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Matt Brown warnt Conor McGregor vor UFC 329

Matt Brown

Matt Brown behandelt Conor McGregors Rückkehr bei UFC 329 nicht wie einen gewöhnlichen Comeback-Termin.

Der ehemalige UFC-Veteran sagte, McGregors erste Aufgabe sei einfach: am 11. Juli den Walk zu absolvieren. Nach jahrelangen Verzögerungen, abgesagten Plänen und Comeback-Gerüchten glaubt Brown, dass ein erneutes Scheitern anders ausfallen würde.

„Wenn er diesen Gang nicht antritt, wird man sich wohl einig sein, dass er seine Karriere beendet hat und nie wieder kämpfen wird“, sagte Brown in der Sendung „The Fighter vs. The Writer“.

Das ist eine harte Linie, aber sie passt zur Stimmung rund um sein Comeback. McGregor hat seit dem dritten Kampf gegen Dustin Poirier im Jahr 2021 nicht mehr gekämpft. Damals beendete ein Beinbruch den Kampf und zwang ihn zu einer langen Karrierepause. Später war er für UFC 303 gegen Michael Chandler angesetzt, doch dieser Kampf kam platzen, nachdem sich McGregor eine Zehenverletzung zugezogen hatte.

Nun steht der Rückkampf gegen Holloway fest: UFC 329 findet in der T-Mobile Arena in Las Vegas statt. Brown ist sich des Drucks bewusst. Für McGregor ist dies nicht mehr nur ein weiterer Termin. Es ist der Tag, an dem aus den Worten endlich ein echter Kampf werden muss.

mcgregor

Holloway erhöht das Risiko

Max Holloway ist kein Name, bei dem man nach fünf Jahren Abwesenheit ein Comeback erwarten würde.

Er ist aktiv und in Topform geblieben und hat weiterhin gegen Elitegegner gekämpft, während McGregor außerhalb des Octagons war. Holloway hat zudem jahrelang Meisterschaftsrunden, wilde Schlagabtausche und nervenaufreibende Abende bestritten. Diesen Rhythmus findet man nach einer langen Pause nur schwer wieder.

Brown sagte, McGregor habe immer noch genug Schlagkraft, um gefährlich zu sein. Das war nie schwer nachzuvollziehen. McGregors Linke, sein Timing und seine Konterangriffe machten ihn zu einem der gefürchtetsten Striker in der Geschichte der UFC.

Das Problem ist die Diskrepanz zwischen Erinnerung und Kampfabend. McGregor besiegte Holloway bereits 2013, doch dieser Kampf gehört einer anderen Ära an. Holloway war noch jung, McGregor noch am Anfang seiner Karriere. Im Rückkampf sind die beiden nun älter, haben mehr Blessuren davongetragen, sind bekannter und stehen unter deutlich größerem Druck.

  • Conor McGregor trifft am 11. Juli bei UFC 329 auf Max Holloway.
  • Matt Brown meint, McGregors Karriere könnte beendet sein, wenn er den Walk nicht antritt.
  • McGregor hat seit seiner Niederlage gegen Dustin Poirier im Jahr 2021 keinen Kampf mehr bestritten.
  • Sein geplanter Kampf bei UFC 303 gegen Michael Chandler wurde aufgrund einer Zehenverletzung abgesagt.
  • McGregor besiegte Holloway in ihrem ersten Kampf im Jahr 2013 nach Punkten.
  • Brown glaubt, dass eine Niederlage das Interesse an McGregors nächstem Kampf stark beeinträchtigen könnte.

Conor McGregor

Brown sagt, ein Verlust verändere den Appetit

Brown beließ es nicht bei dem Auszug.

Er sagte außerdem, McGregor müsse gewinnen, damit die Leute ihn weiterhin als ernstzunehmenden Kämpfer und nicht nur als Spektakel wahrnehmen. Brown räumte ein, dass die Fans aufgrund von McGregors Bekanntheitsgrad trotzdem zusehen würden, sagte aber auch, das Interesse würde stark sinken, sollte Holloway ihn besiegen.

„Wenn er da nicht reingeht und gewinnt, wird wohl Einigkeit darüber herrschen, dass ihn auch niemand mehr kämpfen sehen will“, sagte Brown.

Diese Aussage trifft den Kern der Spannung rund um UFC 329. McGregor wird immer Aufmerksamkeit erregen. Selbst bei einer Niederlage würde er Schlagzeilen machen. Brown spricht jedoch etwas anderes an: den Unterschied zwischen den Zuschauern, die einen Star bewundern, und denen, die glauben, dass ein Kämpfer auch heute noch in die Nähe der großen UFC-Kämpfe gehört.

UFC 329 Ausgabe Warum es wichtig ist
McGregor verlässt das Haus Brown sagt, das Verpassen des Kampfes könne den Glauben an ein weiteres Comeback zerstören.
Holloway-Aktivität Er blieb während McGregors Auszeit gegen Elitegegner aktiv.
McGregors Kraft Brown sieht weiterhin eine K.o.-Gefahr, wenn das Timing stimmt.
Mögliche Niederlage von McGregor Brown glaubt, dass das Faninteresse an zukünftigen Kämpfen stark sinken könnte.
UFC 329 Bühne Die Internationale Kampfwoche widmet der Rückkehr maximale Aufmerksamkeit

UFC 329 wird für McGregor keine unbedeutende Folge haben.

McGregors Comeback war jahrelang Gegenstand von Gerüchten, Trainingsvideos, Interviews und verschobenen Kampfterminen. UFC 329 ist anders, denn Holloway ist bestätigt, der Termin steht fest und die gesamte Kampfkarte ist auf sein Comeback ausgerichtet.

Browns Warnung verfehlt ihre Wirkung nicht, denn jede Version der Nacht birgt schwerwiegende Konsequenzen.

Erscheint McGregor nicht, dürfte die Comeback-Kampagne endgültig beendet sein. Erscheint er und verliert deutlich, lässt sich der nächste Kampf kaum noch als ernstzunehmender Kampf vermarkten. Erscheint er und gewinnt, ändert sich die gesamte Atmosphäre im Boxsport über Nacht.

Das ist der McGregor-Effekt in seiner stärksten Form. Ein Kampf kann immer noch die ganze Halle bewegen, aber der Unterschied ist geringer geworden. Holloway hat die Dynamik, das Tempo und die jüngsten Erfolge vorzuweisen. McGregor hingegen hat den alten Sieg, die linke Hand und die Aufmerksamkeit des Publikums.

Brown sagt nicht, dass McGregor keine Chance hat. Er sagt nur, dass diese Chance in einen tatsächlichen Kampf und ein tatsächliches Ergebnis münden muss. UFC 329 ist nicht einfach nur ein weiteres Comeback-Versprechen. Es ist der Moment, in dem McGregor beweisen muss, dass hinter seinem Namen noch immer ein Kämpfer steckt.

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