Jake Paul Er hängt dem Kampfsport nicht den Rücken. Der YouTube-Star und Boxer, der sich noch von einem Kieferbruch erholt, den er sich im Kampf gegen Anthony Joshua zugezogen hat, gab bekannt, dass er in den kommenden Wochen mit der Freigabe zum Sparring rechnet. Die Pat McAfee Show Während der ESPYs am 15. Juli 2026 gab Paul sein bisher detailliertestes Update zu seinem Genesungsfortschritt und deutete stark auf einen möglichen MMA-Kampf hin. Nate DiazDieser Kampf, über den seit Pauls einstimmigem Punktsieg gegen Diaz im Boxkampf 2023 immer wieder spekuliert wird, scheint nun wieder in greifbare Nähe gerückt zu sein. Die Idee eines Rückkampfs im Käfig schwelt schon seit Jahren, und Pauls Äußerungen lassen vermuten, dass es nun endlich dazu kommen könnte.
Pauls Kiefer wurde in der dritten Runde ihres Kampfes 2025 von Joshua mit einem rechten Haken gebrochen, was zum Abbruch durch den Arzt und einer monatelangen Genesungszeit führte. In McAfees Show erklärte Paul, die Heilung verlaufe gut. Er rechnet damit, in etwa zwei Wochen die offizielle medizinische Freigabe für das Sparring zu erhalten. Er erwähnte außerdem, dass seine Firma Most Valuable Promotions (MVP) verstärkt im MMA-Bereich aktiv wird. Diese Expansion, so Paul, sei Teil einer umfassenderen Strategie, die auch potenzielle Kämpfe für ihn selbst umfasse. Auf seine Zukunft als Kämpfer angesprochen, erklärte Paul, er sei weiterhin aktiv und verhandle mit mehreren Gegnern.

Pauls Genesung und die Expansion von MVP MMA
Pauls Zeitplan für sein Comeback wurde im Interview konkreter. Er erwähnte, dass die Kieferverletzung eine Operation erforderte, der Knochen aber so weit verheilt sei, dass er bald wieder trainieren könne. Er kündigte an, ins Kampfgeschehen zurückzukehren und möglicherweise auch MMA auszuprobieren. Paul betonte außerdem, dass MVP sich verstärkt im MMA-Bereich engagiere, was er als Konkurrenzkampf mit der UFC darstellte. Die Organisation hat bereits MMA-Veranstaltungen mit ehemaligen UFC-Kämpfern ausgerichtet, und Pauls eigener Einstieg in den Käfig wäre eine deutliche Eskalation. Die geschäftliche Rivalität zwischen MVP MMA und der UFC schwelt schon länger, und Paul scheint bereit zu sein, sie weiter anzuheizen.
Paul gab zu, nie Mixed Martial Arts trainiert zu haben – eine erhebliche Lücke in seinen Fähigkeiten. Seine einzige Kampfsporterfahrung außerhalb des Boxens beschränkt sich auf Ringen, das er während seiner Highschool-Zeit in Ohio auf hohem Niveau betrieb. Diese Ringererfahrung, so argumentierte er, biete ihm eine solide Grundlage. Er räumte jedoch auch ein, dass Boxen und Ringen nicht automatisch einen kompletten MMA-Kämpfer ausmachen. Dennoch schreckt ihn das Risiko nicht ab. Er ist weiterhin überzeugt, dass das Spektakel und die Herausforderung das Wagnis wert sind.
Der Nate-Diaz-Faktor
Diaz ist der naheliegendste Gegner für Pauls MMA-Debüt. Die beiden kennen sich bereits: Paul gewann ihren Boxkampf, doch Diaz fordert immer wieder einen Rückkampf nach MMA-Regeln. Diaz, ein ehemaliger UFC-Star mit einer Bilanz von 21 Siegen und 13 Niederlagen, ist bekannt für seinen Jiu-Jitsu-Schwarzgurt, seine Ausdauer und seine Fähigkeit, Schläge einzustecken. Er wäre eine enorme Herausforderung für Paul, der noch nie in einem Käfig stand. Paul sagte in der Sendung, dass der Kampf noch in der Diskussion sei. „Wir versuchen schon lange, den MMA-Kampf gegen Nate Diaz zu realisieren, und ich denke, er ist immer noch im Gespräch“, sagte er. Diese Aussage deutet darauf hin, dass die Verhandlungen weiterlaufen, auch wenn noch keine Einigung erzielt wurde.
