Khamzat Chimaev hat eine neue Idee in den Raum geworfen, und dieses Mal geht es nicht um eine Titelverteidigung im Mittelgewicht oder einen weiteren hässlichen verbalen Schlagabtausch mit Sean Strickland.
Jetzt spricht er über Conor McGregor und einen möglichen Boxkampf.
Chimaev sagte, ihm gefalle die Idee, unter Zuffa Boxing gegen McGregor anzutreten, falls das Projekt tatsächlich in Gang käme. Er sprach nicht darüber, als wäre es ein Lebensziel oder ein sorgfältig geplanter Karriereschritt. Er sprach viel einfacher darüber: Großer Name, gutes Geld, ein spannender Kampf. In seinen Augen reicht das, um die Idee laut auszusprechen.
Er zollte McGregor auch als Boxer großen Respekt. Das stach besonders hervor. Chimaev bezeichnete ihn als einen der besten Boxer der UFC – ein Kompliment, das Kämpfer nicht so leichtfertig verteilen, wenn sie gleichzeitig von einem Kampf gegen denselben Gegner sprechen. Bei McGregor macht es aber Sinn. Selbst diejenigen, die den ganzen Rummel um seinen Namen satt haben, geben meist dasselbe zu: Sein Boxen war schon immer einer der saubersten und gefährlichsten Aspekte seines Kampfstils.

Chimaev will McGregor im Boxring.
Was diese Aussage so besonders macht, ist ihre persönliche Note. Chimaev sagte, McGregors K.o.-Sieg gegen Jose Aldo 2015 sei einer der Gründe gewesen, warum er überhaupt mit MMA angefangen habe. Das verleiht dem Zitat eine ganz andere Bedeutung. Es ist nicht einfach nur ein Star, der einen anderen herausfordert, weil die Namen bekannt genug sind, um online für Furore zu sorgen. Es steckt ein Stück Geschichte darin, selbst wenn es nur aus der Sicht der Fans erzählt wird. Chimaev hat McGregors Aufstieg miterlebt, das Geld und das Chaos um diese Zeit beobachtet und sich noch gut daran erinnert, wie es war, als ein Kämpfer den gesamten Sport für eine Weile dominierte.
Das heißt nicht, dass der Kampf knapp wird. Es sind noch immer nur Gerüchte. Aber es sind Gerüchte, denen die Leute zuhören, weil die Namen von selbst für Aufsehen sorgen. McGregor hat lange nicht mehr gekämpft, und jede neue Geschichte um ihn erregt immer noch schneller Aufmerksamkeit als bei fast jedem anderen im Sport. Chimaev ist ein Champion, ein brutaler dazu, und sein Name ist mittlerweile so bekannt, dass er nicht auf die Unterstützung anderer angewiesen ist. Diese beiden Faktoren zusammen reichen aus, um die Idee für einen Tag zu verkaufen, noch bevor irgendjemand aus dem Management ein Wort dazu sagt.
McGregor verändert immer noch den Raum
Das ist der Aspekt, den man bei Conor nicht ignorieren kann. Er kann untätig, unberechenbar und schwer einzuordnen sein, und sobald sein Name in einem möglichen Kampf auftaucht, wird sofort mehr darüber gesprochen. Das wissen auch die anderen Kämpfer. Chimaev weiß es ganz sicher. Er versteht genau, welche Aufmerksamkeit McGregor auf sich zieht, insbesondere in einem Format wie Boxen, wo die Promotion in dieser Phase viel einfacher zu vermarkten wäre als ein umfassender MMA-Aufbau.
Es hilft auch, dass Chimaev nicht von einem Vollzeit-Boxsport spricht. Er versucht nicht, sich neu zu erfinden. Er betrachtet lediglich eine mögliche Veranstaltung und sagt im Grunde: Warum nicht? Das macht das Zitat lockerer und glaubwürdiger. Er gibt nicht vor, es handle sich um eine rein sportliche Mission. Er spricht wie ein Kämpfer, der das Potenzial erkennt und von der Idee begeistert ist.
| Kernpunkt | Aktuelles Bild |
|---|---|
| Kämpfer, der die Herausforderung ausspricht | Khamzat Shimaev |
| Potenzieller Gegner | Conor McGregor |
| Vorgeschlagenes Format | Boxen unter Zuffa Boxing |
| Warum Chimaev es mag | Großer Kampf, viel Geld, großer Name |
| Zusätzliche Details | Chimaev sagt, McGregors Aufstieg habe ihn dazu inspiriert, in den MMA-Sport einzusteigen. |
Es gibt hier noch einen anderen Aspekt. Chimaev wirkt normalerweise wie jemand, der seine Gegner körperlich brechen und dann weiterziehen will. Er wird normalerweise nicht mit solchen Fantasiekämpfen in Verbindung gebracht, wie es McGregor seit Jahren tut. Wenn er also so etwas sagt, wirkt es etwas anders. Es klingt weniger nach einem inszenierten Medienspiel, sondern eher nach einem Champion, der den Markt analysiert und eine Idee entdeckt, die ihm gefallen könnte.
McGregors Seite ist in solchen Geschichten immer der Unsicherheitsfaktor. Bei ihm geht es nie nur darum, ob ein Kampf spektakulär klingt. Die Schwierigkeit liegt vielmehr darin, ob daraus jemals etwas Konkretes wird. Das ist schon lange so. Doch selbst mit dieser Unsicherheit im Hinterkopf liefert Chimaevs Kommentar ein klares Bild: Junger, aktiver Champion. Riesiger, inaktiver Star. Boxhandschuhe. Zuffa-Branding. Jede Menge Geld. Den Rest kann sich jeder vorstellen.
- Chimaev sagt, er hätte Interesse an einem Boxkampf gegen Conor McGregor.
- Er würde es unter dem Dach von Zuffa Boxing veranstalten wollen.
- Er lobte auch McGregors Boxkünste.
- Chimaev sagte, McGregors Aufstieg habe ihn dazu inspiriert, selbst in den MMA-Sport einzusteigen.
Und das ist vielleicht der interessanteste Aspekt an der ganzen Sache. Hinter dem Geld und dem Spektakel verbirgt sich auch eine Art Kreis, der sich schließt. Ein Kämpfer, der McGregors Aufstieg einst von außen verfolgte, ist nun selbst so groß, dass er ihm als Champion ganz selbstverständlich einen Kampf vorschlagen kann. Das sagt viel darüber aus, wo Chimaev heute steht und ob es jemals zu einem Kampf kommen wird.
Im Moment ist es nur eine gute, aber aufsehenerregende Idee. Doch bei Conor McGregor verbreiten sich solche Ideen oft von selbst.
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