Paulo Costa hat sich angesichts der bevorstehenden Vertragsentscheidungen in der UFC nach externer Vertretung umgesehen. Eddie Hearn berichtet, der Brasilianer habe zunächst Ariel Helwani nach Hearns Nummer gefragt und ihn dann angerufen, um um Unterstützung zu bitten. Laut Hearn verwies Costa auf die Zusammenarbeit mit Tom Aspinall und Ian Machado Garry, als er erklärte, warum er sich von Hearn vertreten lassen wolle. Das Gespräch belegt zwar nicht, dass ein Managementvertrag unterzeichnet wurde, zeigt aber, dass Costas öffentliche Frustration über die Verhandlungen nun über bloße Kommentare hinausgeht und er direkt Kontakt zu einem potenziellen Vertreter aufgenommen hat.
Costa wird im vorliegenden Bericht als ehemaliger UFC-Mittelgewichtstitelherausforderer beschrieben, der nach seinem Sieg über Azamat Murzakanov bei UFC 327 kurz vor seinem letzten Kampf im Rahmen seines aktuellen Vertrags steht. In der „Ariel Helwani Show“ deutete er an, dass die UFC die Verhandlungen verzögere, um ihn zu einem längerfristigen Vertrag zu bewegen, der der UFC mehr Verhandlungsmacht verschaffen würde. Dies ist Costas eigene Interpretation der Gespräche, kein unabhängig bestätigtes Motiv. Hearns späterer Bericht liefert den nächsten verifizierten Schritt: Costa nutzte Helwani als Kontaktperson, besorgte sich die Telefonnummer und rief selbst an.

Was Hearn sagt, hat Costa angefordert
Hearn stellte die Kontaktaufnahme als direkte Bitte um Unterstützung und Vertretung dar. Er sagte, Costa habe ihm mitgeteilt, er habe Hearns Vorgehen gegenüber Aspinall und Garry sowie dessen öffentliche Äußerungen mitverfolgt und wünsche sich ähnliche Hilfe. Der genaue Status einer etwaigen Vereinbarung wurde in den Unterlagen nicht genannt. Diese Unterscheidung ist wichtig. Hearns Darstellung belegt den Kontakt zwischen den beiden Männern, während ein abgeschlossener Matchroom-Vertrag, ein neuer UFC-Vertrag oder ein Wechsel des Veranstalters nicht belegt sind. Aktuell handelt es sich um eine Anfrage bezüglich Vertretung, während Costa seine Position abwägt.
Costa äußerte sich kürzlich sowohl zu seinen Vertragsbedingungen als auch zu seinen sportlichen Ambitionen. Er sagte, dass er im Falle einer Vertragsverlängerung mit der UFC eine Chance auf den Interimstitel im Halbschwergewicht anstrebe. Außerdem deutete er an, dass er sich in acht Wochen auf seinen nächsten Kampf vorbereiten könne. Der Bericht stellt diese Aussagen als Costas öffentliche Position vor, während er sich dem letzten Kampf seines aktuellen Vertrags nähert. Weder Gegner, Datum, Titelkampf noch ein abgeschlossener Managementvertrag werden in den Berichten bestätigt.
Was ist bestätigt und was bleibt offen?
Die bestätigte Kette ist kurz, aber aussagekräftig: Costa äußerte öffentlich seine Frustration, bat Helwani um Hearns Kontaktdaten und rief laut Hearn an, um sich einen Agenten zu suchen. Alles Weitere bleibt im vorliegenden Bericht ungeklärt. Es gibt weder einen angekündigten Agentenvertrag noch eine abgeschlossene langfristige Vereinbarung mit der UFC und keinen bestätigten nächsten Gegner. Costas achtwöchige Vorbereitungszeit drückt eher seine Verfügbarkeit als eine Zusage aus. Sein Interesse an einem Interimstitel im Halbschwergewicht ist eine von ihm besprochene Bedingung, kein Titelkampf, den die UFC ihm gewährt hat.
- Hearn sagt, Costa habe Ariel Helwani nach seiner Telefonnummer gefragt.
- Costa rief daraufhin Hearn an und bat um Hilfe und Vertretung.
- In den bereitgestellten Unterlagen war weder ein unterzeichneter Vertretungsvertrag noch ein nächster UFC-Kampf bestätigt.

| Entwicklung | Aktueller Status |
|---|---|
| Kontakt mit Eddie Hearn | Direkt von Hearn berichtet |
| Vertretungsvereinbarung | Im gelieferten Material nicht bestätigt. |
| Nächster UFC-Einsatz | Noch kein Gegner oder Termin bestätigt |
Costas Anruf bei Hearn ist ein aktiver Versuch, Unterstützung zu erhalten, kein Beweis dafür, dass sein nächster Vertrag bereits feststeht. Er folgt seiner öffentlichen Kritik am Verhandlungsprozess und erfolgt kurz vor dem letzten Kampf seines aktuellen Vertrags. Unabhängig davon beschrieb Costa, welche Art von Wettkampfmöglichkeit er sich wünscht, sollte er bei der UFC bleiben, und schätzte die Vorbereitungszeit auf acht Wochen. Bis Costa, Hearn oder die UFC eine formelle Vereinbarung bestätigen, ist die Kontaktaufnahme selbst die gesicherte Nachricht; der Vertretungsvertrag, das Vertragsergebnis und der nächste Kampf bleiben offen.
Quellen: BJPenn
Kampfgerede
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