Nach der chaotischen Pressekonferenz bei UFC Freedom 250 hat Alex Pereira klare Grenzen gezogen und erklärt, dass Schwergewichtler Josh Hokit mit einer Beleidigung familiärer Beleidigungen zu weit gegangen sei. Der Halbschwergewichtschampion, der an diesem Wochenende gegen Ciryl Gane um den Interimstitel im Schwergewicht kämpft, erläuterte seine Reaktion auf den Vorfall und skizzierte seine ambitionierten Pläne für den Rest des Jahres 2026.
Pereira, der während des hitzigen Wortwechsels zwischen Hokit und Federgewichts-Champion Ilia Topuria aufstand, erklärte, er sei bereit, sich zu verteidigen, falls die Situation eskalieren sollte. Er betonte, dass solche Aktionen in der Kampfwoche zwar üblich seien, Hokits Wortwahl jedoch gegen einen ungeschriebenen Kodex verstoße.

Pereiras Straßenkodex-Verteidigung
Laut Pereira, der in der Ariel Helwani Show zu Gast war, wurde die Stimmung im Raum aufgeheizt, was seine Reaktion auslöste. Er erklärte, er habe kein Interesse an Kämpfen außerhalb des Octagons, sei aber jederzeit bereit, sich zu verteidigen. Der brasilianische Kämpfer kritisierte insbesondere Hokits Beleidigungen gegen die Mutter eines Kämpfers und bezeichnete dies als schweren Verstoß gegen kulturelle Normen.
„Er hat eine Grenze überschritten“, sagte Pereira. „Ich habe schon oft erlebt, wie Kämpfer beleidigt wurden, deren Väter, was auch immer, aber nie die Mutter. Ich weiß nicht, wie das in Amerika ist, aber in Brasilien, nach dem Ehrenkodex der Straße, spricht man niemals über die Mutter.“ Er beschrieb es als die ultimative Provokation, die selbst bei Kindern einen Konflikt sofort eskalieren ließ, woraufhin Freunde eingriffen, um auf die Schwere der Beleidigung hinzuweisen.
Eine andere Energie hinter den Kulissen
Pereira stellte Hokits selbstbewusstes Auftreten auf der Bühne einem kurzen, weniger konfrontativen Treffen am selben Tag gegenüber. Der Champion behauptete, Hokit sei an ihm vorbeigegangen, habe „Chama“ gesagt – ein portugiesischer Slangausdruck, der oft „Los geht’s“ oder „Ruf mich an“ bedeutet – und sei weitergegangen, ohne weiter mit ihm zu interagieren. Pereira vermutete, dass die Anwesenheit der Sicherheitsleute auf der Bühne eine gewisse Bravour ermöglichte, die in der Situation, als sie allein waren, nicht vorhanden war.
- Alex Pereira verurteilte Josh Hokit für die Verwendung einer rassistischen Beleidigung während der Pressekonferenz zu UFC Freedom 250.
- Während der Auseinandersetzung zwischen Hokit und Ilia Topuria stand Pereira auf, bereit, sich zu verteidigen, falls es zu einer Schlägerei kommen sollte.
- Der brasilianische Meister erklärte, dass die Beleidigung einer Mutter gegen einen fundamentalen „Straßenkodex“ seiner Kultur verstoße.
- Pereira bemerkte, dass Hokit bei einer privaten Begegnung am selben Tag zuvor weniger konfrontativ gewesen sei.

Historische Eigentumsrechte und Sofortmaßnahmen
Pereiras Fokus richtet sich nun auf seinen monumentalen Titelkampf gegen Ciryl Gane. Ein Sieg würde ihn zum ersten Kämpfer in der Geschichte der UFC machen, der Titel in drei Gewichtsklassen gewinnt und neben seinen Titeln im Mittel- und Halbschwergewicht auch den Interimstitel im Schwergewicht erringt. Dies folgt auf seinen vorherigen Erfolg als Doppelchampion im GLORY-Kickboxen.
Gane hat öffentlich erklärt, dass er im Kampf auch Wrestling-Elemente und Takedowns einsetzen will und damit vom reinen Kickboxen abweicht. Es steht viel auf dem Spiel: Ein Sieg würde nicht nur historische Bedeutung erlangen, sondern den Gewinner auch direkt ins Titelrennen neben dem unangefochtenen Champion Jon Jones und dem Interimschampion Tom Aspinall katapultieren.
| Kämpfer | Veranstaltung / Einsatz |
|---|---|
| Alex Pereira | gegen Ciryl Gane um den Interimstitel im Schwergewicht bei UFC Freedom 250 |
| Josh Hokit | vs. Derrick Lewis auf derselben UFC Freedom 250-Veranstaltung |
| Jon Jones | UFC-Schwergewichts-Champion (Unangefochten) |
| Tom Aspinall | UFC-Schwergewichts-Champion (Interim) |
| Ilia Topuria | UFC-Federgewichtschampion in Pressekonferenz-Auseinandersetzung verwickelt |
| derrick lewis | Schwergewichtskandidat trifft auf Josh Hokit |
Pereira orientiert sich nicht an den Zeitplänen von Jones oder Aspinall. Er erklärte, er wolle nach einem Sieg und bei voller Gesundheit aus dem Kampf gegen Gane schnell wieder in den Ring steigen. „Ich will so bald wie möglich nach diesem Kampf wieder boxen“, sagte Pereira und deutete damit einen ambitionierten Zeitplan an, mit dem er seinen Legendenstatus festigen und die Schwergewichtsklasse am Laufen halten will.
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