Der Rechtsstreit zwischen Conor McGregor und Artem Lobov endete ohne großes Aufsehen. Die Parteien einigten sich bereits vor Prozessbeginn – die Ansprüche auf Gewinnbeteiligung am Whiskey Proper No. 12 wurden offiziell eingestellt, und eine der meistdiskutierten Geschichten im MMA der letzten Jahre fand damit ein jähes Ende.
Streit um Grundstück Nr. 12: 600 Millionen und die Ausgabe einer Aktie
Im Zentrum des Konflikts stand die Marke Proper No. 12, jener irische Whiskey, der McGregor nicht nur zum Star des Octagons, sondern auch zu einem ernstzunehmenden Geschäftsmann machte.
Lobov beharrte darauf, die Marke mit aufgebaut zu haben und mit 5 % des Umsatzes zu rechnen. Die Rede ist von einem Deal aus dem Jahr 2021, als McGregor und seine Partner das Unternehmen für die beeindruckende Summe von 600 Millionen Dollar an Proximo Spirits verkauften.
Medienberichten zufolge erhielt McGregor selbst über 100 Millionen Dollar. Und genau hier liegt der Knackpunkt: Für Lobov ging es um die Anerkennung von Beiträgen, für McGregor hingegen um das Fehlen jeglicher Vereinbarungen. Zwei unterschiedliche Versionen derselben Geschichte, die schließlich vor Gericht führten.
Vergleich ohne Gerichtsverhandlung: Was ist bekannt?

Der Fall kam nie zu einem Hauptverfahren. Am Mittwoch teilte Lobovs Anwalt dem Richter mit, dass die Parteien eine Einigung erzielt hätten und ein Prozess daher nicht mehr erforderlich sei.
Die Details des Geschäfts wurden nicht bekannt gegeben, und dies ist wohl die wichtigste Frage, die unbeantwortet bleiben wird. Aus der Reaktion der Beteiligten lässt sich jedoch das Wesentliche ableiten:
- Lobow sagte he wurde "zufrieden an. Nach der Installation können Sie HEIC-Dateien mit der Siedlung."
- McGregor dankte ihm für seinen Beitrag zum Unternehmen.
Für einen Konflikt, der sich über Jahre hingezogen hat, erscheint dies als der stillste und pragmatischste Abschluss. Ohne laute Erklärungen, aber mit dem deutlichen Wunsch, das Thema endlich abzuschließen.
Was kommt als Nächstes? McGregors Rückkehr zur UFC
Nach dem Abschluss des Verfahrens hat sich McGregor bereits wieder einem ihm vertrauten Terrain zugewandt – dem Boxsport. Der Ire bestätigte, dass er sich auf seine Rückkehr ins Octagon konzentriert, nachdem er 2021 aufgrund einer Beinverletzung eine lange Pause einlegen musste.
Alles deutet nun auf seine Teilnahme am UFC 329-Turnier hin, das am 11. Juli in Las Vegas stattfindet. Dies könnte sein erster Kampf seit fünf Jahren sein – und eines der am meisten erwarteten Comebacks im MMA.
Die Ironie dabei ist, dass sich zwar ein Kapitel in McGregors Leben – geschäftlich und gerichtlich – dem Ende zuneigt, ein anderes aber gerade erst beginnt. Und angesichts des großen Interesses an seiner Rückkehr dürfte dieses nicht weniger lautstark ausfallen.
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