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Carlos Ulbergs Rückkehrzeitplan nach seiner Verletzung

Verletzung von Carlos Ulberg

Carlos Ulberg spricht schon jetzt so, als ob er nicht vorhätte, lange von der Bildfläche des Halbschwergewichts zu verschwinden.

Der neue UFC-Champion kündigt an, nach seinem Kreuzbandriss im Kampf gegen Jiri Prochazka bei UFC 327 in sechs bis acht Monaten zurückzukehren. Für eine Verletzung dieser Art sind das ambitionierte Ziele. Kämpfer äußern sich normalerweise nicht so zuversichtlich, es sei denn, sie sind mit dem Verlauf ihrer Reha sehr zufrieden oder wollen sich von der Verletzung nicht zu lange einschränken lassen.

Das ist ganz klar sein aktueller Fokus. Er befindet sich in Las Vegas, absolviert dort im UFC Performance Institute ein Reha-Programm und sagt, er trainiere bereits zweimal täglich. Der Tonfall ist dabei entscheidend. Er klingt nicht wie jemand, der andere auf eine lange Ruhepause vorbereitet. Er klingt eher wie jemand, der die Zeit zwischen dem Titelgewinn und dem Wiedereinstieg ins Training so kurz wie möglich halten will.

Diese Reaktion hat etwas sehr Ulberghaftes an sich. Er hat den Titel nicht durch einen einfachen Sieg errungen. Er musste eine schwierige Phase durchstehen, verletzte sich, gab nicht auf und holte sich am Ende doch den Gürtel. Selbst jetzt, mit einem Kreuzbandriss im Zusammenhang mit dem größten Sieg seiner Karriere, spricht er noch immer aus derselben Haltung heraus: positiv, hartnäckig und fest davon überzeugt, dass der Rückschlag nicht das ganze Bild bestimmen wird.

Carlos Ulberg

Ulberg wünscht sich eine schnelle Rückkehr

Natürlich entscheidet letztendlich der Körper in solchen Fällen. Die Heilungsdauer nach einer Kreuzbandverletzung ist selbst bei optimalem Verlauf unerbittlich. Kämpfer können sich in der Anfangsphase großartig fühlen und trotzdem deutlich länger brauchen, sobald das Training intensiver und die Bewegungen wieder explosiver werden. Daran hat sich nichts geändert. Aber Ulberg stellt zumindest eines klar: Er plant nicht, sich wie ein Champion für ein Jahr zurückzuziehen und dann langsam wieder aufzutauchen. Er will, dass die Division weiß, dass er bereits auf sein Comeback hinarbeitet.

  • Ulberg sagt, er peile eine Rückkehr in sechs bis acht Monaten an.
  • Er erlitt die Kreuzbandverletzung während seines Titelgewinns gegen Jiri Prochazka.
  • Er absolviert derzeit eine Rehabilitation im UFC Performance Institute in Las Vegas.
  • Seine aggressive Einstellung blieb auch dann bestehen, als ihm der Gürtel und die Verletzung in derselben Nacht zugefügt wurden.

Das ist wichtig, denn im Halbschwergewicht herrscht keine lange Ruhe, wenn der Champion verletzt ist. Sobald ein Zeitplan auftaucht, wird sofort weiter diskutiert. Reicht die Zeit, um den Titel zu verteidigen? Wartet die UFC ab? Spricht man über einen Interimssieg? Wird jemand aus seinem Umfeld ungeduldig und drängt ihn stärker? Diese Fragen werden sich so oder so stellen. Ulbergs Antwort ist, zumindest vorerst, einfach: Er glaubt, schneller zurückzukehren, als erwartet.

Für einen Champion ist diese Art von Botschaft in den ersten Wochen fast genauso wichtig wie die Reha selbst. Er kann zwar noch nicht kämpfen, aber er kann die öffentliche Wahrnehmung seines Namens weiterhin steuern. Im Moment ist seine Botschaft ziemlich eindeutig: Ja, das Knie ist verletzt. Ja, die Genesung ist real. Aber nein, er ist nicht bereit, zuzulassen, dass die Öffentlichkeit die Zukunft seiner Gewichtsklasse so beschreibt, als wäre er für immer weg.

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