Ronda Rousey vermarktet den Kampf gegen Gina Carano nicht nur als Comeback. Sie spricht davon, als ginge es um die Zukunft des Frauen-MMA. Vor dem Netflix-Event am 16. Mai erklärte Rousey, ihr Kampf gegen Carano werde den Rekord für die höchste Gage im Frauen-MMA brechen und die Begegnung damit in ein anderes Licht rücken als einen gewöhnlichen Comeback-Kampf.
Die genauen Kampfbörsen wurden noch nicht veröffentlicht, und das sollte auch so bleiben. Rousey meint, dass der Kampf die bisherigen Grenzen für Frauen im MMA-Sport sprengen wird. Sie hat außerdem die Mindestkampfbörse der MVP MMA-Veranstaltung als Teil einer umfassenderen Debatte darüber angeführt, wie Kämpfer bezahlt werden sollten, wenn eine große Plattform und echte Stars im Spiel sind.
Das ist mehr als nur eine weitere Schlagzeile um Rousey. Ihr UFC-Auftritt hat bereits verändert, was Frauen verdienen können und wie Frauen-MMA weltweit aussieht. Jetzt kehrt sie außerhalb des UFC-Systems zurück, auf Netflix, mit einem Kampf, von dem sie sagt, er könne die finanzielle Seite des Sports erneut voranbringen.

Rousey gegen Carano auf Netflix
Der Kampf Rousey gegen Carano findet am 16. Mai im Intuit Dome in Inglewood, Kalifornien, statt. Die Veranstaltung wird live auf Netflix übertragen und von Most Valuable Promotions präsentiert. Es handelt sich zwar nicht um eine UFC-Veranstaltung, aber die Kämpferinnen sind UFC- und MMA-Fans gleichermaßen bekannt.
- Ronda Rousey sagt, der Kampf gegen Gina Carano werde den Gehaltsrekord im Frauen-MMA brechen.
- Die genauen Handtaschen wurden noch nicht vollständig öffentlich bestätigt.
- Der Kampf Rousey gegen Carano wird am 16. Mai live auf Netflix übertragen.
- Auf der Kampfkarte stehen außerdem die Begegnungen Francis Ngannou gegen Philipe Lins und Nate Diaz gegen Mike Perry.
Caranos Rolle ist hierbei von Bedeutung, da sie eine der ersten Frauen war, die sich im MMA einen Namen machte, bevor die UFC eine Frauendivision einführte. Rousey nutzte diese Bekanntheit später und baute sie innerhalb der UFC zu etwas viel Größerem aus. Die beiden nun zusammenzubringen ist teils Sport, teils Geschichte und teils Geschäftsexperiment.

Gehaltsrekord im Frauen-MMA
| Topic | Aktueller Status | Warum es wichtig ist |
|---|---|---|
| Rousey gegen Carano | Netflix präsentiert die MMA-Veranstaltung am 16. Mai. | Rousey sagt, dies werde einen neuen Gehaltsrekord im Frauen-MMA aufstellen. |
| Kämpfergehalt | Die genauen Handtaschen sind nicht vollständig öffentlich. | Der Kampf wird als umfassendere Gehaltsdarstellung genutzt. |
| Netflix MMA | Große Streaming-Plattform steigt ins Live-MMA-Geschäft ein | Könnte die Vermarktung von hochkarätigen Kämpfen außerhalb der UFC verändern. |
Rousey sieht ein größeres Ziel
Rousey hat nie so über ihr Comeback gesprochen, als ginge es ihr nur um einen weiteren Sieg. Sie hat es stets mit Kultur, Geld und Einfluss verknüpft. Das mag hochtrabend klingen, passt aber zu ihrer Karriere. Auf dem Höhepunkt ihrer UFC-Karriere gewann sie nicht nur Titelkämpfe. Sie veränderte die Art und Weise, wie die UFC Frauen als Hauptattraktionen einsetzte.
Der Kampf gegen Carano bietet ihr eine ganz neue Bühne. Netflix ist zwar kein typischer MMA-Sender, aber genau das ist der Punkt. Wenn ein Frauen-MMA-Kampf ein großes Streaming-Event anführen und hohe Einnahmen generieren kann, liefert das den Kämpferinnen ein weiteres Beispiel, auf das sie sich bei der nächsten Gehaltsdiskussion berufen können.
Das heißt nicht, dass der Kampf keine sportlichen Fragen aufwirft. Rousey hat seit Jahren keinen MMA-Kampf mehr bestritten. Carano war sogar noch länger weg. Die Fans werden den Kampf teilweise aus Erinnerungsgründen verfolgen, doch im Käfig werden sich dennoch ernsthafte Fragen zu Timing, Tempo, Kondition und der Frage stellen, ob eine der beiden Kämpferinnen dem Druck auch dann noch gewachsen ist, wenn der Kampf nicht mehr nur eine PR-Tour ist.
Netflix-Karte erhöht die Einsätze
Auch die restlichen Kämpfe tragen zum Erfolg bei. Francis Ngannou, Nate Diaz und andere bekannte Namen verleihen der Veranstaltung mehr Gewicht als nur den Hauptkampf. MVP und Netflix wollen zeigen, dass auch eine MMA-Veranstaltung außerhalb der UFC groß wirken kann, wenn die Namen, die Plattform und die Finanzierung stimmen.
Im Frauen-MMA ist Rouseys Behauptung der entscheidende Faktor. Sie sagt voraus, der Kampf werde den Gehaltsrekord brechen, und das macht ihn sofort zu einem Meilenstein. Sollte die Veranstaltung ein Erfolg werden, werden andere Kämpferinnen sie in zukünftigen Verhandlungen nutzen. Sollte sie floppen, werden Kritiker sie als Nostalgie-Ausgabe abtun.
So oder so hat Rousey die Diskussion in die gewünschte Richtung gelenkt. Beim Kampf Rousey gegen Carano geht es nicht mehr nur um das Comeback zweier Pionierinnen. Es geht nun darum, ob Frauen-MMA auch außerhalb des UFC-Systems, auf einer Plattform von der Größe Netflixs, noch Rekordumsätze generieren kann.
Das ist vielleicht der eigentliche Druck in der Kampfwoche. Rousey und Carano müssen kämpfen, aber die Veranstaltung muss auch beweisen, dass das dahinterstehende Geschäftskonzept richtig war.
Kampfgerede
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