Kamaru Usman ist noch nicht bereit, seinen Rücktritt zu verkünden, doch der ehemalige UFC-Weltergewichtschampion sagt, dass diese Frage nach seiner Niederlage gegen Dricus du Plessis im Hauptkampf der UFC Oklahoma City nun Teil einer ehrlichen Selbstreflexion sei. Anstatt sich sofort zwischen einer Fortsetzung seiner Karriere im Mittelgewicht und einer Rückkehr ins Weltergewicht zu entscheiden, müsse Usman gemeinsam mit den Menschen, die ihm am nächsten stehen, seine aktuelle Situation analysieren. Die Frage sei, so Usman, ob sich ein Weitermachen für ihn und sein Team lohne.
In seinem Pound-for-Pound-Podcast erklärte Usman, er müsse sich mit seinen Trainern und seinem Team zusammensetzen, alles analysieren und seine Rolle im Boxsport neu bewerten. Er begründete die Entscheidung auch mit seiner persönlichen Situation und sagte, er müsse abwägen, ob es sich lohne, sein Team den Belastungen einer weiteren Saison auszusetzen. Damit geht es um mehr als nur eine einfache Gewichtsklassendiskussion. Die wichtigste Neuigkeit ist, dass Usman jegliche weitere Kampfansetzungen hinter einer umfassenderen Karriereplanung zurückstellt und dabei auch einen Rücktritt als mögliche Option in Betracht zieht.

Eine Entscheidung steht noch aus, sie wurde noch nicht bekannt gegeben.
Usman nannte keinen Zeitplan für seine Entscheidung. Er sagte, er müsse zurückkommen, mit seinem Team und seiner Familie sprechen und dann die Lage analysieren und entscheiden. Die von ihm genannten Optionen sind klar: einen weiteren Kampf bestreiten oder den Boxsport beenden. Unklar bleibt, welche Option er wählen wird. Diese Entscheidung ist nach der Niederlage, die Usman aufgrund ihres Aussehens als schwierig bezeichnete, von Bedeutung. Er sagte, für ein ungeübtes Auge könne der Kampf gegen du Plessis so aussehen, als hätte er sich übernommen. Usman fügte hinzu, dass er innerlich vielleicht nicht so empfinde, ihm diese visuelle Einschätzung aber nicht gefalle. Seine Aussagen konzentrieren sich auf den Standard, den er an sich selbst stellt, und nicht auf einen konkreten Plan, jemals wieder im Mittelgewicht oder Weltergewicht anzutreten.
Die Niederlage gegen du Plessis hat Usman dazu veranlasst, seine Bewertung von Niederlagen zu überdenken. Er sagte, er habe sich in früheren Niederlagen im Allgemeinen gut präsentiert und seine Trainer angemessen vertreten, selbst wenn das Ergebnis schmerzhaft war. Im Hinblick auf den Rückkampf gegen Leon Edwards erklärte Usman, er habe sich bis zu einem Kopftritt in der letzten Minute gut präsentiert. Er erwähnte auch den Kampf gegen Khamzat Chimaev, den er nach eigenen Angaben mit nur einer Woche Vorlaufzeit angenommen hatte, und sagte, dass man auf diesen Leistungen aufbauen könne. Im Gegensatz dazu bezeichnete er die jüngste Niederlage als hart, da er das Gefühl habe, seine eigenen Erwartungen nicht erfüllt zu haben. Diese Selbsteinschätzung erklärt, warum die nächste Entscheidung als potenziell endgültig und nicht als routinemäßige Reaktion auf ein einzelnes Ergebnis betrachtet wird.
Usman vergleicht diese Niederlage mit früheren Rückschlägen.
Usmans Äußerungen blenden den Wettkampfcharakter des UFC-Hauptkampfes in Oklahoma City nicht aus, verdeutlichen aber, warum die Folgen nun seine Karriere in Frage stellen. Er sagte, er habe nicht das Gefühl gehabt, dass du Plessis ihn fünf Runden lang einfach dominiert habe, räumte aber ein, dass viele Zuschauer den Kampf so wahrgenommen haben könnten. Die Diskrepanz zwischen seiner inneren Wahrnehmung und dem öffentlichen Bild ist der Hauptgrund für seine Frustration. Er sagte auch, die Schwierigkeit dieses Moments komme nach großen Erfolgen im Sport. Laut Usman macht es sein hoher Anspruch an sich selbst die Tiefpunkte besonders schwer zu verarbeiten. Daher präsentiert er seinen Rücktritt nicht als endgültige Entscheidung und gibt auch kein Versprechen für einen weiteren Kampf ab. Er beschreibt eine Phase der Selbstreflexion, in der Gespräche mit Trainern, Teamkollegen und Familie stattfinden werden, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird. Für die Leser ist die praktische Schlussfolgerung klar: Weder ein nächster Gegner, noch die Wahl der Gewichtsklasse oder ein Rücktrittsdatum wurden bekannt gegeben. Usman hat stattdessen die Reihenfolge der Schritte bestätigt, die er einhalten möchte: die Leistung analysieren, sich mit seinem Umfeld beraten und entscheiden, ob ein weiterer Kampf angebracht ist.
- Usman sagte, er werde seine berufliche Situation mit seinen Trainern und seinem Team besprechen, bevor er über seine nächsten Schritte entscheide.
- Er sagte außerdem, er plane, mit seiner Familie zu sprechen, während er über einen erneuten Kampf gegen den Abschied vom Sport nachdenke.

| Bestätigter Punkt | Was Usman dazu sagte, bedeutet |
|---|---|
| Sofortiger Fokus | Er wird seine Karriere mit Trainern, Team und Familie besprechen, anstatt vorschnell eine Entscheidung über die Gewichtsklasse zu treffen. |
| Mögliches Ergebnis | Die Wahl zwischen einem weiteren Kampf und dem Ausstieg, ohne dass ein Zeitplan bekannt gegeben wird. |
Usmans Botschaft nach dem Kampf zeugt von Selbstreflexion, nicht von endgültiger Entscheidung. Die Niederlage gegen du Plessis hat ihn dazu gebracht, zu hinterfragen, ob er den von ihm selbst und seinem Umfeld gesetzten Anspruch weiterhin erfüllen kann. Solange er diese Gespräche nicht abgeschlossen hat, bleibt der Rücktritt eher eine Möglichkeit als eine endgültige Entscheidung, und ein weiterer UFC-Kampf ist weiterhin möglich, aber noch nicht sicher.
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