Max Holloway Ich habe das Ergebnis erhalten, aber es besteht weiterhin ein Problem.
UFC 329 hätte Holloways neues Leben im Weltergewicht klären sollen. Stattdessen endete sein Kampf gegen Conor McGregor nach kaum mehr als einer Minute verletzungsbedingt. Holloway errang zwar einen bezahlten Sieg, doch die Aussagekraft, die normalerweise die nächste Werbekampagne beflügelt, blieb aus. Dieses unglückliche Ende beendete die eigentliche Diskussion jedoch nicht. Im Gegenteil, es warf eine weitere, ungewöhnlichere Frage auf: Könnte Holloway, frisch im Weltergewicht und immer noch mit der Aura eines etablierten Mannes, zu einem anderen Kämpfer gedrängt werden? Islam Machatschew?
Javier Mendez betrachtet das nicht als bloße Fantasie. Makhachevs langjähriger Trainer weiß, dass die UFC ihre eigenen Vorlieben in Bezug auf Namen, Timing und Einfluss hat, und er weiß auch, dass Holloway sich in seiner Karriere nie von ungünstigen Gegnern hat einschüchtern lassen. Es geht nicht darum, ob einer der Kämpfer Nerven hat. Es geht darum, ob Mut ausreicht, um in einer Gewichtsklasse, in der Makhachev bereits den Titel hält, die Rangliste zu überspringen.

Die Gerüchte um einen Kampf zwischen Islam Makhachev und Max Holloway nehmen nach UFC 329 zu.
Holloway hatte bereits vor dem Kampf am 11. Juli im Gespräch über seine Zukunft im Weltergewicht sein Interesse an Makhachev bekundet. Das war von Bedeutung, denn sein Kampf gegen McGregor war nicht nur ein Nostalgie-Kampf oder eine reine Geldmacherei. Es war sein erster wirklicher Schritt ins Weltergewicht, eine Chance zu beweisen, dass er auch gegen größere Gegner noch mit Tempo, Nehmerqualitäten und Schlagkraft glänzen konnte.
Das Ende beraubte alle Beteiligten wertvoller Beweise. Holloway ließ sich nicht hart treffen, was für einen schnellen Sieg hilfreich ist, doch er zeigte auch nicht die Art von sauberer, über längere Zeit errungener Leistung, die Zweifel ausräumt. Die Fans waren von der Idee, McGregor sofort für einen dritten Kampf herauszufordern, wenig begeistert, und diese Reaktion ist von Bedeutung. Holloway kann auf Bekanntes setzen oder versuchen, den Weltergewichtskampf zu einer echten Herausforderung und nicht nur zu einem einmaligen Abstecher zu machen.
Javier Mendez sieht keine Furcht vor Holloway
Mendez erklärte gegenüber Submission Radio, Makhachev werde sich an der UFC orientieren und Holloways Ruf mache ihn zu einer ernstzunehmenden Bedrohung. Seine treffendste Einschätzung des Hawaiianers lautete: „Er weicht vor niemandem zurück.“ Das trifft zwar auf Holloways bisherige Karriere zu, ist aber kein Scouting-Bericht. Das Problem liegt auf der Hand: Anfang des Jahres besiegte Charles Oliveira Holloway überzeugend, wobei Grappling den entscheidenden Unterschied ausmachte. Makhachev stellt auf Meisterschaftsniveau eine noch erdrückendere Version dieses Problems dar.
- Holloways Sieg bei UFC 329 gegen McGregor endete vorzeitig aufgrund einer Verletzung.
- Makhachev wird als möglicher Gegner im Weltergewicht für Holloway gehandelt.
- Mendez sagte, sowohl Makhachev als auch Holloway wären dazu bereit, falls die UFC dies wünsche.
- Jack Della Maddalena trainierte vor UFC 329 mit Holloway und ist von dessen Chancen in der 170-Pfund-Klasse überzeugt.

Was Holloways Verbleib im Weltergewicht bedeuten könnte
Die Diskussion um Holloway im Weltergewicht ist weitreichender als nur ein Kampf gegen den angeschlagenen McGregor. Jack Della Maddalena, der im vergangenen November seinen Weltergewichtstitel an Makhachev verlor, half Holloway bei der Vorbereitung auf UFC 329 und meinte, der ehemalige Federgewichtschampion könne in dieser Gewichtsklasse durchaus mithalten. Diese Empfehlung hat Gewicht, denn Della Maddalena hat bereits mit ihm trainiert und kennt die Anforderungen, den Rhythmus und die körperliche Härte dieser Division aus eigener Erfahrung.
Dennoch besteht ein Unterschied zwischen Gefährlichkeit im Weltergewicht und der Bereitschaft für einen Kampf gegen Makhachev. Holloways Popularität bietet der UFC Optionen, insbesondere nachdem McGregors Comeback nicht den erhofften Erfolg brachte, der auf einen sofortigen Mega-Fight hindeutete. Für die Division wäre es zwar lukrativ, Holloway direkt in einen Titelkampf zu schicken, aber auch mit Unruhe verbunden; ihm einen weiteren Top-Kampf im Weltergewicht zu ermöglichen, würde sportlichere Fragen beantworten. Für Makhachev hängt der klügste nächste Schritt davon ab, ob die UFC auf Legitimität, Spektakel oder eine Mischung aus beidem setzt.
| Frage | Aktueller Lesewert |
|---|---|
| Holloways Ergebnis bei UFC 329 | Offiziell positiv, sportlich unbefriedigend, da die Verletzung so früh kam. |
| Makhatschews Position | Er ist Weltergewichtsmeister und bleibt der begehrteste Name in der 170-Pfund-Klasse. |
| Mendez' Haltung | Er ist der Idee gegenüber aufgeschlossen, falls die UFC diesen Weg einschlägt. |
| Hauptanliegen im Stilbereich | Holloways jüngste Schwierigkeiten im Ringen gegen Oliveira machen Makhachev zu einer brutalen Herausforderung. |
| McGregor-Faktor | Ein deutlicher Sieg von McGregor hätte eine große Chance für Makhachev eröffnet, doch die Verletzung, die zum vorzeitigen Ende führte, änderte alles. |
| Bester Sporttest | Ein Kampf im Weltergewicht mit Ranglistenplatzierung würde mehr offenbaren als der kurze Kampf von McGregor. |
Mendez gab außerdem zu, dass er die Chance, Makhachev in einem Mega-Fight gegen McGregor zu betreuen, begrüßt hätte, da Trainer genauso wie Kämpfer für solche Events leben. Diese Möglichkeit schwand jedoch, als McGregors Comeback fast so schnell scheiterte, wie es begonnen hatte. Holloway steht nun mit seinem Star-Potenzial, offenen Fragen und dem Sieg über Conor McGregor bei UFC 329 im Mittelpunkt der Diskussion um den Weltergewichtstitel.
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