Sean Brady scheint nicht begeistert davon zu sein, dass Joaquin Buckley Kamaru Usman vor UFC 328 ins Trainingslager geholt hat.
Von außen betrachtet ist Buckleys Entscheidung leicht nachzuvollziehen. Usman zählt zu den größten Weltergewichtlern des letzten Jahrzehnts. Starke Ringer, starker Druck, jahrelange Erfolge an der Spitze. Wenn man sich auf Brady vorbereitet, ist Usman ein kluger Kandidat.
Brady sieht das anders.
Er sagte es ganz deutlich: „Ich bin ein ganz anderer Kämpfer als Kamaru.“ Das ist im Grunde sein Kernpunkt. Er bestreitet nicht Usmans Fähigkeiten. Er sagt lediglich, dass Buckley diesen Kampf nicht gewinnen wird, indem er einfach einen weiteren starken Ringer einsetzt und hofft, dass das Ergebnis dadurch ausgeglichener wirkt.
Brady wurde noch konkreter. Er hob den Punkt hervor, der ihn seiner Meinung nach am deutlichsten von Usman unterscheidet: „Kamaru hat einen Submission-Sieg in der UFC. Ich habe sechs“, sagte er. Buckley kann sich also zwar auf Druck und Ringen vorbereiten, aber sobald der Kampf auf die Matte verlagert wird, bleibt ihm eine weitere Gefahr ausgesetzt.

Brady sagt, Buckley bereite sich auf die falsche Version vor.
Das ist der Punkt, auf den Brady immer wieder zurückkommt. Er will nicht, dass dieser Kampf so dargestellt wird, als ginge es nur um eine bestimmte Art des Grapplings. Er versucht nicht, sich als Kopie von Usman mit anderem Namen zu verkaufen. Er sagt, Buckley werde es mit einer ganz anderen Art von Bedrohung zu tun bekommen, sobald der Kampf beginnt. Mehr Submission-Druck. Mehr Übergänge. Mehr Möglichkeiten, in die Falle zu tappen, wenn der Kampf an der falschen Stelle auf dem Boden stattfindet.
Er erwähnte außerdem ein weiteres Detail, das viel darüber aussagt, wie er Buckleys Trainingslager analysiert. Brady ließ durchblicken, dass ihn die vielen Reisen um Buckley in dieser Phase nicht sonderlich beeindrucken. Offenbar gefällt ihm die Vorstellung, dass er sich, während die Gegenseite ständig unterwegs ist und versucht, die richtigen Spieler zu fangen, einfach nur auf den Kampf selbst vorbereitet.
Der Zeitpunkt verleiht diesem Duell zusätzliche Brisanz. Brady und Buckley treffen am 9. Mai bei UFC 328 in Newark aufeinander. Der Kampf sollte ursprünglich den Hauptkampf einer Fight Night bilden, wurde dann aber auf die Hauptveranstaltung verschoben. Dadurch genießt das Aufeinandertreffen bereits jetzt mehr Aufmerksamkeit als zuvor, und jede noch so kleine Bemerkung zur Vorbereitung hat nun eine größere Bedeutung.
Brady scheint damit einverstanden zu sein. Er versucht nicht, den Kampf aufzubauschen. Er will lediglich eines ganz klarstellen: Die Verpflichtung von Kamaru Usman bedeutet nicht, dass Buckley plötzlich bereit für Sean Brady ist.
| Wichtiges Detail | Aktuelles Bild |
|---|---|
| die | Sean Brady gegen Joaquin Buckley |
| Event | UFC 328 |
| Datum | May 9, 2026 |
| Bradys wichtigstes Zitat | „Ich bin ein ganz anderer Kämpfer als Kamaru.“ |
| Was Brady hervorgehoben hat | Seine Submission-Technik ist deutlich gefährlicher als die von Usman. |
Das verdeutlicht auch, wo Brady sich aktuell sieht. Er redet nicht wie jemand, der versucht, einen gefährlichen Stürmer zu überstehen und sich durch ein schwieriges Duell zu kämpfen. Er redet wie jemand, der glaubt, dass Buckley derjenige ist, der sich in größere Schwierigkeiten begibt.
- Brady meint, Kamaru Usman könne Buckley nicht wirklich auf ihn vorbereiten.
- Sein Hauptargument ist, dass seine Submission-Technik weitaus gefährlicher ist.
- Er schien auch nicht sonderlich beeindruckt davon zu sein, wie Buckleys Lager seinen Standort gewechselt hat.
- Der Kampf findet nun auf einer größeren Bühne bei UFC 328 statt.
So ist die Lage aktuell. Buckley hat Usman im Trainingslager. Brady hat kein Problem damit. Er glaubt nur nicht, dass es so viel bringen wird, wie viele annehmen.
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