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Bruce Buffers Wunschliste für UFC-Standorte umfasst vier Stationen

Bruce Buffer UFC

Bruce Buffer ist immer noch auf der Jagd nach neuen Briefmarken.

Das will etwas heißen, denn der langjährige Octagon-Kommentator der UFC hat bereits einen Reiseplan hinter sich, den die meisten Kampfsportler für etwa sechs Monate als glamourös und für die nächsten 20 Jahre als kräftezehrend bezeichnen würden. Buffer hat miterlebt, wie die UFC in neue Märkte expandierte, zu alten zurückkehrte und Städte testete, die einst auf einem UFC-Reiseplan unwahrscheinlich erschienen. Seine jüngste Reise nach Baku, Aserbaidschan, war ein weiterer Beweis dafür, dass das Unternehmen die Karte nicht länger nur als Vorschlag betrachtet.

Auf die Frage in der Radiosendung „Just Scrap Radio“ für BJPENN.com, wo er die UFC gerne wieder sehen würde, nannte Buffer nicht die sicheren, aber altbekannten Standorte Nordamerikas. Er verwies auf Italien, die Côte d’Azur, Hawaii und Südafrika – vier Kandidaten mit ganz unterschiedlichen Problemen, für die es aber jeweils gute Argumente gibt.

Bruce Buffer UFC

Zu den UFC-Spielstätten von Bruce Buffer gehören Italien, Hawaii und Südafrika.

Italien steht offensichtlich im Mittelpunkt der Schlagzeilen, vor allem weil Dana White Er hatte zuvor die romantische Idee des Kolosseums in Rom ins Spiel gebracht. Es klingt wie der Traum eines jeden Veranstalters: modernes Käfigkampfgeschäft vor einer der berühmtesten Kulissen des Kampfsports der Menschheitsgeschichte. Es klingt aber auch nach einem logistischen Albtraum, der aus einer Fantasie schnell eine Versicherungsbesprechung machen kann, noch bevor der Ticketverkauf überhaupt beginnt.

Buffer scheint beide Seiten zu verstehen. Er findet die Idee eines UFC-Events in Italien gut, hinterfragt aber gleichzeitig, ob das Kolosseum selbst für eine moderne Kampfveranstaltung geeignet ist. Das ist kein Zynismus, sondern gesunder Menschenverstand. Ein UFC-Event besteht nicht nur aus einem Käfig und zwei Hockern. Es umfasst Beleuchtung, Übertragungstechnik, Zuschauerführung, Notfallplanung, die Organisation der Athleten und einen globalen Fernsehsender, der sich nicht um das Alter des Mauerwerks schert.

Warum Bruce Buffers Wahl für Hawaii echte MMA-Geschichte hat

Hawaii ist die sentimentale, aber dennoch schlagkräftige Wahl. Buffer knüpfte daran an seine frühere „Rumble on the Rock“-Routine an, als BJ Penns Familie bei der Organisation der Shows half und er vor dem eigentlichen Kampfabend noch surfen konnte. Die UFC ist durch Penn, Max Holloway und andere mit der Insel verbundene Namen schon lange eng mit der hawaiianischen Kampfkultur verbunden, doch die Organisation hat diese Verbindung noch nicht in das von den Fans seit Jahren erhoffte Event-Highlight verwandelt.

  • Buffer nannte Italien, die französische Riviera, Hawaii und Südafrika.
  • Kürzlich arbeitete er im Rahmen einer UFC-Veranstaltung in Baku, Aserbaidschan.
  • Dana White hat bereits zuvor über ein mögliches Konzept für das Kolosseum in Rom gesprochen.
  • Buffer äußerte Sicherheitsbedenken hinsichtlich der Nutzung eines so historischen Veranstaltungsortes.

Bruce Buffer UFC

Die globale Expansion der UFC weist noch Lücken auf, die es zu füllen gilt.

Der Vorschlag für die französische Riviera ist der persönlichste der vier. Buffer mag die Gegend einfach, und ehrlich gesagt gibt es schlechtere Gründe für einen Kommentator, der jahrzehntelang auf Flughäfen gearbeitet hat, sich für eine Kampfwoche einzusetzen. Es würde auch gut zu UFCs breiterer Europaoffensive passen und der Organisation eine glamourösere Bühne am Mittelmeer bieten, ohne dass man so tun muss, als ob jede Expansionsentscheidung ausschließlich auf Ranglisten, Titelkämpfen und Marktforschung basiert.

Südafrika könnte der wichtigste Schritt auf der Liste sein. Die UFC hat afrikanische Champions und Elitekämpfer in ihrer jüngeren Geschichte, doch der Kontinent wurde bisher nicht so gefördert, wie es sein Talentpotenzial und seine Fangemeinde vermuten lassen. Eine Veranstaltung in Südafrika hätte mehr als nur Postkartenmotiv-Charakter; sie würde signalisieren, dass das Unternehmen bereit ist, sein globales Branding mit einem höheren Reiseaufwand zu verbinden. Der nächste Schritt wäre die Suche nach der richtigen Arena, dem passenden Sendezeitraum und einer hochkarätigen Kampfkarte, denn ein erster großer Vorstoß in diesen Markt darf sich nicht wie ein übriggebliebener Fight Night anfühlen. Gelingt der UFC das, könnte sie den Weg für regelmäßige Afrika-Veranstaltungen ebnen, anstatt nur einen einmaligen Triumphzug zu veranstalten.

Standort Warum es auffällt
Italien Großer europäischer Markt, der zusätzlich durch Whites Kolosseums-Theorie angezogen wird.
Französische Riviera Ein luxuriöses Reiseziel, das dem Appetit der UFC auf Spektakel während der Veranstaltungswoche gerecht wird.
Hawaii Tief verwurzelt im MMA, Geschichte der University of Pennsylvania und jahrelanges Faninteresse.
Südafrika Die aussagekräftigste Aussage zur Expansion unter den vier Optionen.
Baku-Kontext Buffers jüngster Aserbaidschan-Trip zeigt, wie weit der UFC-Terminkalender mittlerweile reicht.
Kolosseum-Problem Die romantische Komponente ist offensichtlich, doch Sicherheits- und Produktionsauflagen stellen echte Hindernisse dar.

Buffers Liste funktioniert, weil sie nicht einfach nur die Urlaubsziele eines erfahrenen Kommentators aufzählt, auch wenn die Riviera und Hawaii zweifellos eine persönliche Anziehungskraft ausüben. Italien bietet Spektakel, Hawaii Geschichte und Südafrika ein Marktsignal, das die UFC noch nicht vollständig umgesetzt hat. Vorerst bleiben es Wünsche der Stimme des Octagons, geäußert nach Buffers zweitem Besuch in Aserbaidschan.

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