Paulo Costa versucht, seinen nächsten Kampf schon vor der offiziellen Terminierung durch die UFC groß anzukündigen.
Nach seinem Sieg über Azamat Murzakanov bei UFC 327 nannte Costa drei mögliche Optionen für seine Zukunft. Die ungewöhnlichste war, die UFC zu bitten, ihn aus seinem letzten Kampfvertrag zu entlassen, damit er gegen Mike Perry auf Netflix antreten kann.
Costa machte seine Aussage später noch deutlicher. Er sagte, Perry sei nun seine bevorzugte Option. Für einen Kämpfer, der selten den ruhigen Weg wählt, klingt das ganz normal. Costa hat einen Sieg errungen, genießt Aufmerksamkeit und ist bekannt genug, um nach mehr als einem gewöhnlichen Ranglistenkampf zu streben.

Die Idee ist simpel. Perry hat gerade Nate Diaz bei einem großen Netflix-MMA-Event besiegt und ist wieder in aller Munde. Costa erkennt das. Er weiß, dass Perry nicht einfach nur ein weiterer ehemaliger UFC-Kämpfer ist. Perry bringt Härte, Lärm und ein Publikum mit, das ungeschliffene Kämpfe mit ausgeprägten Persönlichkeiten liebt.
Warum Perry für Costa Sinn macht
Ein Kampf gegen Perry wäre kein gewöhnlicher Aufstieg in der UFC-Rangliste. Es wäre ein großer Crossover-Kampf, der auf zwei Kämpfern basiert, die nicht viel Werbung für ein solches Duell benötigen.
Costa ist größer, stärker und immer noch aktiv in der UFC. Perry hat sich außerhalb der UFC zu einem der bekanntesten Namen für publikumsfreundliche Kämpfe entwickelt. Er ist leicht zu verstehen: Er geht nach vorne, teilt harte Schläge aus, spricht Klartext und liefert den Leuten genau den Kampf, den sie von ihm erwarten.
Deshalb macht es Sinn, dass Costa ihn erwähnt. Es ist nicht der sicherste Weg. Es ist nicht der traditionellste. Aber es ist genau die Art von Aktion, die sofort für Gesprächsstoff sorgt.
- Paulo Costa sagt, er habe drei Optionen für seinen nächsten Kampf.
- Er erwähnte einen Rückkampf zwischen Sean Strickland und ihm um den Mittelgewichtstitel.
- Er nannte außerdem Josh Hokit als möglichen Gegner im Schwergewicht.
- Seine lautstärkste Idee ist, die UFC um eine Freigabe zu bitten, um gegen Mike Perry auf Netflix kämpfen zu dürfen.
Der UFC-Vertrag ist der schwierigste Teil
Das größte Problem ist nicht Perry. Das größte Problem ist Costas UFC-Vertrag.
Costa behauptet, noch einen Kampf in seinem Vertrag zu haben. Sollte das stimmen, hätte die UFC wenig Grund, ihn jetzt in einen Netflix-Kampf gehen zu lassen. Er kommt mit einem Sieg im Rücken, ist weiterhin in der Rangliste vertreten und weiß nach wie vor, wie er Aufmerksamkeit erregt, ohne viel dafür tun zu müssen.
Das macht ihn für die UFC wertvoll. Costa könnte im Titelrennen des Mittelgewichts eingesetzt, in einem großen Revanchekampf bestritten oder in ein ungewöhnliches Schwergewichtsexperiment verwickelt werden, falls die UFC für Aufsehen sorgen will. Selbst wenn seine Ideen unrealistisch klingen, halten sie seinen Namen im Gespräch.
Der Rückkampf gegen Sean Strickland ist ebenfalls kompliziert. Costa verlor bei UFC 302 gegen Strickland, daher scheint ein direkter Weg zum Titel nicht einfach. Doch Costas Erwähnung von Strickland ist dennoch ein klares Signal. Er will die größten Namen, die es gibt, nicht einen stillen Neuaufbau.
| Costa-Option | Warum es wichtig ist |
|---|---|
| Mike Perry auf Netflix | Die lauteste Option, aber aufgrund von Costas UFC-Vertrag schwierig. |
| Sean Strickland – Rückkampf | Ein großer Name in der UFC, aber kein einfacher Weg zum Titel. |
| Josh Hokit im Schwergewicht | Eine ungewöhnliche Paarung, die dennoch Aufmerksamkeit erregen würde |
| Ein weiterer UFC-Ranglistenkampf | Der sicherste Weg, falls die UFC ihn weiterhin aktiv hält. |
Costa drängt auf einen größeren Kampf
Der eigentliche Punkt ist klar. Costa will keinen kleinen nächsten Schritt.
Er sucht keinen unauffälligen Gegner ohne Namen. Er eröffnet der UFC drei verschiedene Wege. Einer führt zurück zu Strickland. Einer führt zu einem Schwergewichtskampf gegen Josh Hokit. Und der dritte führt aus der UFC hinaus, direkt zu Perry und Netflix.
Für die Fans ist die Perry-Variante am einfachsten vorstellbar. Costa und Perry bräuchten keine lange Vorgeschichte. Beide Kämpfer lieben das Chaos. Beide können einen Kampf mit wenigen Worten verkaufen. Beide haben einen so offensiven Kampfstil, dass die Zuschauer auch ohne Titelkampf einschalten können.
Für die UFC ist die Situation nicht so einfach. Costa für einen einzigen Kampf gehen zu lassen, wäre eine weitreichende Entscheidung, insbesondere da er im Kader noch immer einen gewissen Wert besitzt. Die Organisation könnte ihn lieber gegen einen anderen hochrangigen Mittelgewichtler einsetzen oder ihn für eine größere UFC-Veranstaltung aufsparen.
Costa tat, was er wollte. Er machte seinen nächsten Kampf öffentlichkeitswirksam. Er stellte Perrys Namen neben seinen eigenen. Er erinnerte die UFC daran, dass er etwas Großes will. Nun muss die Organisation entscheiden, ob sie diese Aufmerksamkeit nutzt oder sie unterdrückt.
Im Moment klingt Perry nach dem Kampf, den Costa am liebsten hätte. Ob die UFC das zulässt, ist eine andere Frage. Aber Costa hat seinen nächsten Schritt bereits deutlicher angekündigt als üblich.

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