Georges St-Pierre und Royce Gracie haben über eine mögliche Strukturierung zukünftiger UFC-BMF-Titelkämpfe diskutiert: eine ununterbrochene Runde von 25 Minuten Dauer. Die Idee entstand in einem Gespräch auf Gracies YouTube-Kanal, in dem die beiden ehemaligen UFC-Kämpfer erörterten, ob der Wegfall der üblichen Pausen manche Kämpfe spannender machen könnte. Die Diskussion folgt auf anhaltende Kritik der Fans am symbolträchtigen BMF-Gürtel, der besonders viel Aufmerksamkeit erregt hat, seit Charles Oliveira und Max Holloway Anfang des Jahres um ihn kämpften. Laut Bloody Elbow forderten einige Fans Änderungen, nachdem Oliveira den Kampf größtenteils am Boden dominierte und Holloway den Titel abnahm.
Der Vorschlag wurde nicht als bestätigter UFC-Plan präsentiert. Vielmehr handelte es sich um eine Idee von Gracie, die er mit St-Pierre im Gespräch erörterte. Gracie argumentierte, dass Zeitlimits die Herangehensweise der Kämpfer beeinflussen können, und merkte zudem an, dass Kampfstile nicht immer zusammenpassen. Sein Fokus lag darauf, Unterbrechungen in Momenten zu vermeiden, in denen ein Kämpfer kurz davor steht, seine Position zu verbessern oder den Kampf zu beenden. St-Pierre stimmte zu, dass ein durchgehender Kampf anstatt der Aufteilung in einzelne Runden ihn interessanter machen könnte. Gracie schlug daraufhin vor, dass der BMF-Gürtel der richtige Ort für ein solches Format sein könnte.

Ein auf Kontinuität basierender Vorschlag.
Gracies Vorschlag war direkt: Die übliche Zeitbegrenzung sollte abgeschafft und der Kampf in einer einzigen 25-minütigen Runde ausgetragen werden. Er argumentierte, dass viele der besten Kämpfer aller Gewichtsklassen die Regeln ausnutzen und wies auf die Möglichkeit hin, dass eine Runde endet, während ein Kämpfer die Oberhand hat und kurz davor steht, einen Würgegriff anzusetzen. Seiner Ansicht nach kann ein solcher Abbruch den Kampf an einem entscheidenden Punkt unterbrechen. Die vorgeschlagene Lösung würde einen ununterbrochenen Wettkampf ermöglichen, anstatt der üblichen Pausen zwischen den Runden. Die Kampfdauer von 25 Minuten bliebe zwar bestehen, der Kampf würde aber nicht in separate Abschnitte unterteilt.
St-Pierres Antwort drehte sich um dasselbe Thema: den Spielfluss. Er sagte, eine einzige, durchgehende Runde – also „ein einziger Kampf ohne Unterbrechungen am Rundenende“ – könne einen Wettkampf spannender machen. Der Austausch nannte keine weiteren Regeln als das Konzept der einzelnen Runde und erwähnte auch nicht, ob die UFC dessen Einführung erwogen hat. Er bot jedoch eine andere Antwort auf die Forderung, den BMF-Titel stärker auf offene Kämpfe auszurichten. Bloody Elbow berichtete, dass einige Fans nach dem Kampf Oliveira gegen Holloway eine solche Änderung gefordert hatten, während Gracie und St-Pierre stattdessen ein Format diskutierten, das auch Bodenkampf ohne Rundenunterbrechungen ermöglichen würde.
Oliveiras Zukunft bei BMF bleibt im Fokus
Oliveira wird im Bericht als aktueller BMF-Titelträger genannt, und die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die Frage, was als Nächstes für den brasilianischen Veteranen ansteht. Laut Bloody Elbow scheint der wahrscheinlichste nächste BMF-Titelkampf ein Rückkampf zwischen Oliveira und Arman Tsarukyan nach ihrem Aufeinandertreffen bei UFC 300 zu sein. Der Bericht besagt außerdem, dass Tsarukyan kürzlich seine bevorstehende UFC-Rückkehr bestätigt hat, während Oliveiras Manager ein erfolgreiches Treffen mit Hunter Campbell hatte. Beides wurde jedoch nicht als Ankündigung eines Kampfes präsentiert. Die potenzielle Begegnung steht auch im Zentrum der Debatte um das Kampfformat, da beide Kämpfer laut Bericht besonders für ihre Grappling-Fähigkeiten bekannt sind. Dies hat bei den Fans die Befürchtung geweckt, dass ein möglicher Kampf diejenigen, die sich ein reines Schlagspektakel um den BMF-Gürtel wünschen, nicht vollends begeistern würde.
- Gracie schlug eine einzige 25-minütige Runde vor, damit der Kampf nicht durch separate Rundenpausen unterbrochen würde.
- St-Pierre meinte, ein durchgehender Kampf könne interessanter sein als eine Unterbrechung des Kampfes zwischen den Runden.

| Topic | Bestätigte Details aus dem Bericht |
|---|---|
| Vorgeschlagenes BMF-Format | Eine Runde von 25 Minuten Dauer, wie von Royce Gracie vorgeschlagen. |
| Aktueller BMF-Inhaber | Laut dem Bericht ist Charles Oliveira zu vermerken. |
Das Gespräch zwischen St-Pierre und Gracie liefert eine konkrete Alternative zur Kritik am BMF-Titel: Anstatt die Kampfart einzuschränken, sollte die Kampfstruktur geändert werden. Ihr Vorschlag ist bisher nur auf Gracies Kanal diskutiert worden; eine Übernahme durch die UFC wird in den Originalmaterialien nicht erwähnt. Dennoch greift er die Bedenken beider Männer auf, dass der Kampf unterbrochen werden könnte, sobald ein Kämpfer eine vorteilhafte Position erreicht hat. Während Oliveira auf die Bestätigung seines nächsten Auftritts wartet, verdeutlicht die Diskussion, wie der BMF-Gürtel weiterhin Debatten darüber auslöst, was die Kämpfe dort von anderen UFC-Kämpfen unterscheiden sollte.
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