Dana White erwartet, dass die UFC einen weiteren großen Star hervorbringt. Was er jedoch nicht erwartet, ist ein zweiter Conor McGregor. Im Podcast „The Pivot“ beschrieb der UFC-Chef McGregor als einzigartige Persönlichkeit, dessen Aufstieg, sportliche Erfolge und kommerzieller Erfolg einem bestimmten Zeitpunkt angehörten und sich nicht einfach mit einem neuen Athleten wiederholen lassen. Whites Antwort ist wichtig, weil sie zwei oft fälschlicherweise als ein und dasselbe betrachtete Aspekte trennt. Die UFC kann zwar eine andere Persönlichkeit mit enormer Anziehungskraft finden, aber diese Person wird McGregors Weg im Sport nicht wiederholen.
White sagte, er werde immer wieder gefragt, wer der nächste McGregor sein werde, und sei zu einem unumstößlichen Schluss gekommen: Es wird keinen geben. Er bezeichnete den irischen Kämpfer als revolutionär, weit über die Grenzen der UFC hinaus, und verglich ihn mit einem Einhorn. Talent sei nur ein Teil der Erklärung. White verwies auf den Zeitpunkt, den Ort und die Art und Weise, wie McGregor in den Sport einstieg. Sein Argument war, dass diese Umstände McGregors einzigartigem Einstieg angehörten und nicht auf jemand anderen übertragbar seien. Ein zukünftiger Superstar könne zwar auf einem anderen Weg großen Erfolg haben, doch das würde seine Argumentation eher untermauern als widerlegen.

Warum White den Vergleich ablehnt
McGregors Argumentation stützt sich auf messbare sportliche und kommerzielle Kennzahlen im vorgelegten Bericht. Im Octagon wurde er der erste UFC-Champion, der gleichzeitig in zwei Gewichtsklassen den Titel gewann. Außerhalb des Wettkampfs generierte er Rekordeinnahmen bei Live-Veranstaltungen und die meistverkauften Pay-per-View-Events in der Geschichte der UFC. White sagte, er werde ständig gefragt, wer der nächste McGregor sein werde, doch seine Argumentation gehe über eine bloße Liste von Rekorden hinaus. Er glaube, dass Zeitpunkt, Ort und Art von McGregors Einstieg nicht wiederholt werden könnten. Ein anderer Kämpfer könne zwar ähnliche Meilensteine erreichen und dennoch eine völlig andere Karriere hinlegen.
Diese Unterscheidung verhindert, dass Whites Aussage als Behauptung missverstanden wird, die UFC habe keine zukünftigen Stars. Er räumte ausdrücklich die Möglichkeit eines anderen Superstars ein. Sein Einwand betrifft das Wort „nächster“, da es McGregors Aufstieg als kopierbares Vorbild suggeriert. White betrachtet ihn hingegen als Einzelfall. Der sinnvolle Vergleich liegt daher nicht darin, ob ein neuer Athlet auf dieselbe Weise spricht, kämpft oder sich vermarktet, sondern darin, ob er eine eigenständige Identität entwickeln kann, die stark genug ist, um eine neue Ära zu prägen.
Der aktuelle McGregor-Kontext
Whites Kommentare fielen zudem in eine Zeit, in der McGregors Karriere erneut unterbrochen wurde. Laut der Quelle kehrte er nach fünf Jahren Pause zurück, erzielte einen neuen UFC-Einnahmenrekord und endete nach nur 69 Sekunden, als sein Knie gegen Max Holloway versagte. McGregor bestätigte später einen Kreuzband- und Meniskusriss und kündigte an, im nächsten Sommer zurückzukehren. Diese Fakten bilden zwar nicht die Grundlage für Whites historisches Urteil, zeigen aber, warum der Vergleich mit McGregor immer wieder auftaucht. Selbst nach einer langen Auszeit und einer weiteren Verletzung blieb McGregors Rückkehr ein kommerzielles Großereignis.
- McGregor war der erste UFC-Kämpfer, der gleichzeitig Titel in zwei Gewichtsklassen hielt.
- Seine Veranstaltungen erzielten Rekordbesucherzahlen und die höchsten Pay-per-View-Verkäufe der Promotion.
- White ist der Ansicht, dass der Zeitpunkt und die Art und Weise von McGregors Ankunft es unmöglich machten, diesen Gesamteindruck zu wiederholen.

| Teil von Whites Fall | Bestätigter Kontext |
|---|---|
| Sportliche Leistung | Erster gleichzeitiger UFC-Champion in zwei Gewichtsklassen |
| Auswirkungen auf das Geschäft | Rekordbesucherzahlen und die meistverkauften UFC-Pay-per-View-Veranstaltungen |
| Zukunftsperspektive | Ein anderer Superstar kann auftauchen, aber kein zweiter McGregor. |
White schließt den nächsten kommerziellen Durchbruch der UFC nicht aus. Er lehnt jedoch die Vorstellung ab, Erfolg müsse dem von McGregor ähneln. Die Titel, Verkaufszahlen und das perfekte Timing des Iren ergaben eine Karriere, die der UFC-Chef als einzigartig betrachtet. White erwartet dennoch, dass unter anderen Umständen ein anderer Superstar hervorgehen wird. Ein zukünftiger Star muss seine eigene Geschichte schreiben, denn White glaubt nicht mehr, dass die altbekannte Frage nach dem nächsten Conor McGregor eine eindeutige Antwort zulässt.
Quellen: MMA Nachrichten
Kampfgerede
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