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Luke Riley beantwortet Joe Rogans Kritik an der UFC.

Luke Riley wies die Kritik am Abbruch der UFC 329 zurück, nachdem Schiedsrichter Kerry Hatley seinen Angriff auf Kai Kamaka III in der ersten Runde beendet hatte.

Luke Rileys K.o.-Sieg entfacht Debatte um UFC 329 (UFC)
Wichtige Punkte

Luke Riley wies die Kritik am Abbruch der UFC 329 zurück, nachdem Schiedsrichter Kerry Hatley seinen Angriff auf Kai Kamaka III in der ersten Runde beendet hatte.

Luke Riley verließ UFC 329 mit einem weiteren vorzeitigen Sieg und einer Diskussion, die auch nach der Urteilsverkündung anhielt. Ringrichter Kerry Hatley griff ein, als Kai Kamaka III noch aufrecht am Käfigzaun stand, was Kritik von Zuschauern und Kämpfern auslöste. Auch Rogan, der als Kommentator tätig war, hinterfragte den Zeitpunkt des Eingriffs. Rileys Antwort war eindeutig: Er ist der Ansicht, dass sein Eingreifen weiteren Schaden verhindert und Kamaka nicht die Chance zur Erholung genommen hat.

Der Streitpunkt liegt in einer kurzen Sequenz der ersten Runde. Riley hatte Kamaka am Käfig eingekesselt und landete wiederholte Treffer. Kamaka war zwar nicht zu Boden gegangen, doch seine Reaktionen wirkten beeinträchtigt, insbesondere nachdem Hatley zwischen sie getreten war. Diese Kombination führte zu zwei unterschiedlichen Interpretationen desselben Moments. Kritiker konzentrierten sich auf den stehenden Kämpfer und das Ausbleiben eines Niederschlags; Riley hingegen auf den unbeantworteten Angriff und seine Erwartungen, falls der Kampf weitergegangen wäre.

Joe Rogan

Warum Riley die Behauptung eines vorzeitigen Abbruchs ablehnt

Riley erfuhr in der Pressekonferenz nach dem Kampf, dass Rogan die Entscheidung des Ringrichters infrage gestellt hatte. Er reagierte überrascht und argumentierte, dass ein paar Sekunden mehr Kamaka zu Boden gebracht hätten. Laut Riley habe Hatley keine aussichtsreiche Position gerettet. Er habe einen verletzten, in die Ecke gedrängten Gegner geschützt, der den Schlagabtausch nicht mehr drehen konnte, bevor der Ringrichter seine Entscheidung traf.

Das offizielle Ergebnis bleibt ein K.o. in der ersten Runde, und Riley distanzierte sich nicht von der Kontroverse. Er stellte die Notwendigkeit einer Fortsetzung des Kampfes direkt in Frage. Gleichzeitig bestätigen die verfügbaren Aufnahmen und Berichte den Grund für die Diskussionen: Kamaka blieb bis zum Abbruch auf den Beinen und wurde von der abschließenden Schlagkombination nicht zu Boden geschickt. Beide Details können zutreffen, ohne Hatleys Urteil zu ändern.

Riley nutzte die Diskussion auch, um seine eigene Leistung zu analysieren. Sein vorheriger Kampf gegen Michael Aswell endete mit einem einstimmigen Punktsieg, ein Ergebnis, das er auf zu verkrampftes Kämpfen zurückführte. Gegen Kamaka fühlte sich Riley lockerer und vertraute seiner Schlagkraft. Das Ergebnis entsprach wieder der Art von Sieg, die einen Großteil seiner ungeschlagenen Bilanz ausmacht: Zehn seiner vierzehn Profisiege errang er durch K.o. oder Aufgabe. Er ging sogar noch weiter und erklärte sich selbst zum schlagstärksten Boxer seiner Gewichtsklasse – eine Behauptung, die eher Riley selbst als eine objektiv messbare Tatsache ist.

Das Ergebnis und die Debatte müssen getrennt werden.

Kamakas Kampfgeschichte liefert zwar wichtige Erkenntnisse, klärt aber die Frage der Kampfrichterentscheidung nicht. In 27 Profikämpfen hatte er vor UFC 329 nur zweimal durch K.o. verloren; dies war zudem seine erste Niederlage durch Schläge seit seinem vorherigen UFC-Auftritt im Jahr 2020. Riley kann diese Widerstandsfähigkeit durchaus als Beispiel für die Wucht seiner Angriffe anführen. Sie beweist jedoch nicht, wie Kamaka reagiert hätte, wenn Hatley abgewartet hätte.

Schiedsrichterentscheidungen werden in Echtzeit getroffen und unter Berücksichtigung der Sicherheit des verletzten Athleten bewertet. Riley beurteilte das Ende aus der Perspektive des Kämpfers, der die Schläge ausführte. Rogan und die Online-Kritiker beurteilten hingegen, ob Kamaka ausreichend Verteidigung gezeigt hatte, um weitermachen zu können. Die Meinungsverschiedenheit betrifft daher den Zeitpunkt des Eingriffs, nicht die Frage, ob Riley die Kontrolle über den Schlagabtausch übernommen hatte.

  • Hatley unterbrach den Kampf während Rileys Angriff in der ersten Runde entlang des Zauns.
  • Kamaka blieb stehen, was zum zentralen Kritikpunkt an der Entscheidung wurde.
  • Riley argumentierte, dass eine Fortsetzung des Austauschs nur zusätzlichen Schaden angerichtet hätte.
  • Mit diesem Sieg blieb Riley ungeschlagen und erhöhte seine Trefferquote auf zehn in insgesamt vierzehn Siegen.
Lukas Riley
Streitpunkt Bestätigte Informationen
Kamakas Position Er lehnte aufrecht am Käfig, als Hatley eingriff.
Rileys Offensive Dem Spielabbruch ging eine anhaltende Schlagfolge voraus.
Offizielles Ergebnis Riley errang in der ersten Runde einen K.o.-Sieg.

Riley braucht die Kontroverse nicht außer Acht zu lassen, damit sein Sieg Bestand hat, und seine Verteidigung von Hatley ist nun Teil der Geschichte von UFC 329. Die überzeugendste Darstellung hält an dem umstrittenen Detail fest, anstatt eine bequeme Version zu wählen: Kamaka stand aufrecht, war sichtlich angeschlagen und wurde angegriffen. Hatley entschied, dass dies ausreichte. Riley glaubt, dass jede Verzögerung nur das unglückliche Ende der Sequenz verschlimmert hätte.

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