihr einen ungewöhnlich direkten Einstieg in die Welt des UFC ermöglicht. Die Kämpfer der Show mussten das Gewichtslimit einhalten und traten alle paar Wochen gegeneinander an, wenn sie weiterkamen. Kameras, Interviews und die Aktivitäten im Performance Institute und im Meta APEX trugen zusätzlich zur Erfahrung bei. Sie nannte die Show „Projekt UFC“, weil sie die Teilnehmer so gut auf die Abläufe der Organisation vorbereitet habe. Canuto sagte außerdem, dass ihr Leben in Las Vegas, ihre Bekanntschaft mit den Mitarbeitern des APEX und des Performance Institute sowie ihre vorherige Tätigkeit als Trainerin von Jackie Amorim und Casey O'Neill in der UFC dazu beigetragen hätten, dass sie von dem Moment nicht überwältigt worden wäre. Sie betonte, dass sich ihr Debüt dennoch bedeutsam anfühle, sie aber nicht von ihrem Ziel abgelenkt habe.
- Canuto trainierte gerade in Thailand mit Casey O'Neill und dem Bangtao Muay Thai & MMA Team, als sie den kurzfristigen Anruf annahm.
- Canutos Halbfinalniederlage gegen Melissa Amaya wurde einen Tag vor der Ankündigung ihres UFC-Debüts an diesem Wochenende ausgestrahlt.

| Bestätigte Phase | Was es für Canuto etablierte |
|---|---|
| Die ultimative Kämpfer-Saison 34 | Canuto durchlief ein sechswöchiges Wettkampfformat mit Wiegen, Kämpfen, Kameras und Interviews. |
| UFC-Debütwoche | Canuto kehrte nach Las Vegas zurück, nachdem er während eines geplanten Trainingsaufenthalts in Thailand einen Kampf für die darauffolgende Woche angenommen hatte. |
Gigi Canuto geht mit derselben Unsicherheit, die ihr ganzes Jahr geprägt hat, in ihr Debüt gegen Foro. Sie sagte, beide Athletinnen hätten nur wenig Vorbereitungszeit gehabt und sie erwarte einen harten Kampf. Foro beschrieb sie als gute Boxerin, deren Stil auf Körpertreffern und Haken basiere. Canuto bezeichnete sich selbst hauptsächlich als Grapplerin, aber gleichzeitig auch als komplette MMA-Kämpferin. Für sie ist die unmittelbare Aufgabe klar: dankbar bleiben, den Moment genießen, konzentriert bleiben und in einem Umfeld, das früher als geplant gekommen ist, den Sieg anstreben.
Quellen: UFC.com
Kampfgerede
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