Sean Strickland erwartet eine Stellungnahme der UFC, nachdem er Bud Light öffentlich für die angebliche Beendigung des Sponsoringvertrags mit Dustin Poirier kritisiert hatte. Strickland sprach das Thema an, als er erklärte, wie ein Gespräch mit Poirier seine Reaktion auf dessen Trunkenheitsfahrt in der Öffentlichkeit verändert hatte. Der amtierende Mittelgewichtschampion war zunächst von Fans kritisiert worden, weil er Poiriers Probleme heruntergespielt hatte, ruderte aber nach einem persönlichen Gespräch mit ihm zurück.
Strickland beschrieb sich selbst als jemanden, der sich über jeden lustig macht, wenn er spricht – ein Punkt, den er laut eigener Aussage auch gegenüber Poirier während ihres Gesprächs angesprochen hatte. Die Diskussion nahm jedoch eine andere Wendung, als Poirier andeutete, dass Bud Light, einer seiner Sponsoren, die Zusammenarbeit nach dem Vorfall beenden würde. Laut Strickland lenkte dieses Detail seinen Fokus von der Kritik an Poirier hin zu dessen Verteidigung. Strickland sprach sich daraufhin gegen den Sponsor aus, obwohl Bud Light auch UFC-Sponsor ist, in der Erwartung, dass seine Kritik eine Reaktion der UFC hervorrufen könnte.

Warum Sean Strickland seinen Kurs geändert hat
Diese Entwicklung folgte auf eine frühere öffentliche Reaktion von Sean Strickland, die von Fans kritisiert wurde. Nach Poiriers Verhaftung spielte Strickland die Schwierigkeiten seines Boxkollegen zunächst herunter. Ein Freund hinterfragte später diese Kommentare in den sozialen Medien, woraufhin Strickland selbst Kontakt zu Poirier aufnahm. Strickland erklärte, sein genereller Ansatz bei öffentlichen Äußerungen sei es gewesen, sich über alle lustig zu machen, anstatt Poirier hervorzuheben. Die Sponsorenfrage war der Teil des Gesprächs, der Stricklands Position am deutlichsten veränderte. Er sagte, er sei wütend geworden, nachdem Poirier angedeutet hatte, Bud Light würde die Zusammenarbeit mit ihm beenden. Poirier bestätigte später, dass der Sponsorenwechsel bereits stattgefunden hatte. Stricklands Reaktion war nicht einfach eine Wiederholung seiner ersten Kommentare zur Verhaftung; sie war vielmehr eine Antwort auf das, was er als Rückzug eines Sponsors empfand, während Poirier mit einer schwierigen Situation zu kämpfen hatte.
Strickland sagte, er habe einen Anruf der UFC erwartet, nachdem er sich negativ über Bud Light geäußert hatte. Seine Bedenken hängen direkt mit der Rolle des Unternehmens als UFC-Sponsor zusammen, weshalb seine Bemerkungen mehr als nur eine persönliche Verteidigung von Poirier darstellen. Strickland argumentierte, Bud Light hätte Poirier Hilfe anbieten sollen, anstatt den Vertrag zu kündigen. Er begründete dies mit Poiriers möglichem Alkoholproblem und der Tatsache, dass Bud Light eine Brauerei ist. Stricklands Kritik richtete sich daher gegen die Art und Weise der Reaktion des Sponsors und nicht gegen die Forderung, die Verhaftung zu ignorieren.
Sean Strickland bereitet sich auf eine Antwort vor
Sean Stricklands Erwartung negativer Reaktionen der UFC deckt sich mit der Schilderung eines früheren Vorfalls, bei dem ihm während einer umstrittenen Pressekonferenz nach dem Kampf das Mikrofon abgestellt wurde. Dieser Hintergrund gibt jedoch keinen Aufschluss darüber, wie die UFC nun reagieren wird, und Strickland erwähnte in seinen Äußerungen keine konkreten Disziplinarmaßnahmen. Er erklärt aber, warum er öffentlich mit Reaktionen rechnete, nachdem er ein mit der UFC verbundenes Unternehmen kritisiert hatte. Aktuell ist Stricklands Sinneswandel nach dem Gespräch mit Poirier besonders bemerkenswert. Seine anfängliche Reaktion stieß auf Kritik der Fans, doch das spätere Gespräch lieferte ihm Informationen, die seine Argumentation veränderten. Indem er Poirier verteidigte und Bud Lights Entscheidung infrage stellte, erhob Strickland wissentlich Vorwürfe gegen einen UFC-Sponsor und erklärte gleichzeitig, er erwarte eine Reaktion der UFC.
- Sean Strickland erntete zunächst Kritik von den Fans, nachdem er Dustin Poiriers Schwierigkeiten nach dessen Verhaftung heruntergespielt hatte.
- Sean Strickland nahm später Kontakt zu Poirier auf, erfuhr von der Sponsorenfrage und verteidigte ihn öffentlich.

| Praktikum | Bestätigte Details |
|---|---|
| Erste Reaktion | Sean Stricklands Reaktion auf Poiriers Verhaftung stieß bei den Fans auf Kritik. |
| Spätere Antwort | Sean Strickland sagte, Poiriers Sponsorensituation habe ihn dazu bewogen, ihn zu verteidigen. |
Sean Strickland hat sich mit seiner Kritik an Bud Light und seiner Vorhersage von Gegenreaktionen der UFC in den Mittelpunkt des Sponsorenstreits gerückt. Fest steht jedoch sein Positionswechsel: Nachdem er zunächst für seine Reaktion auf Poiriers Verhaftung kritisiert worden war, sprach Strickland mit Poirier, erfuhr von den Folgen des Sponsorenstreits und entschied sich, ihn öffentlich zu verteidigen. Ob die UFC darauf reagiert, bleibt eine von Strickland geäußerte Erwartung, keine bestätigte Maßnahme der Organisation.
Quellen: Blutiger Ellenbogen
Kampfgerede
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