Sean Brady gibt an, dass ihm trotz seiner öffentlichen Bitte, bei UFC 330 in seiner Heimatstadt Philadelphia anzutreten, nie ein Gegner angeboten wurde. Die Nichtberücksichtigung des Weltergewichtlers sorgte im Vorfeld der Veranstaltung für Gesprächsstoff, da Fans die Vorkämpfe kritisierten, während der Hauptkampf ein Titelkampf im Weltergewicht zwischen Islam Makhachev und Ian Machado Garry sein sollte. Brady äußerte sich in einem Interview mit James Lynch von Home of Fight zu der Situation, nachdem er immer wieder von Fans gefragt wurde, warum er nicht gebucht wurde.
Der Kämpfer aus Philadelphia erklärte, dass der fehlende Kampf nicht auf mangelnde Wettkampftauglichkeit nach seinem Sieg über Joaquin Buckley bei UFC 328 im nahegelegenen Newark zurückzuführen sei. Brady gab an, in diesem Kampf nur minimalen Schaden erlitten zu haben und sich danach größtenteils wohl gefühlt zu haben, räumte aber ein, dass kleinere Prellungen und Blutergüsse im Kampfsport üblich seien. Wichtiger sei jedoch, dass er seinen Zustand und seine Präferenz klar kommuniziert habe: Er wolle einen Kampf in Philadelphia und sei bereit, gegen jeden anzutreten, um einen Platz auf der Kampfkarte zu bekommen. Seiner Darstellung zufolge liegt das Problem darin, dass ihm kein Kampf vorgeschlagen wurde, nicht etwa in einer Ablehnung oder in Bradys Verfügbarkeit.

Brady sagt, Gerüchte über Kämpfe seien nicht besprochen worden.
Brady wies die Behauptung, mögliche Gegner seien ihm präsentiert worden, die dann aber nicht zustande gekommen seien, entschieden zurück. Er sagte, Gerüchte über einen Kampf gegen Yaroslav Amosov oder einen Rückkampf gegen Michael Morales seien nie mit ihm besprochen worden. Diese Unterscheidung ist wichtig, da sie Bradys Aussage auf den eigentlichen Planungsprozess beschränkt: Laut Brady wurde ihm für UFC 330 kein konkreter Gegner präsentiert. Er sagte außerdem, es habe nur wenige Optionen in seiner Gewichtsklasse gegeben, betonte aber, die UFC habe ihm nichts angeboten.
Brady erläuterte die aktuelle Situation und verwies auf seine Platzierung in der Nähe von Gabriel Bonfim. Er erklärte, er sei Fünfter in der Meta-Rangliste und Sechster in der Medienrangliste, Bonfim direkt neben ihm. Es habe Gespräche über ein mögliches Aufeinandertreffen der beiden gegeben, obwohl Bonfim zu diesem Zeitpunkt gerade erst gekämpft hatte. Brady erwähnte diese mögliche Paarung nicht als Angebot für UFC 330 und nannte auch keinen anderen bestätigten, aber nicht verfügbaren Gegner. Die relevanten Informationen beschränken sich daher auf Bradys Aussage: ein Heimkampfwunsch, kein Gegnerangebot und keine Erwähnung der kursierenden Spekulationen um einen Kampf gegen Amosov oder Morales.
Ein Heimspiel ohne Brady
UFC 330 ist die erste Veranstaltung der UFC in Philadelphia seit über fünf Jahren, weshalb Bradys Nichtberücksichtigung im Kontext des Berichts besonders bemerkenswert ist. Die Quelle merkte an, dass es nicht viele Top-UFC-Stars aus Philadelphia gibt und dass Brady oder Joe Pyfer als wahrscheinliche Kandidaten für die Comeback-Veranstaltung galten. Pyfers Chance wurde durch eine Verletzung von Caio Borralho beeinträchtigt. Bradys Erklärung war anders. Er sagte, sein Wunsch sei praktisch unbeantwortet geblieben, obwohl er nach dem Sieg gegen Buckley deutlich gemacht hatte, dass er in seiner Heimatstadt kämpfen wolle.
Brady sagte außerdem, dass ihn Fans weiterhin wegen der Kampfkarte kontaktieren und dass er das Thema in seinem Podcast angesprochen habe. Da die Veranstaltung zum Zeitpunkt seines Gesprächs noch 17 Tage entfernt war, rechnete er nicht mit weiteren Ankündigungen von Kämpfern. Er erwähnte, dass Jeremiah Wells auf der Liste stehe und bezeichnete die beiden Titelkämpfe als positiv, während er den Rest der Kampfkarte als eher enttäuschend empfand und es bedauerte, dass nicht mehr lokale Kämpfer dabei waren.
- Brady sagte, er fühle sich nach seinem Sieg über Joaquin Buckley bei UFC 328 größtenteils gut und wolle in Philadelphia kämpfen.
- Brady sagte, dass die geplanten Kämpfe gegen Yaroslav Amosov und Michael Morales nie mit ihm besprochen wurden.

| Punkt in der Sequenz | Bestätigte Details aus Bradys Bericht |
|---|---|
| Nach UFC 328 in Newark | Brady sagte, er habe gegen Joaquin Buckley nur minimalen Schaden erlitten und forderte einen Kampf in Philadelphia. |
| UFC 330 findet in 17 Tagen statt | Brady sagte, ihm sei kein Gegner angeboten worden und er erwarte auch nicht, dass noch Kämpfer hinzukommen würden. |
Bradys Kommentare klären zwar nicht, warum er nicht für UFC 330 gebucht wurde, liefern aber seine direkte Erklärung für seine Abwesenheit: Ihm sei kein Gegner angeboten worden. Sein nächster angekündigter Auftritt ist am darauffolgenden Wochenende bei RAF12 in Cleveland, Ohio. Dort soll er laut einer Quelle im Rahmen einer Jubiläumsveranstaltung, die auch den dritten Kampf zwischen Merab Dvalishvili und Henry Cejudo beinhaltet, im Co-Hauptkampf gegen Jordan Burroughs antreten. Für die Fans in Philadelphia bedeutet dies vor allem, dass Brady seine Verfügbarkeit in seiner Heimatstadt nicht als Hindernis bezeichnet.
Quellen: Blutiger Ellenbogen
Kampfgerede
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