„Still Crazy“ – so lautete Jan Błachowiczs Motto, als er seinen neuen UFC-Vertrag bekannt gab. Der polnische Halbschwergewichtler postete ein Foto, das ihn beim Unterzeichnen des Vertrags mit Federkiel und Tintenfass zeigt, und schrieb dazu, er beschreibe ein neues Kapitel in seiner Zeit bei der UFC und beantworte seine eigene Frage, ob er verrückt sei, mit einem entschiedenen Ja. Für Błachowicz ist die Entscheidung jedoch weder eine nostalgische Geste noch eine widerwillige Vertragsverlängerung. Er sagte, er liebe den Wettkampf nach wie vor und werde weitermachen, solange Körper und Geist fit seien.
Der neue Vertrag kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Błachowicz weiterhin zu den Top 15 der UFC-Halbschwergewichtsklasse zählt. UFC.com beschreibt ihn als zweitältesten Kämpfer im Kader, 13 Tage jünger als sein 43-jähriger Konkurrent Stephen „Wonderboy“ Thompson. Diese Platzierung ist von Bedeutung, denn Błachowicz will nach einer langen Karriere nicht einfach nur seinen Platz im Sport verteidigen. Er bereitet sich auf einen weiteren wichtigen Kampf in seiner Gewichtsklasse in Belgrad vor und sagt offen, dass er sich nach einem Sieg sehnt. Seine Botschaft ist klar: Der Kampfgeist ist ungebrochen, aber er will nicht, dass der unbedingte Siegeswille zu einem Druck wird, der ihm schadet.

Warum Błachowicz weiterhin
Błachowicz erklärte, er könne jederzeit sofort seine Karriere beenden, fragte sich aber, was danach käme, und gab zu, dass ihm das Kämpfen fehlen würde. Seine Antwort verdeutlicht, dass der Vertrag eher auf Freude als auf Pflicht beruht. Laut UFC.com wurde er in den letzten Jahren von Verletzungen gebremst, ist aber weiterhin bereit, sich mit den Top-Kämpfern seiner Gewichtsklasse zu messen. Die Quelle erwähnte eine Serie von vier Kämpfen ohne Sieg, darunter Unentschieden gegen Magomed Ankalaev und Bogdan Guskov sowie Punktniederlagen gegen Alex Pereira und Carlos Ulberg.
Diese Abfolge liefert wichtige Kontextinformationen für Błachowicz' Bestreben, aktiv zu bleiben. UFC.com berichtete, dass drei seiner vier Gegner die Spitze der Division angeführt hatten und bezeichnete seine Kämpfe gegen Pereira und Ulberg als enger als alle anderen Kämpfe in der Division bis zu diesem Zeitpunkt ihrer jeweiligen Karrieren. Dies schmälert zwar nicht seinen Wunsch, wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden, erklärt aber, warum sein Top-15-Status und sein anhaltender Ehrgeiz im Mittelpunkt der Berichterstattung dieser Woche stehen. Błachowicz strebt nach einem neuen Erfolg und bringt dabei die Erfahrung eines Kämpfers mit, der sagt, dass seine Stärke nach wie vor darin besteht.
Der Wandel in Belgrad schafft eine neue Herausforderung
Ursprünglich sollte Błachowicz nach dem Unentschieden bei UFC 323 in Las Vegas im vergangenen Dezember gegen Guskov einen Rückkampf bestreiten. Dieser Plan änderte sich jedoch, als Guskov nach dem Ausfall von Khalil Rountree Jr. den Hauptkampf gegen Ankalaev in Abu Dhabi annahm. Błachowicz gab an, die UFC habe ihn zuerst wegen des freien Kampfes kontaktiert, er habe aber abgelehnt, da er fälschlicherweise annahm, nur eine Woche Zeit zum Gewichtmachen zu haben. Später erfuhr er, dass ihm zwei Wochen zur Verfügung standen, doch da war der Vertrag mit Guskov bereits unterschrieben. Durch Guskovs Wechsel sprang Navajo Stirling für den Kampf in Belgrad ein. Błachowicz bezeichnete Stirling als jungen, ehrgeizigen Kämpfer und sagte, der Kampf erfordere nur geringe Anpassungen, da Stirling den Standkampf bevorzuge. Er beschrieb den ungeschlagenen Stirling als jung, stark und einen guten Kickboxer, betonte aber gleichzeitig, dass dieser bereits gegen ähnliche Kampfstile gekämpft habe und seine Erfahrung nutzen müsse.
- Błachowicz' Bedingung für die Fortsetzung seiner Karriere ist, dass sowohl sein Körper als auch sein Geist gesund bleiben; er sagt, er werde aufhören, wenn sein Körper ihm signalisiert, aufzuhören.
- Sein unmittelbares Ziel ist die Rückkehr auf die Siegerstraße, aber er sagte, er wolle sich nicht so viel Druck machen, dass seine Leistung darunter leide.

| Bestätigter Punkt | Quellengestützte Details |
|---|---|
| Neues UFC-Kapitel | Błachowicz verkündete, dass er einen weiteren neuen UFC-Vertrag unterzeichnet habe. |
| Belgrader Gegnerwechsel | Guskov wandte sich Ankalaev zu, und Stirling hob die Hand, um Błachowicz gegenüberzutreten. |
| Stirlings Schwung | UFC.com schrieb Stirling seine aufeinanderfolgenden Siege durch technischen K.o. in der zweiten Runde gegen Bruno Lopes und Ion Cutelaba im Jahr 2026 zu. |
„Still Crazy“ ist mehr als nur eine scherzhafte Formulierung aus Błachowicz’ Vertragsankündigung. Sie spiegelt die Einstellung eines Veteranen wider, der weiterhin zu den Top 15 gehört, an sein Potenzial glaubt und bereit ist, sich in Belgrad erneut zu beweisen. Er geht mit dem Ziel eines klaren Sieges ins Wochenende und scherzt sogar, er würde einen Kampf ohne Punktrichter bevorzugen. Seine Erklärung zeugt jedoch von Zurückhaltung. Błachowicz will den Sieg unbedingt; er weiß nur, dass er sich von diesem Wunsch nicht die nötige Geduld für den Kampf selbst rauben lassen darf.
Quellen: UFC.com
Kampfgerede
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