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Ronda Rousey erklärt ihre MMA-Karriere für beendet.

Ronda Rousey

Ronda Rousey sagt, sie habe mit dem Kämpfen abgeschlossen, und dieses Mal lässt sie nicht viel Raum für Spekulationen.

Nach ihrer Rückkehr zum MMA und dem Sieg gegen Gina Carano in nur 17 Sekunden veröffentlichte Rousey eine lange Nachricht über den Kampf, ihre Familie und das Ende ihrer Karriere. Die wichtigste Aussage war einfach: „Es ist wirklich vorbei.“

Dadurch wirkt ihr Sieg über Carano weniger wie der Beginn einer neuen Karriere, sondern eher wie ein endgültiger Abschied. Rousey kam für einen einzigen Kampf zurück, gewann ihn schnell und erklärt nun, dass der Kampfsportteil ihrer Laufbahn beendet ist.

Sie sagte außerdem, es gäbe keinen besseren Abschluss. Nach dem Kampf machte Rousey deutlich, dass sie zu ihrer Familie zurückkehren und weitere Kinder bekommen möchte. Das war ein ganz anderes Bild als die Rousey von früher, als jeder Sieg wie der nächste Schritt in ihrer Titelregentschaft wirkte.

Rousey

Der Kampf gegen Carano bescherte Rousey ihr Ende

Der Kampf selbst war kurz, sauber und gewohnt. Rousey ging nach vorn, brachte Carano zu Boden und setzte den Armhebel fast sofort an. Es sah aus wie genau die Art von Sieg, die sie einst berühmt gemacht hatte.

Carano klopfte ab, bevor die Verletzung schlimmer wurde. Später gab sie zu, dass Rousey ihr den Arm gebrochen hätte, wenn sie nicht abgeklopft hätte. Das spricht Bände darüber, wie fest der Griff saß.

Für Rousey war die Gegnerin entscheidend. Sie spricht seit Jahren darüber, welche Bedeutung Carano für das Frauen-MMA hatte. Carano gehörte zu den Persönlichkeiten, die den Weg ebneten, bevor Rousey zum größten weiblichen Star des Sports wurde.

Deshalb war dies kein gewöhnlicher Comeback-Kampf. Er basierte auf zwei Namen aus unterschiedlichen Epochen der Frauen-MMA-Geschichte. Die eine sorgte für Aufmerksamkeit. Die andere nutzte diese Aufmerksamkeit für UFC-Hauptkämpfe, Titelkämpfe und weltweiten Ruhm.

  • Ronda Rousey besiegte Gina Carano in 17 Sekunden mit einem Armhebel.
  • Nach dem Kampf sagte sie, dass ihre MMA-Karriere nun endgültig vorbei sei.
  • Rousey bezeichnete den Sieg als den richtigen Weg, ihre Kämpferkarriere zu beenden.
  • Carano sagte, das Klopfen habe ihren Arm vor schwerwiegenden Verletzungen bewahrt.

Ronda Rousey

Kein vollständiges Comeback für Rousey

Die wichtigste Frage nach dem Kampf war einfach: Würde Rousey jemals wieder kämpfen?

Ihre Antwort klingt nun eindeutig. Sie versucht nicht, einen UFC-Titelkampf wieder aufzunehmen. Sie fordert keine neue Rivalin heraus. Sie lässt keine lange Liste von Namen durchblicken. Sie hat den Kampf bekommen, den sie wollte, ihn schnell gewonnen und sich mit einem Ende verabschiedet, das den meisten Kämpfern verwehrt bleibt.

Das ist wichtig, weil Rouseys erster Abschied vom MMA schmerzhaft war. Ihre Niederlagen gegen Holly Holm und Amanda Nunes veränderten die Wahrnehmung der Fans von ihr. Die einst so dominante Championesse wurde plötzlich zu einer Kämpferin, die man nur noch aufgrund zweier brutaler Niederlagen in Erinnerung behielt.

Dieser Sieg macht die vorherigen Niederlagen nicht ungeschehen. Er verändert die UFC-Bantamgewichtsklasse nicht grundlegend. Aber er verleiht Rousey ein besseres Image. Statt nach der Niederlage gegen Nunes abzutreten, verlässt sie die UFC nun nach einem Armhebel-Sieg vor einem riesigen Streaming-Publikum.

Rouseys Karriere-Moment Was es jetzt bedeutet
UFC-Titeljagd Sie wurde zum größten Star in der frühen Geschichte der UFC für Frauen.
Verluste für Holm und Nunes Ihr erstes Ausscheiden aus der MMA-Karriere erfolgte nach zwei schweren Niederlagen.
Sieg über Gina Carano Sie konterte mit einem schnellen Armhebel-Finish.
Erklärung nach dem Kampf Sie sagt, ihre Kampfsportkarriere sei nun vorbei.

Rousey geht freiwillig.

Rouseys Karriere verlief nie ruhig. Fans jubelten ihr zu, diskutierten über sie, verteidigten und kritisierten sie. Das war schon immer Teil ihrer Geschichte. Sie war nicht einfach nur eine weitere Championesse. Sie war eine der Kämpferinnen, die das Vermarktungs-, Werbe- und Hauptprogramm der UFC revolutionierten.

Ihr Comeback gegen Carano konnte nie alle zufriedenstellen. Manche Fans wünschten sich eine stärkere Gegnerin. Andere wollten Cris Cyborg. Manche wollten den Kampf überhaupt nicht. Doch Rousey inszenierte ihn nicht als neue Titeljagd, sondern als persönlichen Abschluss.

So kann man es besser verstehen. Sie wollte nur einmal zurückkommen, gegen jemanden kämpfen, der ihr etwas bedeutete, und dann mit ihrer Familie, die draußen vor dem Käfig wartete, wieder gehen. Für eine Kämpferin, die jahrelang unter Druck stand, ist das eine seltene Art von Selbstbeherrschung.

Rouseys MMA-Bilanz endet nun mit einem weiteren Armhebel, einem weiteren Sieg in der ersten Runde und einer letzten Botschaft an den Sport. Sie kam zurück, gewann schnell und verabschiedete sich, bevor das Comeback in etwas Schlimmes ausarten konnte.

Für die UFC-Zuschauer wird ihr Name immer Kontroversen auslösen. Doch das letzte Bild zeigt nicht mehr nur die Niederlage gegen Nunes. Es zeigt Rousey, wie sie nach einem schnellen Submission-Sieg aufsteht, erklärt, dass sie aufhört, und geht, bevor sie jemand zu einem weiteren Kampf überreden kann.

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