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Jon Jones' Ratschläge für die Niederlagen von Chimaev und Topuria

Jon Jones UFC

Jon Jones Ich habe in zwei verschiedenen Titelkampf-Überraschungen zwei unterschiedliche Alarme gehört.

Für Ilia TopuriaDie Gefahr liegt im Glanz, der einem Gürtel folgt: die Abendessen, die Aufmerksamkeit, das Geld und die neuen Gesichter, die einen Champion umgeben, bevor die Leistung nachlässt. Bei Khamzat Chimaev sah Jones etwas Kälteres und Technischeres, den Moment, als ein großer Grappling-Kämpfer plötzlich aus der Unterzahl kämpfen musste.

Das ist der wertvolle Aspekt an Jones' Aussagen über beide Kämpfer nach ihren ersten Profiniederlagen. Er will kein Mitleid erregen. Er analysiert die unangenehme Phase, mit der jeder dominante Kämpfer irgendwann konfrontiert wird, selbst wenn Jones selbst in seiner ansonsten ungeschlagenen Bilanz nur die Disqualifikation gegen Matt Hamill vorzuweisen hat.

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Jon Jones' Ratschläge an Khamzat Chimaev und Ilia Topuria nach ihren UFC-Titelverlusten

Jones sprach das Thema in einem Interview mit Red Corner MMA an, nachdem Topuria bei UFC Freedom 250 von Justin Gaethje um den unangefochtenen Leichtgewichtstitel besiegt worden war und Chimaev bei UFC 328 gegen Sean Strickland nach Punkten unterlag und den Mittelgewichtstitel verlor. Der Zeitpunkt machte es unmöglich, die Situation zu ignorieren: Zwei ungeschlagene, hochkarätige UFC-Kämpfer, zwei Titel verloren, zwei Rufschäden, die plötzlich behoben werden mussten.

Jones' Einschätzung von Topuria basierte nicht primär auf Taktik. Er verwies auf den Nachwehen des Titels, den sprunghaften Anstieg des Ruhms und den damit einhergehenden Rummel. Außerdem sagte er, Topuria habe wichtige Stützen in seinem Umfeld, darunter Glauben, ein starkes Team, Arbeitseifer und genügend Selbstreflexion, um zuzugeben, dass der Kampf gegen Gaethje unter seinem Niveau war. Der Begriff, den Jones immer wieder betonte, war Verantwortungsbewusstsein, denn ein ehemaliger Champion, der ständig Ausreden sucht, geht selten ohne Probleme in einen Rückkampf.

Warum Jones Ehrlichkeit als Topurias erste wirkliche Waffe ansieht

Topurias Ausstrahlung beruhte schon immer auf seiner Selbstsicherheit. Er sprach wie ein Champion, noch bevor er den UFC-Titel gewann, und lange Zeit bestätigten seine Leistungen seine Worte. Die Niederlage gegen Gaethje ändert daran nichts, aber sie verändert die Atmosphäre. Jones' Argument ist, dass das Comeback schon vor dem Training beginnt, wenn der Kämpfer entscheidet, ob er die Wahrheit oder Trost sucht. In seinen Worten: „Ehrlichkeit sich selbst gegenüber ist der Schlüssel.“ Das ist keine poetische Floskel von Jones; es ist die ungeschminkte Forderung an einen Kämpfer, dem womöglich ein schneller Weg zurück zu dem Mann angeboten wird, der ihn gerade besiegt hat.

  • Gaethje verließ UFC Freedom 250 als unangefochtener Leichtgewichtschampion, nachdem er Topuria besiegt hatte.
  • Strickland setzte sich bei UFC 328 knapp gegen Chimaev durch und entriss ihm den Mittelgewichtstitel.
  • Topuria und Chimaev gingen beide ohne vorherige Profi-Niederlage in diese Kämpfe.
  • Jones gab seine Einschätzung im Gespräch mit Red Corner MMA ab.

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Khamzat Chimaevs Weg zum Rückkampf hängt von seiner Bodenspielstärke ab.

Jones ging bei Chimaev genauer ins Detail, da der Kampf gegen Strickland eine technisch klarere Frage aufwarf. Chimaev ist normalerweise derjenige, der den Körpergriff ansetzt, den Gegner zu unübersichtlichen Situationen zwingt und ihn in seinem bevorzugten Tempo kämpfen lässt. Jones glaubte, der entscheidende psychologische Wendepunkt sei gekommen, als Chimaev auf dem Rücken lag – eine Position, mit der der ehemalige Champion unter UFC-Lichtern selten konfrontiert war.

Der Rat war simpel und etwas hart: Chimaevs Schwächen ausmerzen. Jones meinte, Chimaev solle sein Ausdauertraining anpassen, mehr Zeit im Intensivtraining verbringen und dort so ruhig werden, dass er Submission-Griffe ansetzen kann, anstatt nur zu überleben. Das ist wichtig, denn ein Rückkampf gegen Strickland, sollte die UFC ihn genehmigen, würde nicht isoliert stattfinden; jeder Mittelgewichtskämpfer hat nun eine klare Angriffsoption. Sollte Chimaev im Mittelgewicht (185 kg) zurückkehren, anstatt den ursprünglich angekündigten Wechsel ins Halbschwergewicht anzustreben, darf sein nächstes Trainingslager nicht nur darauf ausgerichtet sein, seine Schwächen weiter zu verfeinern.

Kämpfer Hauptthema nach der Niederlage
Ilia Topuria Umgang mit Ruhm, Druck und Ehrlichkeit nach dem Verlust des UFC-Leichtgewichtstitels
Khamzat Shimaev Wird funktionsfähig und gefährlich, wenn er gezwungen wird, auf dem Rücken zu liegen.
Justin Gaethje Verließ UFC Freedom 250 mit dem unangefochtenen Leichtgewichtstitel
Sean Strickland Veränderte die Machtverhältnisse im Mittelgewicht durch seinen Sieg über Chimaev.
Jon Jones Beide Comebacks basierten auf Selbsteinschätzung und gezieltem Training.
UFC-Matchmaker Sie entscheiden weiterhin darüber, ob einer der beiden ehemaligen Champions ein sofortiges Rückspiel erhält.

Es ist kein Geheimnis, was auf dem Spiel steht. Topuria und Chimaev gehören nach wie vor zur Weltspitze, sind weiterhin vermarktbar und dem Titel so nahe, dass die UFC schnelle Rückkämpfe rechtfertigen kann, sollten sich die Gewichtsklassen entsprechend entwickeln. Doch Jones' Botschaft widerspricht dem einfachen Neustart der Promotion: Topuria muss dem Lebensstil des Champions ohne dessen Gürtel widerstehen, und Chimaev muss die Position festigen, die seine Gegner nun anstreben werden. Chimaev hat einen weiteren Kampf gegen Strickland gefordert, nachdem er zunächst einen Wechsel ins Halbschwergewicht angedeutet hatte.

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