Islam Makhachev ging als einstimmiger Punktsieger von UFC 330 über Ian Machado Garry hervor, doch die Diskussion um den Hauptkampf war mit der offiziellen Wertung noch nicht beendet. Eine vielbeachtete Statistik aus der letzten Runde zeigte, dass Makhachev in den letzten fünf Minuten keinen einzigen Treffer landete. Diese Zahl wurde schnell zum zentralen Punkt in der Debatte der Fans, wie viel Gewicht der Zeitkontrolle beigemessen werden sollte, wenn ein Kämpfer in einer Runde keine nennenswerten Treffer erzielt hat.
Das Ergebnis selbst wurde im Originalmaterial als ziemlich unstrittig beschrieben, und Makhachev wurde auf allen drei Wertungszetteln der Sieg in der fünften Runde zugeschrieben. Dennoch ergab die Schlussrunde einen deutlichen Kontrast: Makhachev hatte etwas mehr als drei Minuten die Kontrolle über den Kampf, ohne einen nennenswerten Treffer zu landen, und Machado Garry landete über die gesamten 25 Minuten nur wenige Treffer mehr als Makhachev. Die Debatte drehte sich daher nicht nur um eine einzelne Statistik. Im Mittelpunkt stand die Frage, was nach Ansicht der Beobachter eine knappe Runde entscheiden sollte, wenn ein Kämpfer über längere Zeit die Position kontrolliert und der andere die sichtbareren Angriffe landet.

Machatschows Weg zur Entscheidung
Makhachev setzte in Philadelphia früh seine gewohnte Ringertaktik durch. In der ersten Runde gelang ihm ein Takedown, den er Machado Garry über drei Minuten am Boden kontrollierte. Die zweite Runde verlief ähnlich, wobei Makhachev jedoch den im Bericht erwähnten spektakulärsten Schlagmoment beisteuerte: einen heftigen Niederschlag nach einem Kopftritt. Diese ersten beiden Runden legten den Grundstein für den einstimmigen Punktsieg und zeigten, dass seine Leistung nicht allein durch die Kontroverse um die Kontrollzeit in der Schlussphase beeinflusst wurde.
Der Kampf kippte in der dritten Runde. Makhachev ließ etwas nach, brachte nur einen seiner Takedowns an und hatte lediglich 18 Sekunden Kontrolle über den Kampf, während Machado Garry ihn im Schlagabtausch übertraf. In der vierten Runde fand Makhachev dann zu alter Stärke zurück und sicherte sich zwei von fünf Takedown-Versuchen. Laut der Quelle brachte ihm diese Leistung auf zwei Punktzetteln knapp den Rundensieg ein. Diese Sequenz ist wichtig, weil sie zeigt, warum die Online-Diskussion auch nach der fünften Runde noch andauerte: Die Zuschauer hatten bereits einen Kampf gesehen, in dem Schlagkraft, Takedown-Erfolg und Positionskontrolle von Runde zu Runde stark schwankten. Makhachev sicherte sich dennoch den einstimmigen Punktsieg und brach damit Anderson Silvas Rekord für die längste Siegesserie in der UFC-Geschichte.
Warum die fünfte Runde zum Gesprächsthema wurde
Die Quelle gibt an, dass die Bewertungskriterien den Schaden priorisieren, gefolgt von Kontrollzeit und Grappling. Dieses System führte zu Kritik von einigen Fans, die argumentierten, dass Kontrolle ohne nennenswerten Schaden nicht automatisch zum Rundensieg führen sollte. Andere verteidigten Makhachev mit Verweis auf seine dominante Positionierung und die Schwierigkeit, einem Gegner über längere Zeit eine solche Kontrolle zu ermöglichen. Beide Seiten änderten das offizielle Ergebnis nicht, doch die Uneinigkeit verdeutlicht, warum die Statistik der fünften Runde Aufmerksamkeit erregte, obwohl die Entscheidung nicht zu den kontroversesten des Jahres zählte. Für Makhachev ist die bleibende Nachricht zweifach: Er gewann den Hauptkampf von UFC 330 und übertraf Silvas Siegesserie. Die letzte Runde ohne nennenswerte Treffer trug maßgeblich zur Rezeption des Kampfes bei und ist keine Umkehrung des Punkteergebnisses. Sie rückte seine Grappling-Kontrolle stärker in den Fokus und unterstrich gleichzeitig die Bedeutung des Sieges als Rekord.
- Runde eins: Makhachev gelang ein Takedown und er kontrollierte Machado Garry mehr als drei Minuten lang am Boden.
- Runde zwei: Makhachev setzte seinen Erfolg im Ringen fort und erzielte mit einem Kopftritt einen gewaltigen Niederschlag.
- Runde fünf: Makhachev landete keinen einzigen nennenswerten Treffer, konnte aber etwas mehr als drei Minuten Kontrollzeit verbuchen und gewann die Runde auf allen drei Wertungszetteln.

| Kampfsegment | Bestätigte Details |
|---|---|
| Runde drei | Makhachev gelang ein Takedown, er hatte 18 Sekunden lang die Kontrolle über das Land und wurde von Machado Garry im Schlagdurchgang übertroffen. |
| Runde vier | Makhachev konnte zwei von fünf Takedown-Versuchen erfolgreich abschließen und gewann die Runde auf zwei Punktzetteln. |
| Ergebnis von UFC 330 | Makhachev besiegte Ian Machado Garry durch einstimmige Entscheidung und brach damit Anderson Silvas UFC-Siegesserie-Rekord. |
Islam Makhachevs Sieg bei UFC 330 wird sowohl wegen seiner rekordverdächtigen Bedeutung als auch wegen der daraufhin ausgelösten statistischen Debatte in Erinnerung bleiben. Sein frühes Ringen, der Niederschlag durch einen Kopftritt in der zweiten Runde und die Kontrolle im späteren Verlauf des Kampfes führten zu einem einstimmigen Punktsieg. Die Tatsache, dass in der letzten Runde kein einziger Treffer erzielt wurde, sorgte jedoch dafür, dass die Fans noch lange nach Makhachevs Sieg über den Unterschied zwischen Kontrolle und Schaden diskutierten.
Quellen: Bloody Elbow
Kampfgerede
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