Dricus du Plessis Er hat einen Reparaturauftrag erhalten, keine Ausstellungsfläche.
Das ist die sinnvolle Interpretation seines Auftrags vom 18. Juli mit Kamaru UsmanDu Plessis kann zwar einen anderen Mittelgewichtskämpfer besiegen und Applaus ernten, doch das würde das Bild, das die UFC zuletzt sah, als Khamzat Chimaev ihn über fünf Runden dominierte und sich bei UFC 319 den Mittelgewichtstitel sicherte, nicht auslöschen. Du Plessis' Team hatte vor dem Kampf von Chimaevs Limitationen gesprochen; der Käfig lieferte ihnen eine weitaus weniger schmeichelhafte Antwort.
Morne Visser versucht nicht, dies als zufälliges Comeback-Spiel darzustellen. Du Plessis' Trainer sieht in Usman einen ganz bestimmten Gegner für ein ganz bestimmtes Problem: Ringen, Selbstvertrauen unter Druck und die Frage, ob der ehemalige Champion die Matchmaker davon überzeugen kann, dass die Niederlage gegen Chimaev ein Ausrutscher und nicht etwa ein technisches Defizit war.

Dricus du Plessis' Trainer erwartet einen Titelkampf, falls der Test von Kamaru Usman die Zweifel an der UFC ausräumt.
Vissers aufschlussreichste Aussage war keine Vorhersage, sondern eine Präferenz. Gegenüber Fight Forecast erklärte er: „Wir hoffen, dass er ringt“, denn Usmans beeindruckende Grappling-Fähigkeiten bieten du Plessis die beste Möglichkeit zu beweisen, dass sein Team die von Chimaev aufgedeckte Schwäche behoben hat. Sollte Usman längere Schlagabtausche vermeiden, klingt Visser nicht beleidigt. Er scheint darauf vorbereitet zu sein.
Das ist eine riskante Art von Ehrlichkeit von einem Trainer, und gleichzeitig eine kluge Strategie für die Kampfpaarung. Usman ist zwar nicht Chimaev, aber ein ehemaliger UFC-Weltergewichtschampion, dessen gesamte Karriere auf körperlicher Stärke, Druck im Clinch, der Kontrolle von oben und dem Bestrafen von Gegnern basierte, die sich nicht selbst befreien konnten. Wenn du Plessis damit klarkommt und gewinnt, hat die UFC ein überzeugenderes Argument dafür, ihn wieder in die Nähe des Titels zu bringen, als es ein stilistisch passender Rückschlag wäre.
Morne Visser sieht Kamaru Usman als das richtige Problem, nicht als das einfache.
Du Plessis hat dies auch selbst in Interviews betont: Er wollte Usman, weil der Kampf direkt aufzeigt, was gegen Chimaev schiefgelaufen ist. Das ist wichtig. Kämpfer suchen oft nach Gegnern, die ihnen zum Aufstieg verhelfen, ohne sich einer unangenehmen Analyse auszusetzen. Hier wählt du Plessis eine Kämpferkategorie, die entweder seine Position stärken oder die Kritik verstärken kann.
- Dricus du Plessis trifft am 18. Juli bei UFC OKC auf Kamaru Usman.
- Morne Visser sagt, das Camp wolle seine Wrestling-Verbesserungen präsentieren.
- Du Plessis verlor den Titel im Mittelgewicht bei UFC an Khamzat Chimaev
- Usmans Größenunterschied bleibt eine der wichtigsten Fragen vor dem Kampfabend.

Der Kampf gegen Kamaru Usman könnte die Entscheidung über den nächsten UFC-Mittelgewichtstitel beeinflussen.
Das Schwierige für du Plessis ist, dass die Titelfrage noch andere Wendungen nimmt. Chimaev drängt auf eine Rückkehr in den Ring und wird nach seinem Titelverlust im Mai mit einem möglichen Rückkampf gegen Sean Strickland in Verbindung gebracht. Du Plessis argumentiert gegen einen sofortigen Rückkampf für Chimaev und verweist auf dessen fehlende erfolgreiche Titelverteidigung. Die UFC richtet ihren Kampfkalender jedoch selten nach moralischen Gesichtspunkten aus.
Für du Plessis geht es im nächsten Schritt daher nicht nur ums Gewinnen, sondern darum, die Optionen der UFC einzuschränken. Ein knapper Sieg, bei dem Usman die Kontrolle über den Kampf behält, würde nicht nach einem Titel-Eliminator schreien. Eine souveräne Leistung gegen den Druck der Ringer würde Vissers Position stärken und der UFC einen ehemaligen Champion mit einem neuen Thema liefern, anstatt einer Revanche-Argumentation, die sich nur auf seine Kampfbilanz stützt. Die Mittelgewichtsklasse braucht keine weitere endlose Diskussion, wenn sich am 18. Juli ein Herausforderer deutlich absetzen kann.
| Frage | Was der Usman-Kampf beantworten kann |
|---|---|
| Du Plessis' Reaktion auf den Ringkampf | Ob die Niederlage von Chimaev einen dauerhaften Mangel oder einen behebbaren Fehler offenbarte. |
| Usman im Mittelgewicht | Wie sich sein Druck und sein Ringkampfstil gegen einen größeren Ex-Champion auswirken. |
| Hebelwirkung des Titels | Ein überzeugender Sieg von du Plessis bietet der UFC eine glaubwürdige Option für einen Titelkampf. |
| Chimaevs Argument | Sein eigenes Drängen auf einen weiteren großen Kampf erhöht den Druck auf die Kampfrichter. |
| Strickland-Faktor | Die aktuelle Titeldiskussion dreht sich immer noch um seine jüngsten Rivalitäten. |
| Priorität der Werbeaktion | Die Leistung, nicht nur der Name, könnte darüber entscheiden, wer als Nächstes zum Einsatz kommt. |
Visser legt die Messlatte hoch, denn er weiß, dass die UFC die unangenehme Seite dieser Geschichte bereits kennt. Am 18. Juli bei UFC OKC erhält du Plessis die Chance, gegen Kamaru Usman darauf zu antworten.
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