Paddy Pimblett wird nicht länger als Kuriosität betrachtet.
Das ist der Teil von UFC 329, der ihm Benoit Saint-Denis Conor McGregors Rückkehr wird in der T-Mobile Arena die meiste Aufmerksamkeit auf sich ziehen, wie es bei McGregor-Kämpfen üblich ist, aber der Co-Hauptkampf hat seinen eigenen Reiz: Ein Leichtgewicht aus Liverpool mit starkem Momentum trifft auf einen französischen Druckkämpfer, der seinen Gegnern selten einen ruhigen Abend beschert.
Darren Till, der sowohl den Trubel um Kämpfer aus Liverpool als auch die Fallstricke des Hypes kennt, erwartet von Pimblett mehr als nur Applaus. Till tippt darauf, dass der Kampf als „Kampf des Abends“ ausgezeichnet wird, was einen Bonus von 100,000 US-Dollar bedeuten würde, sollte die UFC diesem Beispiel folgen – und das bei einer bereits hochkarätig besetzten Fightcard.

Paddy Pimblett: Die Bonusgerüchte um UFC 329 nehmen vor dem Kampf zwischen Benoit Saint-Denis zu.
Tills Einschätzung ist keine neutrale Tabellenkalkulation, und er gab seine Liverpool-Voreingenommenheit zu. Das macht sie aber nicht wertlos. Pimblett und Saint-Denis sind so gegeneinander angetreten, dass es fast schon Chaos provoziert: Der eine bringt das Selbstvertrauen und die Physis eines Kämpfers mit, der sich immer weiter nach oben gekämpft hat, der andere einen unnachgiebigen Vorwärtsdrang und eine Aggressivität, die einen technisch versierten Stürmer oder Ringer in Schwierigkeiten bringen kann.
Der wichtigste Aspekt in Tills Analyse ist nicht die Heimtreue, sondern die Einschätzung des Kampfstils. Er glaubt, dass der Kampf zu einem wilden Schlagabtausch mit vielen Treffern werden kann und sieht Pimblett in Sachen Ausdauer und Kraft im Vorteil. Das ist eine gewagte Prognose, denn Saint-Denis hat sich in der UFC einen Namen gemacht durch Druck, Kampfgeist und die Bereitschaft, auch schwierige Phasen durchzustehen. Pimblett wurde oft angezweifelt, doch nach seinem Kampf gegen Justin Gaethje hat sich die Diskussion um ihn von einer Kuriosität zu einer ernstzunehmenden Bedrohung im Leichtgewicht gewandelt.
Darren Till unterstützt seinen Liverpooler Kampfkollegen.
Till hielt seine Wahl kurz und bündig: „Ich tippe auf Paddy.“ Der ehemalige UFC-Weltergewichts-Titelherausforderer sagte außerdem, er wünsche sich einen Sieg der Kämpfer aus Liverpool – zumindest ehrlich. Seine Vorhersage trifft dennoch zu, denn UFC 329 bietet eine Fülle an Bonuskandidaten. Gable Steveson steht nach einer Reihe schneller Siege vor seinem Debüt in der UFC, während Robert Whittaker und Cody Garbrandt mit ihrem Namen und ihrer Geschichte für Furore sorgen. Dass Till ohnehin auf den Kampf Pimblett gegen Saint-Denis setzt, sagt viel über die Art des Kampfes aus, den er erwartet.
- Pimblett trifft im Co-Hauptkampf von UFC 329 auf Benoit Saint-Denis.
- Die Veranstaltung findet in der T-Mobile Arena im Rahmen des Comebacks von Conor McGregor statt.
- Darren Till sagt voraus, dass Pimblett-Saint-Denis den Preis für den Kampf des Abends gewinnen kann.
- Die Auszeichnung „Kampf des Abends“ bei UFC 329 wäre mit 100,000 US-Dollar dotiert.

Bei UFC 329 geht es im Leichtgewicht um den Kampf Pimblett gegen Saint-Denis – mehr als nur eine Bonusjagd.
Der Bonusaspekt ist zwar nett, aber nicht das eigentliche Potenzial dieses Kampfes. Pimblett ist dem Titelkampf so nahe, dass ein Sieg über Saint-Denis nicht nur ein weiteres Highlight in seiner Vita wäre, sondern ihn auch zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten machen würde. Die Leichtgewichtsklasse ist zu stark besetzt für leere Promi-Auftritte, und genau deshalb ist diese Paarung so wichtig.
Saint-Denis ist gefährlich, weil er den Kampf zu einem Ausdauertest machen kann. Sollte Pimblett damit umgehen können und auch am Ende noch stark wirken, würde das Ergebnis eine der verbleibenden Fragen beantworten: Kann er sich gegen ernstzunehmende Gegner im Leichtgewicht (bis 155 kg) behaupten? Gewinnt Saint-Denis hingegen, kann er den Druck, einen der meistdiskutierten britischen Stars der UFC zu schlagen, abwehren und sich wieder deutlich stärker in die Diskussion um die Titelanwärter einbringen. So oder so dürfte der nächste Schritt nach UFC 329 umso bedeutender sein, da der Sieger bei einer der meistgesehenen Veranstaltungen des Jahres triumphiert hat.
| UFC 329 Faktor | Was es bedeutet |
|---|---|
| Hauptaugenmerk | Conor McGregors Comeback sorgt für größere Aufmerksamkeit für die Veranstaltung. |
| Co-Hauptveranstaltung | Das Spiel Pimblett gegen Saint-Denis erhält einen Premium-Termin in der T-Mobile Arena. |
| Bonusziel | Till sieht in diesem Aufeinandertreffen den aussichtsreichsten Kandidaten für den Kampf des Abends. |
| Es geht um viel Geld. | Der prognostizierte Leistungsbonus würde 100,000 US-Dollar zusätzlich betragen. |
| Leichte Stoßfestigkeit | Der Sieger stärkt seine Position für einen Kampf in einer höheren Gewichtsklasse. |
| Konkurrierende Namen | Whittaker, Garbrandt und Steveson erhöhen den Druck, sich hervorzuheben. |
Pimblett wurde während seiner UFC-Karriere oft skeptisch beäugt, teils zu Recht, teils weil laute Kämpfer eben auch Gegenwind bekommen. Saint-Denis ist ein Gegner, der den ganzen Rummel beiseite lässt und nur den Kampf selbst in den Vordergrund stellt. Till ist überzeugt, dass der Mann aus Liverpool liefern wird und für seinen Einsatz belohnt wird. Der Kampf ist für UFC 329 in der T-Mobile Arena angesetzt.
Kampfgerede
Teilen Sie Ihre Meinung zu dieser Geschichte mit.
Starten Sie das Gespräch
Teile als Erster deine Meinung. Diskutiere den Kampf, Reaktionen und Vorhersagen mit anderen Fans.