Jack Della Maddalena sagt, dass ihn die Niederlage gegen Islam Makhachev einige Nächte lang beschäftigt hat.
Nicht für immer. Nicht auf dramatische Weise. Aber lange genug, um weh zu tun.
So spricht er jetzt, während er sich auf UFC Perth vorbereitet, wo er im Hauptkampf auf Carlos Prates trifft. Della Maddalena sagte, die Niederlage gegen Makhachev habe ihn nach dem Kampf beschäftigt und ihm eine Weile im Kopf herumgegangen, was verständlich ist, wenn ein Titelverlust mit so viel Druck einhergeht. Er hatte den Gürtel. Er hat ihn verloren. Und dann musste er mit dieser Version der Geschichte nach Hause fahren, anstatt mit der, die er sich gewünscht hätte.
Er machte auch deutlich, dass er diese Phase hinter sich gelassen hat. Die ersten Nächte waren hart, aber er blieb nicht dabei stehen. Er hat sich auf die nächste Aufgabe konzentriert, und diese ist gefährlich. Carlos Prates kommt mit Schwung, Selbstvertrauen und einer Schlagkraft, die jeden Weltergewichtler nervös machen kann, wenn der Kampf an den falschen Stellen unübersichtlich wird.
Was in seinen Worten durchscheint, ist weder Panik noch Selbstmitleid. Es klingt eher nach einem Kämpfer, der ehrlich darüber spricht, wie sich diese Niederlagen wirklich anfühlen, wenn die Arena still wird und der Gürtel weg ist. Viele Athleten versuchen so zu tun, als könnten sie sofort wieder auf die Beine kommen. Della Maddalena hat das nicht so dargestellt. Er gab zu, dass es ihn noch eine Weile beschäftigt hat. Dann gab er zu, dass er darüber hinwegkommen musste, denn in dieser Gewichtsklasse wartet niemand, bis er mit seinem Selbstmitleid fertig ist.

Della Maddalena macht weiter
Das verleiht dem Kampf in Perth eine besondere Brisanz. Er tritt nicht mehr als Champion an, sondern als ehemaliger Champion, der beweisen will, dass er immer noch an die Spitze seiner Gewichtsklasse gehört. Das ist ein Unterschied. Kämpft man mit dem Gürtel, geht es darum, seinen Platz zu verteidigen. Kämpft man nach einer Titelniederlage, geht es darum zu zeigen, dass der Titelgewinn nicht nur vorübergehend war.
Prates ist ein Gegner, der es ihm schnell schwer machen kann. Er ist kein einfacher Revanchekampf. Er ist nicht da, um Della Maddalena vor heimischem Publikum wieder in Form zu bringen. Er will sich den Titel sichern. Genau deshalb funktioniert diese Paarung. Der eine will beweisen, dass ihn die Titelniederlage nicht aufgehalten hat. Der andere will aus einem großen Sieg den größten Sprung seiner Karriere machen.
- Della Maddalena sagt, die Niederlage gegen Makhachev habe ihn einige Nächte lang beschäftigt.
- Er sagt, er habe die Sache hinter sich gelassen.
- Nun trifft er im Hauptkampf der UFC Perth auf Carlos Prates.
- Der Kampf setzt ihn vor heimischem Publikum erneut unter Druck.
Auch für Della Maddalena ist das Publikum wichtig. Perth ist kein neutraler Boden. Hier erwartet man von ihm, dass er wieder zu alter Stärke zurückfindet: sauberes Boxen, überzeugende Aktionen, Ruhe bewahren in kritischen Situationen. Ein ehemaliger Champion, der sich vom ersten Moment des Kampfes an wie ein Weltklasse-Weltergewichtler fühlt. Gewinnt er, erscheint die Niederlage gegen Makhachev eher wie ein schmerzhafter Tiefpunkt als ein tiefer Fall. Verliert er, drängen sich ihm deutlich größere Fragen auf.
Das ist seine aktuelle Situation. Der Gürtel ist weg. Der nächste Kampf steht bevor. Die alte Niederlage sitzt noch so nah, dass er offen darüber sprechen kann, aber nicht so nah, dass sie ihn beherrscht. Genau da beginnt für einen Kämpfer meist das nächste große Kapitel. Nicht wenn der Schmerz verschwindet, sondern wenn die harte Arbeit lauter wird als der Schmerz.
Kampfgerede
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