- Laut seinem Interview mit McAfee rechnet Jake Paul damit, in den nächsten zwei Wochen die offizielle Freigabe zum Sparring zu erhalten.
- Er bestätigte, dass ein MMA-Kampf gegen Nate Diaz weiterhin möglich sei und die Gespräche noch andauerten.
- Paul's Most Valuable Promotions expandiert in den MMA-Bereich und konkurriert direkt mit der UFC um Talente und Aufmerksamkeit.
- Paul gab zu, nie für MMA trainiert zu haben und sich ausschließlich auf seine Erfahrungen im Ringen an der High School in Ohio (Division I) verlassen zu haben.

Wie geht es für Jake Paul und den MMA-Crossover weiter?
Der nächste Schritt ist die medizinische Freigabe. Sobald Paul die Erlaubnis zum Sparring erhält, kann er mit dem Training für einen Boxkampf oder sein MMA-Debüt beginnen. Der Kampf gegen Diaz bleibt angesichts ihrer gemeinsamen Geschichte und der damit verbundenen Story die logischste und vermarktungsstärkste Option. Pauls Wrestling-Vergangenheit in der Ohio Division I bietet zwar eine solide Grundlage, aber er bräuchte intensives Training im Jiu-Jitsu und in der Schlagabwehr, um gegen einen erfahrenen MMA-Kämpfer wie Diaz bestehen zu können. Der Zeitplan ist eng: Sollte Paul im August wieder Sparring machen, könnte die Kampfankündigung noch vor Jahresende erfolgen. MVP MMA würde die Veranstaltung wahrscheinlich in einer großen Arena ausrichten, möglicherweise in Texas oder Florida, wo Kampfsportarten sehr beliebt sind.
Für die MMA-Welt wäre ein Kampf zwischen Paul und Diaz unter MVP MMA ein Spektakel, aber auch ein riskantes Unterfangen. Paul hat noch nie im Käfig gekämpft, und seine Boxfähigkeiten lassen sich nicht direkt übertragen. Diaz hingegen ist bekannt für seine Ausdauer, seine Kondition und seine Submission-Techniken. Auch die geschäftliche Seite ist verlockend: MVP MMA gegen UFC – eine Storyline, die sich gut verkauft, und Paul ist der Protagonist. Sollte er seine Kieferverletzung überwinden und in den Käfig steigen, würde sich die gesamte Kampfsportlandschaft verändern. Das Risiko besteht darin, dass Paul eine deutliche Niederlage erleidet, was seiner Marke schaden könnte. Der Lohn dafür wären neue Einnahmequellen und die Chance, sich im MMA zu etablieren.
| Topic | Detail |
| Kieferwiederherstellung | Nahezu vollständige Freigabe zum Sparring in wenigen Wochen, unterbrochen von Anthony Joshua im Jahr 2025 |
| Box-Rückkehr | Gespräche mit mehreren Gegnern laufen, darunter auch mögliche Rückkämpfe im Boxen. |
| MMA-Interesse | Bestätigter Wunsch, im MMA-Sport anzutreten, bisher aber kein formelles Training. |
| Nate Diaz Kampf | Noch immer im Gespräch, schon lange in Planung; Diaz hat eine MMA-Bilanz von 21 Siegen und 13 Niederlagen. |
| MVP MMA-Erweiterung | Das Unternehmen dringt stärker in die MMA-Promotion ein und konkurriert mit der UFC. |
| Eigene MMA-Erfahrung | Ringen an einer High School in Ohio, Division I, keine andere Kampfsportausbildung |
Die Zeit drängt für Pauls Comeback. Sollte er im August bereits wieder Sparringstraining absolvieren, könnte die Ankündigung eines Kampfes noch vor Jahresende erfolgen. Ob gegen Diaz oder einen anderen Gegner – die Paul-Maschine ist bereit für ihren nächsten Einsatz, und die MMA-Welt schaut gespannt zu.
Kampfgerede
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