Carlos Prates verließ Perth mit einem Sieg, der die öffentliche Meinung über einen Kämpfer innerhalb einer Nacht grundlegend verändern kann.
Er hat Jack Della Maddalena nicht einfach so besiegt. Er hat auch keinen umstrittenen Punktsieg errungen und dann nach dem Titel geschrien. Er hat einen ehemaligen Champion über drei Runden dominiert und den Kampf sauber beendet. Danach wurde das Gerede um ihn sehr schnell viel lauter.
Daniel Cormier war einer der ersten, der es deutlich aussprach: „Niemand würde sich beschweren, wenn Carlos Prates die nächste Titelchance bekäme“, sagte er nach der Veranstaltung. Das ist eine starke Aussage, besonders von jemandem, der schon so viele Titelkämpfe erlebt hat, dass er genau weiß, wann eine Leistung wirklich den Ausschlag gibt.
Und es ist leicht zu erkennen, was die Diskussion in diese Richtung gelenkt hat. Prates gewann nicht nur einen Hauptkampf in gegnerischem Gebiet. Er dominierte den Kampf über weite Strecken. Maddalena wirkte nie sicher. Er hatte nie das Gefühl, die Kontrolle zu haben. Prates traf ihn immer wieder, setzte ihm zu und machte den Kampf mit jeder Runde intensiver.

Prates erzwang sich seinen Zutritt
Genau das hat sich hier geändert. Vor Perth war Prates ein gefährlicher Name mit viel Aufwind. Nach Perth wirkt er deutlich aussichtsreicher als noch vor einer Woche.
Cormier wies auch auf das Gesamtbild hin. Prates hat nun zwei ehemalige Champions in Folge besiegt und das auf eine Art und Weise, die kaum zu leugnen ist. Man kann über den Zeitpunkt diskutieren. Man kann darüber diskutieren, was die UFC üblicherweise bevorzugt. Aber wenn jemand solche Siege in Folge einfährt, ist die Titeldiskussion alles andere als theoretisch.
Im Weltergewicht herrscht weiterhin reger Wettbewerb. Ian Machado und Garry sind dabei. Auch andere Namen spielen eine Rolle. Dieser Bereich ist nicht verschwunden. Doch die Zusammensetzung der Division hat sich verändert, da Prates nicht nur einen Gegner aus den Top 25 besiegt hat. Er hat einen ehemaligen Champion im Hauptkampf deklassiert und den Sieg deutlich souveräner gestaltet, als die meisten erwartet hatten.
Deshalb traf Cormiers Aussage so schnell ins Schwarze. Er wollte keine künstliche Aufregung erzeugen. Er reagierte auf den Eindruck, den der Kampf vermittelte. Und dieser Eindruck weckte den Eindruck, dass ein Herausforderer in deutlich größerem Stil als je zuvor auftauchen würde.
| Wichtiges Detail | Aktuelles Bild |
|---|---|
| Kämpfer | Carlo Prates |
| Letztes Ergebnis | TKO-Sieg über Jack Della Maddalena bei UFC Perth |
| Zitat von Daniel Cormier | „Niemand würde sich beschweren, wenn Carlos Prates die nächste Titelchance bekäme.“ |
| Was hat sich geändert | Prates stieg vom gefährlichen Herausforderer zum ernstzunehmenden Titelkandidaten auf. |
Prates hat lange darauf hingearbeitet, aber es braucht immer einen Sieg, um die Leute dazu zu bringen, nicht mehr in der Zukunft über einen Kämpfer zu sprechen. Perth könnte dieser Sieg gewesen sein. Er genoss bereits Respekt. Jetzt ist er eine echte Bedrohung für die gesamte Gewichtsklasse.
- Prates besiegte Jack Della Maddalena im Hauptkampf der UFC Perth.
- Daniel Cormier sagt, niemand würde sich beschweren, wenn er die nächste Titelchance bekäme.
- Im Kampf um den Weltergewichtstitel scheint sein Name nun deutlich enger beieinander zu liegen.
- Perth veränderte den Verlauf seiner Karriere über Nacht.
Noch ist nichts offiziell. Doch nach einer solchen Leistung und Kommentaren wie denen von Cormier wird es immer schwieriger, Carlos Prates aus dem Zentrum der Diskussionen um den Weltergewichtstitel herauszuhalten.
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