Islam Makhachev reagierte überrascht, als Demetrious Johnson verriet, dass er in seiner gesamten Karriere nie eine Million Dollar für einen UFC-Kampf erhalten hatte. Makhachev war vor Johnsons bevorstehendem Kampf bei UFC 330 gegen Ian Machado Garry in dessen YouTube-Kanal zu Gast, und die Bezahlung von Kämpfern war eines der Gesprächsthemen. Der Austausch verdeutlichte einen persönlichen Unterschied: Johnson gab an, nie eine siebenstellige UFC-Gage erhalten zu haben, während Makhachev erklärte, die finanzielle Situation für Kämpfer habe sich seitdem verändert.
Makhachevs Antwort war direkt, nicht abweisend. Nachdem er Johnsons Schilderung gehört hatte, sagte er zu dem ehemaligen Fliegengewichts-Champion: „Jetzt tut es mir leid für dich.“ Später im Gespräch kam Makhachev darauf zurück und sagte: „Das Geld hat sich geändert, sie zahlen mehr… Du hast nie eine Million Dollar in einem Kampf verdient, aber jetzt hat sich auch das Geld geändert.“ Die Bemerkungen fielen in einem Gespräch zwischen zwei Kämpfern, deren Karrieren durch große Erfolge in der UFC miteinander verbunden sind. Die eigentliche Neuigkeit ist jedoch Makhachevs Reaktion auf Johnsons offengelegte Gehaltserfahrung. Johnson sagte, das große Geld seiner Karriere sei erst später, nach seiner UFC-Zeit, bei ONE Championship gekommen. Dieser zeitliche Ablauf ist entscheidend dafür, warum Makhachevs Antwort Gewicht hatte: Er reagierte nicht auf eine abstrakte Debatte, sondern auf Johnsons eigene Aussage über seine Bezahlung in der UFC.

Makhachev hört Johnsons UFC-Gehaltsabrechnung an
Johnsons Aussage brachte die Diskussion um die Bezahlung von Kämpfern in ungewöhnlich klare Bahnen. Er gab an, in seiner gesamten Karriere nie einen UFC-Scheck über eine Million Dollar erhalten zu haben. Die Quelle beschreibt Johnson als ehemaligen UFC-Fliegengewichtschampion, der weithin als einer der größten Kämpfer des Sports galt. Gleichzeitig heißt es aber auch, dass seine Glanzzeit in einer Fliegengewichtsklasse lag, die weniger Zuschauer anzog. Laut der Quelle schlug sich Johnsons Dominanz nicht durchgängig in hohen Einschaltquoten oder Pay-per-View-Verkäufen nieder; er gehörte in diesen Bereichen regelmäßig zu den leistungsschwächeren Kämpfern. Makhachev stellte Johnsons Darstellung nicht in Frage. Stattdessen drückte er zunächst Verständnis aus und zog später eine Trennlinie zwischen Johnsons UFC-Erfahrung und dem, was Makhachev als verändertes Bezahlungsumfeld bezeichnete.
Diese Unterscheidung verleiht dem Gespräch eine breitere redaktionelle Bedeutung, ohne dass über den eigentlichen Austausch hinausgehende Behauptungen nötig sind. Johnsons Aussage bezog sich auf seine eigenen UFC-Einnahmen: Kein einzelner UFC-Kämpfer verdiente mehr als eine Million Dollar. Makhachev behauptete nicht, Johnson habe sich geirrt, und er nannte auch keine Zahlen zu aktuellen Verträgen oder Auszahlungen. Er sagte lediglich, dass sich die Geldlage geändert habe und Kämpfer heute mehr verdienten. Die Quelle erwähnt zudem garantierte Einnahmen für die Kämpfer durch einen 7.7 Milliarden Dollar schweren Übertragungsvertrag mit Paramount+ und Rekordeinnahmen an den Kinokassen. Diese Details erklären, warum die Bezahlung ein naheliegendes Thema für Makhachev und Johnson war, belegen aber nicht, wie viel Makhachev oder ein anderer Kämpfer verdient hat. Die wichtigste Erkenntnis bleibt der Austausch selbst: Makhachev hörte Johnsons Aussage, sagte, er bedauere ihn, und beschrieb die aktuelle Gehaltssituation als verändert.
Das Gespräch streifte auch UFC 330.
Makhachevs Auftritt auf Johnsons Kanal stand im Zusammenhang mit seinem bevorstehenden Kampf gegen Ian Machado Garry bei UFC 330. Laut einer Quelle könnte Makhachev mit diesem Kampf den UFC-Rekord für die meisten Siege in Folge brechen, den er sich derzeit mit Anderson Silva teilt. Dieser Kampfkontext erklärt, warum Makhachev ein ausführliches Interview gab, ändert aber nichts am Kern des Gesprächs. Besonders bemerkenswert war seine Reaktion, nachdem Johnson erzählt hatte, dass er noch nie eine Million Dollar für einen UFC-Kampf erhalten hatte. Johnson gab außerdem an, erst später in seiner Karriere bei ONE Championship richtig viel Geld verdient zu haben, was Makhachevs verständnisvolle Antwort chronologisch untermauerte. Makhachevs Kommentare bezogen sich daher sowohl auf Johnsons frühere Situation als auch auf die seiner Meinung nach stattgefundene Veränderung bei der Vergütung von Kämpfern.
- Johnson sagte, er habe während seiner gesamten Karriere nie einen Scheck über 1 Million Dollar von der UFC erhalten.
- Makhachev antwortete: „Jetzt tut es mir leid für dich“, und sagte später, dass sich die Bezahlung der Kämpfer geändert habe.

| Gesprächspunkt | Bestätigte Details |
|---|---|
| Johnsons UFC-Gehaltsoffenlegung | Johnson sagte, er habe nie einen UFC-Gagescheck über 1 Million Dollar erhalten. |
| Makhatschews Reaktion | Makhachev sagte, er habe Mitleid mit Johnson und fügte hinzu, dass sich Geld und Bezahlung verändert hätten. |
Islam Makhachevs Interviewauftritt führte zu einer offenen Reaktion auf Johnsons Schilderung der UFC-Bezahlung. Johnsons Aussage bezog sich auf seine eigene Karriere und das Ausbleiben einer Kampfprämie von einer Million Dollar. Makhachev reagierte mit Verständnis und fügte hinzu, dass Kämpfer heutzutage deutlich mehr verdienten. Da sich Makhachev selbst auf seinen Kampf gegen Ian Machado Garry bei UFC 330 vorbereitete, brachte dieser Austausch eine menschliche Note in die ansonsten auf seinen bevorstehenden Wettkampf fokussierte Diskussion.
Quellen: Bloody Elbow
Kampfgerede
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