Ilia Topuria sagt, er wolle mehr als nur einen großen Titelkampf im Juni. Er wolle noch vor Jahresende einen weiteren Kampf bestreiten und meint, Spanien könnte der richtige Austragungsort dafür sein.
Allein diese Aussage reicht aus, um die Leute in Bewegung zu bringen, denn die UFC hat noch nie ein Event in Spanien veranstaltet. Jahrelang war es eine dieser Ideen, die Fans gerne mal ins Spiel brachten, ohne dass es wirklich Anzeichen dafür gab, dass es bald so weit sein würde. Topuria änderte das mit seinem Titelgewinn. Jetzt spricht er selbst darüber, mitten in einer der wichtigsten Phasen seiner Karriere.
Er hat bereits einen Mega-Kampf gegen Justin Gaethje im Juni, daher kommt das alles nicht zustande, solange er diesen Kampf nicht gewonnen hat. Doch so wie Topuria jetzt spricht, denkt er ganz klar über eine einzige Titelverteidigung hinaus. Er betrachtet den Rest des Jahres 2026 wie ein Champion, der den Gürtel aktiv halten und die UFC mit dieser Titelverteidigung in eine neue Richtung lenken will.
Topuria wünscht sich einen zweiten Kampf in diesem Jahr, und Spanien ist nun auch Teil der Diskussion.
Es gibt einen Grund, warum sich diese Idee von ihm anders anfühlt als von den meisten anderen Kämpfern. Topuria will nach Jahren der Abwesenheit nicht einfach nur ein Comeback feiern. Er versucht nicht, durch einen bestimmten Austragungsort Aufmerksamkeit zu erregen. Er hat bereits den Gürtel, ist bereits im Aufwind und hat einen Kampfstil, der die Leute in seinen Bann zieht, sobald seine Kämpfe spannend werden. Wenn die UFC jemals eine zentrale Figur brauchte, um ihre erste Veranstaltung in Spanien zu gestalten, wäre es schwer, jemanden Besseren als Topuria in dieser Form zu finden.

Spanien galt lange als ungenutztes Potenzial für die UFC. Der Markt ist da, das Publikum ist da, und die Organisation hat jahrelang in Europa expandiert, um zu wissen, dass die Region große Events tragen kann, wenn der richtige Star mit im Boot ist. Frankreich holte schnell auf, als das Unternehmen den richtigen Zeitpunkt erwischte. London ist seit Jahren ein starker Standort. Spanien schien immer einen Kämpfer zu brauchen, damit sich der ganze Aufwand lohnt. Topuria könnte nun dieser Kämpfer sein.
| Wichtiges Detail | Aktuelles Bild |
|---|---|
| Kämpfer | Ilia Topuria |
| Nächster Kampf | Justin Gaethje im Juni |
| Was er will | Ein zweiter Kampf vor Ende 2026 |
| Möglicher Standort | Spanien |
| Spanien und UFC | Bisher hat dort noch keine UFC-Veranstaltung stattgefunden. |
Er sagt es auch zum richtigen Zeitpunkt. Champions können so viel über Zukunftspläne reden, wie sie wollen, aber diese Pläne klingen erst dann glaubwürdig, wenn Name, Titel und Zeitplan perfekt zusammenpassen. Topuria erfüllt diese Kriterien derzeit. Er ist ungeschlagen, hat im Juni einen wichtigen Kampf und ist einer der wenigen Kämpfer im Kader, der sowohl lokal als auch international Beachtung findet. Das ist wichtig, wenn die UFC überlegt, wie sie eine Kampfkarte zusammenstellen kann, die sich neu anfühlt, ohne riskant zu wirken.
Über allem schwebt noch eine wichtige Bedingung: Er muss erst Gaethje schlagen. Gelingt ihm das, werden die Gerüchte um Spanien sofort lauter. Verliert er, ist die ganze Sache genauso schnell wieder vom Tisch. So läuft das Geschäft. Pläne klingen im April noch kühn und sind im Juni schon wieder vergessen, wenn das Ergebnis nicht stimmt. Topuria weiß das auch, weshalb er es wohl als nächsten Schritt präsentiert, anstatt so zu tun, als sei alles schon entschieden.
- Topuria möchte im Juni kämpfen und dann später im Jahr 2026 erneut antreten.
- Er meint, Spanien könnte den zweiten Kampf ausrichten.
- Die UFC hat dort noch nie eine Veranstaltung ausgerichtet.
- Der Plan wird deutlich realistischer, wenn er Gaethje schlägt.
Für spanische Fans ist das mehr als nur leeres Gerede. Ein erstes UFC-Event im Land wäre schon ein bedeutendes Ereignis. Ein erstes UFC-Event in Spanien mit einem Champion wie Topuria als Hauptattraktion würde sich noch viel größer anfühlen. Er ist nicht nur populär, er gibt der UFC einen klaren Ankerpunkt für das gesamte Event, und das verändert die Wahrnehmung eines neuen Marktes innerhalb des Unternehmens.
Topuria hat sich schon immer wie ein Kämpfer verhalten, der erwartet, dass sich der Sport um ihn dreht, nicht umgekehrt. Manchmal wirkt diese Art von Selbstbewusstsein aufgesetzt. In seinem Fall passt es aber zur aktuellen Situation. Er gehört bereits zu den zentralen Namen im UFC-Kalender, und wenn er den Juni mit dem Gürtel um die Hüften übersteht, steht die UFC vor einer wichtigen Entscheidung. Soll er seinen gewohnten Weg weitergehen oder soll er den ersten Kampf in Spanien anführen, der allein aufgrund seines Namens sofort an Bedeutung gewinnen würde?
Noch ist nichts offiziell verkündet worden, und er hat noch einiges zu tun. Doch die Idee ist nicht länger nur vage. Topuria hat sie selbst ins Gespräch gebracht, und nun hängt alles davon ab, wie der Juni verläuft. Sollte er gewinnen, nimmt die Sache sehr schnell deutlich an Fahrt auf.
Kampfgerede
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